Bob Dylan: „Er denkt jüdisch, sehr jüdisch“

(Aus unserer Reihe jüdische Singer-Songwriter, Teil 7) (JR)

Joan Baez und Bob Dylan 1963 auf einer Demonstration in Washington D.C..© WIKIPEDIA

Von Theodor Joseph

Als die Nachricht von der Nobel-Jury mit der Wahl zum Literaturnobelpreis an Bob Dylan 2016 in die Welt hinausging, war der Auserwählte erst einmal spurlos verschwunden. Das war eines der vielen Rätsel, mit denen der Apostrophierte die interessierte Welt immer wieder in Atem hält. Von Anbeginn seiner Karriere zieht sich dieser Zug durch Leben und Werk Bob Dylans, das Grundprinzip des Mannes, der heute als Ahnvater aller jüngeren Singer und Songwriter gilt: Rätsel aufgeben, Staunen machen, die Sphinx aus Minnesota spielen. Dass Dylan dann tatsächlich nicht zur Nobelpreis-Verleihung in Stockholm erschien, ist zwar aus seiner Sicht konsequent, brachte ihm jedoch auch viel Kritik ein. Bob Dylan war, ist und bleibt der unangepasste Rebell.

Bob Dylan war nicht der einzige Künstler der populären Musik, der sich mal mehr, mal weniger, mit seiner jüdischen Herkunft auseinandersetzte. Auch wenn er selbst wenig über seine jüdische Herkunft spricht, ist allgemein bekannt, dass er Jude ist. Andere wiederum waren bemüht, ihren jüdischen Glauben und ihre Herkunft aus den Schlagzeilen zu halten. Sich als Jude zu outen, gilt aus nachvollziehbaren Gründen als schlecht fürs Geschäft. Das hat sich in der Gegenwart geändert und jüdische Rock- und Popmusiker gehen inzwischen offen mit ihrer jüdischen Identität um. Einige änderten ihren Namen, andere wiederum waren stolz auf den ererbten jüdischen Namen. Als der junge Robert Zimmerman sich der Musik zuzuwenden begann und von einer Karriere träumte, fragte er sich, wie er wohl mit seinem Familiennamen auf das Publikum wirken würde und meinte: „Ich glaube, es hätte nicht geklappt, wenn ich den Namen zu Bob Levy geändert hätte“. Aus Robert Zimmerman wurde schließlich „Bob Dylan“. (Der selbstgewählte Name ist vermutlich angelehnt an den Namen des walisischen Dichters Dylan Thomas anlehnt, den er bewunderte.) Ein Künstler, der alle möglichen Stilrichtungen der populären Musik probierte und bediente und wie kein anderer die musikalische Szene beeinflusst hat. Bob Dylan ist wohl der einflussreichste und zugleich geheimnisvollste Songschreiber des 20. Jahrhunderts.

 

Ein neuer Name

Auch dies gehört zur Geschichte der Juden im Pop: sich einen neuen Namen geben, um nicht als Jude identifiziert zu werden – eine bewährte Überlebenstechnik. Viele amerikanische Juden taten es ihm gleich. Sich einen neuen Namen geben – ein Schritt zum Erfolg. Bob Dylan, ein Mann der Masken, so hat man ihn genannt. Bob Dylan treu zu bleiben, ist schon deswegen schwer, weil er sich selbst häufig untreu ist, das am liebsten tut, was am wenigsten von ihm erwartet wird – auch musikalisch. Oder in den Worten des Meister selbst: „Im Leben geht es nicht darum, sich zu finden, sondern sich zu erfinden“. „The Times they are Changin‘“ lässt sich als sein Lebensmotto beschreiben.

Gleichwohl hat Dylan sich stets gegen jedwede Vereinnahmung gewehrt. Er wollte nie die Galionsfigur des Aufbegehrens gegen das Establishment sein. Auch nicht das Sprachrohr einer Protestgeneration. In seinen Worten lehnte er es ab, ungefragt als der „Hohepriester des Protestes, der Zar des Widerspruchs, der Großfürst des Ungehorsams“ zu gelten. Trotz allem galt er als ein solcher, ob er wollte oder nicht.

1941, die Nazis bereiten die „Endlösung“ vor, kommt er zur Welt, seine Großeltern waren 1905 aus dem ukrainischen Odessa bzw. aus Litauen in die USA eingewandert. Abram und Beatrice Zimmerman ließen ihren Sohn im Standesamt von Duluth im US-Bundesstaat Minnesota als Robert Allen Zimmerman registrieren. Zudem gaben sie ihm als gläubige Juden den hebräischen Namen Shabtai Zisel ben Avraham, mit dem er beim Gottesdienst zur Thora aufgerufen wurde. Robert Allen Zimmerman verbrachte in seinem Geburtsort eine normale jüdische Mittelschichtsjugend. Er besuchte die Hebrew School der orthodoxen Agudas-Achim-Synagoge und seine Schulferien verbrachte er im zionistischen Herzl-Camp.

An seine Barmitzwa-Vorbereitungen erinnerte er sich später ein wenig despektierlich, wie er bei dem Gemeinderabbiner „dieses Zeug“ lernte und wenig überzeugt war von dem, was er einpauken musste. Der alte Rabbiner aus Brooklyn mit seinem weißen Bart, schwarzem Hut und schwarzer Kleidung war oberhalb eines Cafés untergebracht, das zugleich der Jugendtreff war. Es war ein Rock ‚n‘ Roll-Café, das auch der heranwachsende Bob Dylan besuchte. Dylan: „Ich ging jeden Tag hoch, um das Zeug zu lernen. … Nachdem ich eine Stunde oder so mit ihm gelernt hatte, kam ich runter und ging Boogie tanzen“.

In „Highway 61 Revisited“ (1965), eins der einflussreichsten Alben der Pop- und Rockgeschichte, singt Dylan mit seiner nasalen Stimme von der Beinahe-Opferung Isaaks aus Genesis 22: „Oh God said to Abraham: Kill me a Son“. Das ist ein grundlegender Bezug zum Judentum.

 

Treffen mit dem rechtsextremen Rabbi Meir Kahane

Nachdem Dylan 1967 einen schweren Motorradunfall hatte, begann er mehr Interesse für seine jüdischen Wurzeln zu entwickeln. Er las viel in den Schriften, Thora, Talmud und Psalmen, führte mit dem rechtsextremen Rabbi Meir Kahane von der „Jewish Defense League“ lange Gespräche. 1971 reiste Dylan mit seinem Sohn Jesse für dessen Barmitzwa erstmals nach Israel. Ernsthaft überlegte er, sich mit seiner Frau und den mittlerweile vier Kindern einem Kibbuz anzuschließen. Es ist bekannt, dass er an den Hohen Feiertagen in die Synagoge ging, – selbst während seiner Konzerttourneen. Die Gläubigen in der Beth-El-Synagoge in Palm Beach/Florida staunten nicht schlecht, als während des Jom-Kippur-Gottesdienstes 1995 Bob Dylan in ihrer Synagoge erschien. Für ihn war das ganz selbstverständlich.

Indes war sein Gottesdienstbesuch zu diesem Zeitpunkt Mitte der 1990er Jahre doch nicht selbstverständlich: Auf einer erfolgreichen Welttournee im Jahr 1978 hatte Dylan angeblich ein religiöses Erweckungserlebnis, als jemand aus dem Publikum ein kleines silbernes Kreuz auf die Bühne warf.

Aufsehen erregte seine 1979 erfolgte Konversion zum christlichen Glauben, was sich in seinen folgenden Platten deutlich niederschlug – und heftige Diskussionen auslöste, bei Fans wie bei Kritikern. Nach weiteren religiösen Alben, die zu seinen künstlerisch schwächsten gehören, wurde das Missions-Kapitel geschlossen und Dylan näherte sich wieder dem jüdischen Glauben an.

 

„Die Deutschen haben jetzt auch Gott auf ihrer Seite“

1961 war das noch ganz anders: Ausgebrochen aus dem jüdischen Milieu Minnesotas – Vater Abe hatte ihm ein Startgeld mitgegeben – und frisch angekommen im säkularen Greenwich Village, dem New Yorker Mekka der amerikanischen Folkszene, sang Dylan seine Version des hebräischen Volksliedes „Havah Nagilah“. Er tat es mit der ihm eigenen Ambivalenz: einer Mischung aus Spott und Verbeugung. In seinem Song „With God on Our Side“ nimmt er Bezug auf die Schoah – und auf das Judentum: „Der Zweite Weltkrieg kam zu einem Ende/Wir vergaben den Deutschen und wir waren Freunde/Obwohl sie sechs Millionen ermordeten, in den Öfen brieten sie/Die Deutschen haben jetzt auch Gott auf ihrer Seite“.

Dylan war nicht der einzige jüdische Pop-Künstler, der sich mit dem Holocaust auseinandersetzte: In den 1970er Jahren kam der Punk auf, man rebellierte aggressiv gegen das allzu Angepasste. Punkbands thematisierten provokativ die Traumata der Elterngeneration, spielten offen mit der Holocaust-Thematik. Lou Reed, Mitbegründer von „Velvet Underground“, kam aus einer jüdischen Familie in Brooklyn. Seine ängstlichen Eltern ließen ihn im jugendlichen Alter in die Psychiatrie einweisen.

Der Zeitgenosse von Elvis Presley und der Beatles überlebte diese alle, wenn nicht physisch, dann aber künstlerisch. Heute ist er so präsent wie in den Sechzigern, nur anders: reifer, tiefer, politischer. Mit der Musik reifte seine Poesie. Dabei ist seine geistige Ahnengalerie beachtlich. Er hatte immer ein Faible für literarische Außenseiter, für die Beatniks, für delirierende Dichter (wie Dylan Thomas). Von den Meistern des Alten Bundes, den Propheten und Psalmisten über Villon, Rimbaud und Whitman bis zu Brecht. Da gibt es berühmte Titel „Chimes of Freedom“ oder „Masters of War“. Das berühmteste seiner Lieder ist „Blowin‘ in the Wind“, zumindest das populärste (auch durch die Interpretation der Marlene Dietrich), leider schon zum Schlager verkommen.

 

Experimente mit anderen Religionen

Nach seinem Übertritt zum Christentum scheint Dylan hin und her zu torkeln zwischen christlichem Fundamentalismus und chassidischem Judaismus. Indes: Wie ernst gemeint war Dylans Übertritt, als er Magen David gegen das evangelikale Kreuz eintauschte? Während viele seiner Anhänger mit „Palästinenser“-Tüchern um den Hals demonstrierten, fuhr Bob Dylan nach Jerusalem, ließ sich mit einer Kippa auf dem Kopf fotografieren und freute sich, dass er nun als Zionist galt. Wer ihn 1983 – nach seiner Konversion! – mit Tallit und Tefillin nachgerade inbrünstig an der Jerusalemer Klagemauer gesehen hat, der konnte sehr wohl auf den Gedanken kommen, Dylan habe in Wirklichkeit nie dem Judentum entsagt. Die Abwendung vom Christentum (dem er so tief nie wirklich verbunden gewesen sein kann – auch in Dylans Jesus-Phase wurden seine Kinder Bar- und Batmizwa!) brachte ihn wieder zurück zu seinen jüdischen Wurzeln. Und er sang 1983 den Song „Neighborhood Bully“, ein Plädoyer für den Staat Israel und sein Existenzrecht. Eine Strophe lautet:

Nachbarschaftsmobber wurden aus jedem Land vertrieben./Er ist als verbannter Mann über die Erde gewandert./Als seine Familie zerstreut, sein Volk verfolgt und zerrissen wurde, steht/er immer vor Gericht, weil er gerade geboren wurde.

Der Altmeister auf der Bühne© HECTOR MATA / AFPr

In seinen Texten stechen als Motiv das Wort „sin“ heraus – „Sünde“ scheint für ihn ein Schlüsselwort zur Erklärung der Weltzusammenhänge.

Dylans Texte sind in allen Phasen seines Schaffens glaubensgeprägt. Von Anfang an hat er extensiv mit Bibelzitaten gearbeitet, religiöse Bilder verwendet, mit messianischem Furor gesungen und musiziert. Die ganze Kraft seiner Dichtung ließ ihn jedes Jahr zum Favoriten auf den Literaturnobelpreis werden.

Bob Dylan hat neben der Literatur auch der Musik etwas Neues geschenkt. Mit Songs wie „Blowin‘ in the Wind“, „Tambourine Man“ oder „Like a Rolling Stone“ zählt der Literaturnobelpreisträger zu den Ikonen der Popmusik des 20. Jahrhunderts. „Sein Einfluss auf die zeitgenössische Musik ist nachhaltig und er ist das Objekt eines ständig wachsenden Stroms von Sekundärliteratur“, so 2016 die schwedische Akademie in ihrer Begründung für den Preisträger.

Dylans Haltung zum Judentum ist und bleibt ambivalent. Doch er kann seinem Schatten nicht entfliehen. Seine Tante Ethel Crystal bringt es auf den Punkt: „Er denkt jüdisch, sehr jüdisch. Er wurde ja so erzogen.“

Als er in einem Interview einmal gefragt wurde, wie er zum Rock’n’Roll gekommen sei, sagte er: „Aus Leichtsinn“. Ein „Typ“ hätte ihn auf der Straße aufgelesen und gefragt, ob er ein Star werden wolle. „Wie konnte ich da nein sagen“, war seine Antwort. Das war sozusagen der Beginn eines beispiellosen Aufstiegs.

Schon sehr früh hatte Bob Dylan für sich erkannt, dass ihm Melodien nicht wichtig seien, sie seinen ihm „schnuppe“. Wichtig allein seien die Texte. Kein Wunder, dass er sich an klassischen literarischen Vorbildern orientierte.

 

Literaturnobelpreis

Der Nobelpreis für Literatur 2016 ging an – Bob Dylan. Damit wurde erstmals ein Musiker mit dem höchsten zu vergebenem Literaturpreis ausgezeichnet mit der Begründung, er stehe mit seinen „poetischen Neuschöpfungen“ in der Tradition der großen amerikanischen Songtradition. Hören wir Horace Engdahl, Mitglied des Nobelpreiskomitees:

„Dylan ist ein Sänger, der eines Platzes neben den griechischen Barden, neben Ovid, neben den romantischen Visionären, neben den Königen und Königinnen des Blues, neben den vergessenen Meistern der brillanten Standards würdig ist“.

Den Kritikern hielt Engdahl entgegen, man müsse daran erinnern, „dass die Götter nicht schreiben, sie tanzen und sie singen“. Welch poetischer Einfall!

Die Reaktionen auf diese Entscheidung der Schwedischen Akademie fielen in der Tat höchst unterschiedlich aus. Das war für jene, die sich Literatur nur verschriftlicht vorstellen können, verständlich. Indes, für Bob Dylan gilt a priori das gesungene Wort – und der gedruckte Buchstabe. Mündliche Überlieferung, eine durchaus jüdische Angelegenheit. Die Kritiken anlässlich seiner Nominierung reichten von euphorischer Zustimmung bis zu kopfschüttelndem Unverständnis. Die jüdische Welt ist jedoch begeistert, dass einer aus der Heerschar des Moses die höchste literarische Auszeichnung, die ein Schreibender erlangen kann, zugesprochen bekam. Leonard Cohen hat die Bekanntmachung der Nobelpreis-Verleihung auf die ihn eigene witzige Weise kommentiert: „Dylan den Preis zu geben, ist so, als würde man dem Mount Everest eine Medaille für den höchsten Berg umhängen“.

Bob Dylan hat den Preis verdient – aber er braucht ihn nicht. Er wird weitermachen wie zuvor, jemand, dessen Dasein als Literat und als Sänger immer eine andauernde Veränderung ist. Dylan hat die populäre Musik seit den 1960er Jahren auf einen ganz neuen Level gehoben, ganzen Generationen wurde er ein ständiger, anregender, unbequemer Begleiter. Und achtzig Jahre ist er inzwischen auch noch geworden.

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