Die Zukunft des europäischen Judentums ist heute wieder mehr als ungewiss

Entgegen allen offiziellen Behauptungen sorgt die vernunftverlassene Kumpanei unserer linken Politik mit dem Islam und die massive Migration islamischer, bereits von Jugend auf zu Judenhass sozialisierter Zuwanderer für jüdische Abwanderung und den sich bereits abzeichnenden Niedergang der jüdischen Gemeinden in den Staaten Westeuropas (JR).

Orthodoxe Juden im jüdischen Marais-Viertel von Paris© MIGUEL MEDINA / AFP

Von Dov Maimon

Bröckelt der Kontinent, in dem der Großteil des Weltjudentums seine Wurzeln hat – und in dem Konzepte wie Liberalismus, Menschenrechte, Nationalismus und sogar Zionismus geboren wurden – unter uns weg?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Auf der einen Seite sind die jüdischen Gemeinschaften in Westeuropa quicklebendig und gedeihen. Paris ist die Welthauptstadt der jüdischen Gastronomie mit mehr als 250 koscheren Restaurants, von denen einige ausgesprochene Spitzenrestaurants sind.

London ist die Heimat der vielleicht einheitlichsten jüdischen Community der Welt. Vor zwei Jahren schlossen sich Satmar-Chassidim mit Reform-Rabbinern zusammen, um den Führer der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, zu bekämpfen und es gelang ihnen, den Antisemitismus für eine gewisse Zeit aus der Öffentlichkeit und dem politischen Kontext zu verbannen.

Tausende von Israelis sind in den letzten Jahren nach Berlin umgezogen. Und im Großen und Ganzen ist das Leben im guten alten europäischen Galut, dem „Exil“, derzeit und aus wirtschaftlicher Sicht noch sehr angenehm.

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