Kolumne des Herausgebers Dr. Rafael Korenzecher

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mit dem Erscheinen unserer Februar-Ausgabe ist das Jahr 2020 gerade mal etwas mehr als einen Monat alt. Keine wirklich lange Zeitspanne, könnte man meinen. Dennoch haben uns bereits Geschehen und Ereignisse des Monats Januar deutlich vor Augen geführt, dass uns nicht viel Zeit gelassen wird, uns auf das neue Jahr einzurichten und unsere Politik kaum einen Tag vergehen lässt, an dem sie uns nicht klarmacht, dass sie keinesfalls beabsichtigt, aus dem Versagen und den Fehlleistungen der letzten Jahre zu lernen oder etwa aus der schwindenden Wählerakzeptanz die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Dabei wäre genau dies mehr als erforderlich. Hat doch das letzte, wirklich turbulente und ereignisreiche Jahr keinesfalls dazu beitragen können, unsere berechtigten Sorgen um das Fortbestehen unserer bisherigen Kulturwerte und unserer abendländischen Lebenswelt zu zerstreuen.

Mussten wir schon im letzten Jahr angesichts des Versagens unserer Politik mit wachsender Resignation und Hilflosigkeit nahezu tägliche, zumeist Islam-korrelierte Messerattacken auf unseren Straßen, öffentlichen Plätzen und Verkehrsmitteln hinnehmen, mehrten sich Angriffe auf Polizei, Feuerwehr, medizinisches Personal sowie andere Hilfskräfte, und sind in dem Land der Schoah Übergriffe auf jüdische Menschen, No-Go-Areas für Juden sowie Mobbing und das (nahezu durchweg ohne jede Ahndung für die häufig islamischen Täter bleibende) Hinausprügeln jüdischer Schüler aus deutschen Schulen mit hohem Islam-Anteil in den Vorjahren seit der entseelten und suizidalen Open-Border-Politik für islamischen Judenhass und islamische Rechts- und Demokratieverachtung längst trauriger Alltag geworden, so begann das neue Jahr ebenso wie das alte endete. Auch die weitestgehend inhaltsleeren Jahresend-Ansprachen der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten verhießen da wie erwartet nichts Gutes.

Aber zurück zu dem Geschehen des Monats Januar:

Aller dogmatischen Gehirnwäsche durch unsere Vernunft-verlassene Politik und unsere Medien, sowie allen Drohungen und absichtlich von unseren Medien und unserer Politik falsifizierten Voraussagen zum Trotz hat sich Großbritannien überwältigend für den Brexit-Befürworter Boris Johnson und gegen den linken Antisemiten Corbyn ausgesprochen. Damit hat sich der britische Wähler eindeutig für Europa und gegen die EU entschieden.

Der britische Wähler wählte bewusst konservativ, um nicht die demokratischen Tugenden Großbritanniens für ein gefährliches und instabiles, linksgerichtetes, von Deutschland angeführtes System-veränderndes sozialistisches Abenteuer zu opfern, voller religiösen Klimawahns und einer irreversiblen, hauptsächlich der suizidalen Open-Border-Migration und einem ungebremstem Islam-Wachstum geschuldeten Destruktion Großbritanniens und seiner jahrtausendealten abendländischen Kultur und Lebensart.

Großbritannien hat nicht den USA geholfen Europa von Nazi-Horror zu befreien und hat nicht zwei Weltkriege im letzten Jahrhundert gewonnen, um herumgestoßen und bevormundet zu werden durch eine EU und vor allem durch einen Klima-hysterischen, sich selbst aufgebenden deutschen Staat und seine kommunistisch sozialisierte Kanzlerin, die offensichtlich vergessen oder niemals verstanden hat, was die wirklichen Werte unserer freien westlichen Gesellschaft und unseres freien selbstbestimmten Lebens sind.

In nur wenigen Jahren werden viele von uns die kluge Entscheidung der Briten beneiden, und es darf bereits jetzt die Prognose gewagt werden, dass der Brexit nicht der letzte Abgang eines europäischen Staates aus der immer größere Blüten treibenden Bevormundung durch eine in Wahrheit nichts und niemanden legitimiert vertretende EU sein wird. Es darf gehofft werden, dass der Brexit das Ende des bürokratisch entseelten EU-Monsters einleitet, und damit einem Europa im Sinne der Gründungsväter der Handelsunion den Weg ebnet.

Ebenfalls negativ durch unsere Politik aufgenommen, wurde die Anfang Januar durch Präsident Trump vorgenommene und erfreulicherweise gelungene Ausschaltung des iranischen Terrorchefs Soleimani. Besonders verstimmt zeigte sich hier unser vor allem um das Wohl der iranischen Mordmullahs besorgte Außenminister Maas, der auch die Destabilisierung des iranischen Mordstaates und die Unterstützung des Aufstandes gegen die Mullahs beklagte. Das ist umso befremdlicher als die deutschen Politik per Selbstverständnis einer der vordersten Fürsprecher der als „Arabischer Frühling“ bekanntgewordenen islamistischen Unruhen der Vorjahre war.

Kein Wort der Zustimmung oder Erleichterung über die Ausschaltung des iranischen Mord-Chefs kam auch von unserer Kanzlerin, die noch die Tötung des Terroristen Osama bin Laden auf Befehl des vormaligen amerikanischen Präsidenten Obama bejubelt hatte.

Das verwundert gar nicht. Kann doch Präsident Trump, der seit dem 20. Januar vor seiner hoffentlich gesicherten Wiederwahl in das vorläufig letzte Jahr seiner überaus erfolgreichen Amtszeit eintritt, es weder unseren Medien noch unserer Politik jemals recht tun.

Zu weit hat unsere linke Politik sowohl in Deutschland als auch in der EU die Entfremdung von dem wichtigsten Verbündeten Europas, den USA, getrieben. Mit entsprechendem Bedauern wurde hier daher auch der offensichtliche Zusammenbruch des haltlosen Impeachment-Verfahrens gegen Präsident Trump, der sich ebenfalls im Januar herauskristallisierte, kommentiert.

Kaum positiver kann von hier aus die Bewertung des diesjährigen deutschen Gedenkens an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, die sich am Ende Januar zum 75. mal jährte, gesehen werden.

Die Schoah – das war keinesfalls der Mord an sechs Millionen Juden, das waren sechs Millionen schreckliche Morde an sechs Millionen unschuldigen jüdischen Kindern, Frauen und Männern, von denen jedes einzelne Opfer ein Gesicht und einen Namen hatte.

Deshalb ist es natürlich nur allzu richtig, sensibelst auch vor den mega-dummen rückwärtsgerichteten nationalen Überhöhungen und intolerablen anti-jüdischen Stereotypen der Ewiggestrigen in diesem Lande auf der Hut zu sein. Und natürlich macht uns der hasserfüllte Breivik von Halle Angst.

 

Der einheimische Antisemitismus ist bereits schlimm genug

Ja, daran besteht kein Zweifel, es gibt zur Genüge Antisemitismus auch in der gesamten autochthonen deutschen Bevölkerung, quer durch alle Gesellschaftsschichten.

Es gibt die am Rande der Debilität xenophob und ganz wie ihr Idol Hitler voller Hass gegenüber Juden durch ihr sinnentleertes Leben taumelnde tumbe Neo-Nazi-Glatzen. Es gibt die vor Selbstmitleid über die vermeintliche Verunrechtung Deutschlands zerfließenden und fremdem Leid gegenüber unzugänglichen Stammtisch-Schwadronierer und Täter-Opfer-Schuld-Verkehrer. Es gibt die akademischen Schuldrelativierer, die Holocaust-Bagatellisierer, die Schlussstrich-Debattler, die verschlagenen Whataboutisten mit dem tradierten antijüdischen Sentiment, die alles Fremde und besonders Juden nun mal nicht mögen, weil man Juden – auch wenn man sie gar nicht kennt – eben einfach nicht leiden kann und sie für die Wurzel allen Übels hält.

Hierzulande gilt man nicht selten – um mit H. Broder zu sprechen – ohnehin erst, und nur dann als Antisemit, wenn man Juden noch weniger mag als es landesweit üblich ist.

Und last not least gibt es auch die pathologischen mörderischen Judenhasser wie den Breivik von Halle.

Kurzum – es gibt schon so viel tradierten Judenvorbehalt in der angestammten deutschen Bevölkerung selbst, dass es wirklich keiner judenfeindlichen islamischen Neu-Importe zur Bestandssicherung oder schlimmer noch zur Stärkung des Antisemitismus bedarf.

Es ist wahr, sichtbarer und hörbarer ist der Antisemitismus hier auch geworden – die verfehlte, am Sicherheitsbedürfnis der eigenen Bevölkerung vorbeigehende, weit nach links abgedriftete Politik der Merkel-Ära und die Zerstörung der politischen Mitte hat den unbelehrbaren Antisemiten jeder Couleur Mut gemacht, wieder vernehmbarer aus der verdienten Jauchegrube der Geschichte zu treten.

Die zwischenzeitlich durch das eklatante Versagen unserer Politik von wieder erstarkter ewiggestriger Seite praktizierte Unkultur der Holocaust-Leugnung, der Schuldrelativierung, der Täter-Viktimisierung, der entlastenden Ehrung der Wehrmacht oder auch nur des Vergessens ist wirklich zutiefst unerträglich und widerwärtig.

Und natürlich gibt es Antisemitismus auch in der neuen Opposition, deren heutige Wählerschaft ohnehin zumeist aus ehemaligen CDU- und SPD-Wählern besteht, denen man Judenfeindlichkeit allerdings erst vorwirft, nachdem sie ihre angestammten etablierten Parteien wegen deren eklatantem Versagen nicht mehr wählen.

Dabei gibt es Antisemitismus, der zur tradierten Muttermilch christlicher Gesellschaften gehört, kein Stück weniger in allen anderen bislang etablierten, ganz besonders aber in den linken Islam-affinen Parteien, wo der Antisemitismus nur allzu durchsichtig als Israelkritik getarnt und durch eine offenkundige Duldungs- und Förderungs-Allianz mit dem gewalttätigen islamischen Judenhass heute deutlich gefährlicher ist als der überlieferte.

Jedenfalls verlassen Juden Deutschland und Europa trotz des widerwärtigen und unerträglichen juden-hassenden Alt-Linken und Alt-Maoisten Gedeon nicht wegen eines Herrn Gauland und schon gar nicht wegen einer Frau Weidel oder Frau Storch, sondern wegen des wachsend unerträglicher werdenden juden-feindlichen Klimas unserer sich auch unter dem kaum noch zu vermeidenden Diktat der grünen Zeugen Gretas immer mehr islamischer Rechtsverachtung und gewalttätigem islamischen Judenhass ergebenden Republik.

 

Geheuchelte Gedenktag-Rituale

Nur 75 Jahre nach dem Horror der Schoah, dem Genozid und dem unbeschreiblichen Verbrechen an den Juden Europas zelebriert unsere Politik und ihre linkslastigen Islam-affinen Erziehungs-Medien alljährlich plakativ und als Alibi für die ermordeten Juden verheuchelte Krokodiltränen-getränkte und sinnentleerte Gedenktag-Rituale für gute, weil tote Juden, während sie gleichzeitig mit unserem von der trotz fehlender Wähler-Akzeptanz an der Macht gehaltenen SPD-Außenminister beklagen, dass das iranische Mord-Mullah-System der Holocaust-Leugner und Bereiter eines atomaren Genozids am jüdischen Staat durch den US-Präsidenten erfolgreich destabilisiert wird.

Der jüdische Staat Israel wird im Interesse der Erhaltung der brutalen arabischen Eroberungen archaischer jüdischer Städte wie Jericho, Nazareth und Betlehem von eben der gleichen entseelten Politik, die sich heute in aufgetragener Anteilnahme mit einem Bessermensch-Heiligenschein umgibt, seit Jahren diffamiert und dämonisiert.

Seine ewige und ungeteilte jüdische Haupstadt Jerusalem, die jahrtausendealte heilige Stadt Davids wird mit Vorsatz und gegen besseres Wissen delegitimiert, während lebende Juden in Deutschland und Europa schon längst wieder eine gefährdete Spezies sind.

Wieviel glaubwürdiger wäre die medienwirksam in Yad Vashem plakatierte Sorge unseres Präsidenten um die jüdische Gemeinschaft in unserem Land und in Europa, wenn die Gefährdung und Verunmöglichung jüdischen Lebens schon früher und nicht nur aus einer Richtung aufgefallen wäre, oder nur zum allzu durchsichtigen Zweck der Bestandssicherung der eigenen schwindenden Stimmen-Pfründe dienen würde. Glaubhaft wäre es, wenn die Messerattacke an der Synagoge in der Oranienburger Straße, die am Vortage von Halle durch einen muslimischen Täter verübt wurde, ebenso thematisiert würde und vor allem, wenn sie diese aus der heute – 75 Jahre nach dem Ende der Hölle von Auschwitz – für jüdisches Leben in unserem Lande und in Westeuropa vor allen anderen gefährliche islamische Richtung endlich öffentlich einräumen und den gewalttätigen islamischen Judenhass und Rassismus auch als solchen benennen würden.

 

Der islamische Judenhass wird von der Politik nahezu nicht benannt

Schließlich wissen und sehen wir es längst alle: Täglich – zwischenzeitlich millionenfach – fahrlässig, zur Ent-Europäisierung Europas führender, geschichts- und verantwortungslos zugelassener, hemmungsloser, die Schoah-leugnender, und diese inkonsequenterweise wieder herbeiwünschender blanker Islam-getragener Judenhass hat hauptverantwortlich zu No-Go-Areas für Juden in öffentlichen Räumen deutscher und europäischer Städte und auch zu dem stärksten Rechtsruck in der Nachkriegsgeschichte dieses Landes geführt.

Wir wissen und sehen es nahezu täglich und unsere Politik weiß es – warum äußert sie es nicht? Das 75-jährige Gedenken an die Opfer der Schoah wäre eine gute Gelegenheit.

„Ich wünschte, sagen zu können: Wir Deutsche haben für immer aus der Geschichte gelernt. Aber das kann ich nicht sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten“, heißt es im Redemanuskript des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland. „Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand“, warnt Bundespräsident Steinmeier seine Zuhörer.

Was auch immer der auf eine frühere Tätigkeit in einem linken Verfassungsschutz-beobachteten Verlag zurückblickende Präsident Steinmeier aus der eigenen, und aus der großen Geschichte gelernt haben mag, wird wohl vorerst verborgen bleiben müssen.

 

Deutsches Schweigen zu Gaza-Raketen

Die Worte und Taten des Mannes, der unser Präsident geworden ist, aber auch die der anderen ihm politisch nahestehenden Exponenten unseres Landes, klaffen weit auseinander.

Allem Gedenktag- und „Nie wieder“-Geheuchel zum Hohn haben gerade in Deutschland weder der Präsident noch die Kanzlerin oder gar die Medien den simplen Anstand, wie etwa Sebastian Kurz, klare Position gegen den Raketenterror aus Gaza und für die Menschen in Israel zu beziehen.

Dies gilt auch für die Zeitgeist-bedingt immer häufiger auftretenden fühllosen und von jedem Anstand und Fingerspitzengefühl verlassenen öffentlich-rechtlichen Kommentatoren und medialen Trauerexperten, die besser als die Nachkommen der unschuldig und bestialisch Ermordeten wissen, wie Juden ihrer Toten zu gedenken haben.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz war angesichts der Attacken aus Gaza sofort mit Israel solidarisch.© Brendan Smialowski , AFPr

Das ist Deutschland, das Land der Täter, das nur 75 Jahre nach Auschwitz jeden Tag deutlicher manifestiert, dass es keine Zukunft für seine jüdische Minderheit mehr vorsieht.

Faktum ist – körperliche, bis zum Mord gehende muslimische Angriffe auf Juden, Brandschläge auf Synagogen, muslimische „Juden ins Gas“-Demos, Beleidigungen im Alltag, Rempeleien in öffentlichen Verkehrsmitteln und Sportstätten, Mobbing und Prügel gegen jüdische Kinder an häufig Islam-dominierten deutschen Schulen, unverzichtbarerweise schwerbewachte jüdische Gemeindehäuser, Ausbildungsstätten und Kindergärten sowie das vorsätzliche Verschweigen, Vernebeln und Verleugnen des Islam-Bezuges zu diesem Geschehen durch unsere Mainstream-Journaille und -Politik bilden zunehmend und nahezu ungeahndet die heutige Lebenswirklichkeit der jüdischen Minderheit in diesem Lande ab.

Mangels einer unbeeinträchtigten Zukunftsperspektive für die nächste Generation führen die durch unsere Islam-affinen Bessermenschen geschaffenen untragbaren Verhältnisse nach dem ursprünglich hoffnungsvollen Nachkriegs-Neubeginn schon wieder zu wachsender Abwanderung von Juden aus Deutschland und West-Europa, deren links-ideologisierte Politik ganz offensichtlich bereit ist, mit wohlwollender Tatenlosigkeit der Verdrängung und dem Umtausch ihrer jüdischen Population gegen aggressiven und Superiorität fordernden islamischen Zustrom zuzusehen und diesen noch nach Kräften zu begünstigen.

Dass wird sich auch nicht ändern, solange unser Präsident zwar zu Recht den entsetzlichen Anschlag von Halle verurteilt, aber gleichzeitig die islamische Messerattacke auf die Berliner Synagoge vom Vortage ausblendet und in seiner Gedenkrede mit keiner Silbe den Islam als heute bedeutendste Brutstätte oder zumindest Revirement des gewalttätigen Judenhasses erwähnt.

Solange sich aber auch jüdische Repräsentanten, die eigentlich Vertreter jüdischer Interessen sein sollten, den Merkels und Steinmeiers und all den anderen politischen Islam-Appeasern, Terror-gegen-Israel-Verstehern und Judenmörder-Freunden aus den in ihrer Israel-Ablehnung und dem implizierten antijüdischen Vorbehalt gleichgesinnten Altparteien anbiedern, gibt es allen anderslautenden Heucheleien zum Trotz keine Zukunft für Juden in unserem Lande.

 

Mangelhafte Interessenvertretung

Das gilt ganz besonders auch so lange wie unsere – wie sehr viele unserer Leserzuschriften belegen – weit von den Belangen und der Vertretung der jüdischen Menschen in diesem Lande entfernten jüdischen Vertreter den politischen Islam-Judenhass-Importeuren durch beredtes Schweigen zu diesem Thema Wahlhilfe leisten, statt ernsthaft und lautstark zu hinterfragen, wann diese Judenfreund-Pretender sich jenseits ihrer Inhalts-leeren Sprechblasen endlich wirklich hinter die jüdischen Menschen in Israel und hier stellen werden, und wann sie endlich aufhören, islamischen Terror gegen Juden zu finanzieren und islamische „Juden ins Gas“-Rufe auf unseren Straßen zu dulden, oder auch wie lange noch die eben wegen des schrecklichen Genozids am jüdischen Volk unter den Muslimen weitverbreitete Verehrung Hitlers vorsätzlich ungenannt und ungeahndet bleibt, statt zu einer klaren Distanzierung vom islamischen Judenhass zu führen.

Die JÜDISCHE RUNDSCHAU und ich verspüren jedenfalls gerade vor dem Hintergrund der nachweislich weit-greifenden islamischen Judenhass-Sozialisation, Diffamierungen und infam bösartigen politischen Falschverortungen, keine Neigung, das willfährige jüdische Alibi zu liefern für die Fortsetzung unserer gegenwärtigen, für die Verunmöglichung eines offenen und würdigen jüdischen Lebens verantwortlich zeichnenden, besonders die Islam-Gewalt gegen Juden kleinredenden Israel-Diffamierungs- und Verurteilungs-Politik.

Das sind wir den Millionen in der Schoah geschundenen und ermordeten jüdischen Menschen schuldig.

Das leidgeprüfte jüdische Volk und der Staat Israel werden auch diesen neuerlichen Angriff auf ihre Integrität und Unversehrtheit ebenso überstehen wie den taktlosen, selbstgerechten, besserwisserischen und gleichzeitig für die heutige Medienszene symptomatischen und nicht entschuldigten Kommentar der ARD-Journalistin, die besser als die Hinterbliebenen der Opfer weiß, wie sie ihre Toten zu betrauern haben und das Gedenken an 6 Millionen ermordete Juden in Israel als „Party“ bezeichnet.

Ob aber die Verunmöglichung eines jüdischen Lebens und die fortschreitende Anbiederung unserer linken Politik an den Islam-generierten Strukturumbau unserer Gesellschaft der lebenswerten freiheitlich-westlichen Lebensweise bekommen wird, die uns in den Jahrzehnten seit Ende der Nazi-Gräuel Wohlstand und Freiheit beschert hat, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft selbst erleben können. Zweifel daran dürften aber bereits heute angezeigt sein.

Dem Staat Israel, dem jüdischen Volk, allen unseren Freunden und Lesern wünschen wir alles erdenklich Gute.

Kein jüdisches Opfer wird jemals vergessen!

 

Am Israel Chai!

 

Dr. Rafael Korenzecher

i.A. Simon Akstinat

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