Ein unerreichter, sehr jüdischer Anarchist und Humorist aus Wien

Ein Nachruf zum 10. Todestag des großartigen österreichisch-jüdischen Sängers und Dichters Georg Kreisler

Georg Kreisler© WIKIPEDIA

Von Archi W. Bechlenberg

Als ich noch ein kleiner Lausbub und Schlawiner war, erzählte meine Mutter immer mal wieder gerne, dass sie eine gewisse Topsy Küppers kannte, die wie sie aus Aachen stammt. Ich merkte mir das, nicht wegen des Nachnamens – Küppers heißt in Aachen jeder, der nicht Laschet heißt; der Vorname Topsy allerdings gefiel mir; so hätte auch eine der vielen von mir geliebten und verehrten Comicfiguren heißen können.

Entweder ist meine Mutter, ungefähr der gleiche Jahrgang wie Topsy, mit dieser zur Schule gegangen oder hat, was auch sein kann, als Kind mit ihr auf einer Bühne gestanden, fragen kann ich sie nicht mehr. Dass meine Mutter davon erzählte, kam daher, dass ein gewisser Georg Kreisler mit Topsy Küppers verheiratet war, und diesen Herrn konnte man zu meinen Schlawinerzeiten ab und an im Radio hören oder gar im Schwarzweißfernseher sehen. Wohlgemerkt, nur ab und an. Denn eigentlich hätte man ihn am liebsten totgeschwiegen, zu böse und unbequem waren seine Texte, die er mit fröhlicher Musik umhüllte und tarnte.

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