Scheinheiligkeit und Rassismus der selbsternannten „Regenbogen-Nation“ Südafrika

Unverhohlener Antisemitismus und anti-weißer Rassismus machen sich in der Post-Apartheid-Ära Südafrikas breit: Als kürzlich ein jüdischer Südafrikaner in Israel von einem Araber ermordet wurde, war entgegen allen diplomatischen Gepflogenheiten keine wahrnehmbare Anteilnahme der südafrikanischen Regierung zu spüren.

Trauernde tragen den Leichnam des 25-jährigen Eliyahu Kay während seiner Beerdigung in Jerusalem, nachdem er einen Tag zuvor von einem bewaffneten "Palästinenser" auf dem Weg zur Klagemauer ermordet worden war.© AFP

Von Charles Gardner

Von Südafrika geht etwas Schlimmeres aus als die Omikron-Covid-Variante – und das ist die widerliche Scheinheiligkeit der südafrikanischen Regierung. Ich denke dabei an das ganze Thema Rassismus und daran, wie sich der Spieß in der Post-Apartheid-Ära umgedreht hat – allerdings manchmal auf eine höchst wenig hilfreiche Weise.

Eliyahu Kay, ein 26-jähriger südafrikanischer Staatsbürger aus Johannesburg, wurde am Sonntag, dem 21. November, von einem Hamas-Terroristen in der Altstadt von Jerusalem ermordet.

Doch kein offizieller südafrikanischer Vertreter machte sich die Mühe, an der Beerdigung teilzunehmen oder seiner trauernden Familie auch nur seine Anteilnahme zu bekunden. Die Art von Hilfe, die man unter solchen Umständen normalerweise erwarten würde. Auch haben sie die Gräueltat nicht verurteilt. Nicht einmal ein Tweet!

Eli, ein Reiseleiter, hatte sich für die Aliyah (Einwanderung) nach Israel entschieden, die ihm als Jude zusteht, während er gleichzeitig die Staatsbürgerschaft seines Geburtslandes behielt. Er war auf dem Weg zum Gebet an der Westmauer, als der Terrorist zuschlug.

Die Situation wurde noch verschärft, als trauernden Angehörigen aus Südafrika die Einreise nach Israel wegen des Virus verweigert wurde. Die Behörden in Pretoria haben sich in ihrer verbissenen Anti-Israel-Position so sehr verfestigt, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, diplomatisch angemessen zu handeln. Sie haben sich auch von ihrer eigenen Kandidatin bei der Miss-Universe-Wahl distanziert, weil diese im jüdischen Staat abgehalten wird. Glücklicherweise hat Miss Südafrika Lalela Mswane den Druck, nicht anzutreten, ignoriert, sodass die Schönheit die Bestie besiegt hat.

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