ISIS wird erneut zu einer wachsenden Bedrohung für Israel und die Welt

Das Kalifat mag gefallen sein, aber der Krieg gegen ISIS ist offensichtlich noch lange nicht vorbei. Die Dschihadisten erholen sich nahezu ungehindert und verstärken aufs Neue ihre menschenverachtende Aggression.

Demonstranten in Kaschmir mit der Fahne des sogenannten „Islamischen Staates”
© Tauseef MUSTAFA / AFP

Von Yochanan Visser/Israel Heute

Die Gruppe Islamischer Staat (Daesh auf Arabisch, gemeinhin als ISIS bezeichnet) ist aus den Schlagzeilen der Medien verschwunden, aber das bedeutet nicht, dass die dschihadistische Organisation selbst auch verschwunden ist. Israel sollte vor allem über eine Entwicklung besorgt sein, die sich in dieser Woche im Libanon ereignet hat, wo Daesh-Terroristen, die aus Syrien kommen, nun versuchen, sich einzunisten.

Der derzeit mächtigste Zweig von ISIS ist Wilayat Khorasan (Islamischer Staat Pakistan, oder ISP), ein Zweig, der in Pakistan gegründet wurde und später seine Aktivitäten auf Afghanistan ausdehnte, wo er nun versucht, das neue Taliban-Regime zu terrorisieren.

Dieser ISIS-Ableger hat im vergangenen Monat Anschläge gegen die Taliban in den Provinzen Logar, Nangarhar und Kunar verübt. Die Taliban ihrerseits griffen ISP-Stellungen in den Städten Kabul, Jalalabad und Kandahar an.

In der Hauptstadt Kabul töteten Taliban-Kräfte am 19. Dezember letzten Jahres einen Selbstmordattentäter der ISP, bevor sich der „Märtyrer“ vor der Passbehörde in die Luft sprengen konnte, wo eine große Menschenmenge darauf wartete, Reisedokumente zu erhalten, um aus Afghanistan zu fliehen.

Die Taliban kündigten nun an, sie würden „Märtyrerbrigaden“ aufstellen, eine Truppe von Selbstmordattentätern, die in die afghanische Armee integriert und für „Spezialoperationen“ eingesetzt werden sollen, so Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahid.

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