Das kleine Israel und seine 66 Nationalparks

Die Kulturnation Israel hat auch zahlreiche Naturschätze zu bieten – die JÜDISCHE RUNDSCHAU stellt die schönsten dieser Reservate vor.

Der Banyas-Wasserfall ist der höchste Wasserfall Israels.© WIKIPEDIA

Von Dr. Nikoline Hansen

Dass Israel zwar ein junges Land, aber eines mit bewegter Geschichte ist, weiß jeder. Dass Israel aber ein Land ist, das sich mit großem Engagement dem Naturschutz widmet, ist nur Eingeweihten bekannt. Dazu trägt nicht nur der jüdische Nationalfond JNF-KKL mit Aufforstung und dem Anlegen von Wasserreservaten entscheidend bei, sondern auch die Politik und nicht zuletzt der Tourismus. Wer die Natur liebt und eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften entdecken will, der sollte eine Reise zu den Naturreservaten Israels ins Auge fassen. Verwaltet werden diese von einer eigenständigen Behörde, der „Israel Nature and National Parks Protection Authority“. Neben dem Erhalt der vielfältigen Flora und Fauna bekommen auch Touristen hier die Gelegenheit, einen Einblick in diese faszinierenden Naturlandschaften zu bekommen. Wer nicht in einer Gruppe mit einer Führung unterwegs sein kann, ist auch als Individualtourist ein gerngesehener Gast – mit dem „Israelpass“ kann man ein Kombiticket für Eintritt und bei Bedarf auch öffentliche Verkehrsmittel erwerben.

 

Römertempel und ein Wasserfall

In vielen Parks, insbesondere in den größeren, die für Touristen besonders interessant sind, ist es inzwischen möglich, vor dem Besuch eine Einführung in die Geschichte des Ortes in Form eines kurzen Films anzusehen, der in verschiedenen Sprachen angeboten wird. So weiß man, was einen erwartet und ist gut auf den Besuch vorbereitet. Die Bandbreite der dargebotenen Attraktionen ist groß: Von natürlichen Wüstenformationen über archäologische Objekte und andere wichtige Orte der jüdischen Geschichte bis hin zu den Naturreservaten, die man eher an anderen Orten der Welt erwartet hätte: Dazu zählen etwa fruchtbare grüne Flusslandschaften im Norden Israels wie der Tel Dan, einer der Quellflüsse des Jordans oder der Hermon bzw. Banyas, ein weiterer Quellfluss, mit einem beeindruckenden Wasserfall – es ist der größte Israels. In diesem Naturreservat sind Archäologie und Natur vereint: neben dem Wasserfall gibt es eine Quellhöhle aus römischer Zeit, die dem Gott Pan gewidmet war – auch Namensgeber für den Fluss. Vor der Höhle des Quellbeckens errichtete Herodes einen Augustus-Tempel. Seit 1980 werden in dem Gebiet archäologische Grabungen durchgeführt und die ausgegrabenen Überreste können ebenfalls besichtigt werden. Das Naturreservat „Hermon Stream (Banias) Nature Reserve“ gehört zu den Gebieten, die Israel im Rahmen des Sechstagekriegs 1967 erobert hatte. Ebenfalls dort zu sehen ist eine Wassermühle, die nach wie vor in Betrieb ist und die Bewohner der Dörfer Mas‘ada und en Kiniya mit Mehl versorgt. Weitere Mühlenruinen aus römischer Zeit bzw. der Zeit der Kreuzritter säumen den Flusslauf des Hermon. Darüber hinaus ist das Naturreservat ein Sammelbecken für eine reichhaltige Flora mit Bäumen wie orientalischen Platanen, Weiden, Eichen, syrischen Eschen und für Menschen giftigen Brennnesselbäumen aber auch von Menschen gepflanzten Obstbäumen. Dazu kommen Farne und Kräuter sowie Blühpflanzen, etwa die Amaryllis, blaue Lupinen, Alpenveilchen und verschiedene Krokusarten: So sieht das Gebiet in jeder Jahreszeit etwas anders aus, auch wenn die Landschaft tendenziell einem Urwald mit dichtem Unterholz gleicht.

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