Zehnjähriges belgisches Wunderkind plant Studium in Israel

Der junge nicht-jüdische Belgier will in Israel studieren. Die israelische Botschaft in Brüssel unterstützt sein Vorhaben wohlwollend.

Laurent Simons© Kenzo TRIBOUILLARD, AFP

(Israelnetz) Im Dezember wurde er weltweit als „Wunderkind“ bekannt, weil er mit neun Jahren sein Studium kurz vor dem ersten Abschluss abbrach. Nun will der mittlerweile zehnjährige Belgier Laurent Simons in Israel weiterlernen. Deshalb hat er mit seinen Eltern die israelische Botschaft in Brüssel aufgesucht.

Botschafter Emmanuel Nahschon schrieb auf Facebook:

„Wir waren erfreut, Laurent Simons empfangen zu dürfen, das junge belgische Genie, das gerade seinen zehnten Geburtstag gefeiert hat und große Pläne für die Zukunft hat: die Lebenserwartung zu erhöhen! Er zieht es deshalb in Erwägung, sein Studium in Israel fortzusetzen! Das wäre eine wahre Ehre, Laurent.“

Der Junge hatte sein Studium an der Technischen Universität Eindhoven nach einer Auseinandersetzung über den Prüfungstermin abgebrochen. Sonst wäre er der jüngste Hochschulabsolvent der Geschichte geworden. Er erwog dann ein Studium in den USA. „Doch dann verstand er, dass der ideale Ort für ihn Israel ist, weil es dort sowohl ein hohes akademisches Niveau als auch eine gemeinschaftliche und warme Atmosphäre gibt, wie sie für ein zehnjähriges Kind passt“, deutet die israelische Zeitung „Yediot Aharonot“ die neuen Pläne.

 

Zuerst einmal Hebräisch lernen

Die Familie war noch nie in Israel, sie ist auch nicht jüdisch. Beim Besuch in der Botschaft sagten die Eltern, sie hätten Gutes über Israel und die akademische Welt dort gehört. Deshalb hielten sie es für das richtige Land. Laurent interessiert sich vor allem für neue Technologie, Medizin und Biotechnik. Er möchte gerne mehrere Fächer gleichzeitig studieren. Doch zuerst will der Zehnjährige Hebräisch lernen.

Botschafter Nahschon sagte: „Laurents Wunsch, in Israel zu studieren, zeigt, dass er nicht nur ein Genie ist, sondern auch sehr klug.“ Der Diplomat will mit mehreren Universitäten in Kontakt treten und die jeweiligen Antworten an die Familie übermitteln. Für den Anfang gab er Laurent Informationsmaterial über Israel auf Niederländisch, der Muttersprache des jungen Flamen.

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