Die UNO finanziert offenbar illegale„palästinensische“ Bauprojekte in Judäa und Samaria

Allem Anschein nach bezahlen die Vereinten Nationen Infrastrukturprojekte für „Palästinenser“ in Gebieten, in denen Israel die alleinige Kontrolle ausübt – was eindeutig gegen die Oslo-Abkommen verstößt! Gleichzeitig lässt sie keine Gelegenheit aus die legalen Bauaktivitäten der israelischen Seite unentwegt zu verurteilen.

Die UNO ist schon lange kein neutraler Vermittler mehr.© https://en.wikipedia.org/

Von Redaktion Audiatur

Regavim, eine israelische Nichtregierungsorganisation, die sich mit Rechtsfragen befasst, hat berichtet, dass die Vereinten Nationen in diesem Jahr mindestens fünf illegale Gebäude gebaut haben.

Einige der illegalen UN-finanzierten Projekte umfassen den Bau von landwirtschaftlichen Straßen im Jahr 2019 in der Nähe von Kafr ad-Dik außerhalb von Peduel, was laut Regavim ein klarer Verstoß gegen die Oslo-Abkommen ist, da keine Genehmigungen eingeholt worden seien. Die NGO Regavim erklärte auch, dass im Jahr 2020 mehrere Millionen US-Dollar von der UNO für Bauarbeiten im Arugot-Naturschutzgebiet und Infrastrukturarbeiten im Heletz-Tal verwendet wurden.

Die 1993 unterzeichneten Osloer Verträge legen fest, dass „in Bezug auf das Gebiet C vereinbart wurde, dass die Verantwortung für Planung und Raumordnung unter der Autorität der israelischen Zivilverwaltung verbleibt, bis zu einer möglichen zukünftigen Übertragung dieser Befugnisse und vorbehaltlich der Verhandlungen über den endgültigen Status.“

Naomi Kahn, Sprecherin der israelischen Nichtregierungsorganisation Regavim, sagte, die UN-Finanzierung fördere „die palästinensische Uneinsichtigkeit und mache eine Verhandlungslösung des Konflikts immer unwahrscheinlicher, da der ganze Verhandlungs- und Konfliktlösungsprozess umgangen werde und ein De-facto-„Palästinenser“-Staat geschaffen werde und zwar in Gebieten unter israelischer Gerichtsbarkeit.“

Der israelische Minister Tzachi Hanegbi sagte gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender „Fox News“: „Alle israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria müssen legal sein. Deshalb hat der Oberste Gerichtshof Israels in der Vergangenheit mehrmals entschieden, dass Siedler auf privatem Land ihre Häuser verlassen müssen, manchmal nachdem sie schon jahrelang dort gelebt haben. Das gleiche Prinzip muss angewandt werden, wenn es um das illegale Eindringen von Palästinensern auf Land in Area C geht.“

Naomi Kahn erklärte gegenüber „Fox News“, dass die UNO seit Jahren gegen internationales Recht und die Osloer Vereinbarungen verstößt, indem sie „Millionen von Dollar in Projekte fließen lässt, die das systematische Programm der Palästinensischen Autonomiebehörde zur einseitigen Gründung eines Staates unterstützen.“

Eugene Kontorovich, Direktor des Zentrums für den Nahen Osten und internationales Recht an der George Mason University Law School, sagte: „Wenn Israelis sehen, dass die UNO buchstäblich für palästinensische Verstöße gegen bestehende Friedensabkommen bezahlt, kommen sie natürlich zu dem Schluss, dass es ein großer Fehler wäre, noch mehr solcher Abkommen zu unterzeichnen – die UNO betrachtet sie offenbar nur als bindend für Israel und nicht für die Palästinenser.“

Mehrere Anfragen an den Sprecher des UN-Generalsekretärs bezüglich der Anschuldigungen von Regavim wurden laut „Fox News“ nicht beantwortet.

Auch andere Organisationen, wie zum Beispiel die EU beteiligen sich an der Finanzierung illegaler „palästinensischer“ Bauten.

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