USA: Kongressmitglieder starten Arbeitsgruppe zu Abraham-Abkommen

Das Abraham-Abkommen soll die Beziehungen Israels zu seinen arabischen Nachbarn normalisieren. Überparteilich wollen Senatoren und Abgeordnete des Repräsentantenhauses in den USA das Abkommen fördern. Wegen der Apathie der Biden-Administration droht das Anliegen im Außenministerium zu versickern! Das wäre fatal! Ein Friedensfortschritt im Nahen Osten hätte nämlich auch eine Signalwirkung für andere muslimische Länder.

Republikaner und Demokraten arbeiten zusammen am Erfolg des Abraham-Abkommens © WIKIPEDIA

Von Israelnetz

Mitglieder des US-Senats und des Repräsentantenhauses haben eine Arbeitsgruppe zu den Abraham-Abkommen gestartet. Unter diesem Namen haben Israel und einige arabische Länder, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain, seit September 2020 ihre Beziehungen normalisiert. Der Gruppe gehören sowohl Republikaner als auch Demokraten an. Laut Auskunft der Initiatoren vom Montag soll sie mithelfen, die Abraham-Abkommen auf weitere Länder auszuweiten. Zudem will sie dazu beitragen, auch europäische Verbündete dafür zu gewinnen, die Normalisierungen zu fördern. Die Gruppe versteht sich darüber hinaus als Forum für politische Anführer aus den Ländern der Abraham-Abkommen, in dem sie sich über ihre weitere Zusammenarbeit austauschen können.

 

„Chearleading-Gruppe“ für Abraham-Abkommen

„Die Einrichtung der Arbeitsgruppe zu den Abraham-Abkommen stellt einen wichtigen Schritt zur Erreichung des Ziels dar, Frieden voranzutreiben und lebendige Partnerschaften unter den Nationen des Nahen Ostens zu vermitteln“, erklärte der Demokrat David Trone, Mitglied des Repräsentantenhauses. „Die Gruppe wird als ein Modell dafür dienen, wie der Kongress zusammenarbeiten kann, um einige der größten Probleme der Welt zu lösen.“ Seine Kollegin Ann Wagner von den Republikanern fügte hinzu, die Gruppe sei „eine unglaublich wichtige Initiative, die die Verpflichtungen der USA auf Frieden im Nahen Osten stärken wird“. Der republikanische Senator James Lankford beschrieb den Ausschuss gegenüber dem „Jewish Insider“ als „Cheerleading-Gruppe“ für die Abraham-Abkommen. Er wolle nicht, dass dieses Anliegen im Außenministerium versickere.

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