Nein, nicht alle Religionen sind im Kern gleich

Ein Gegenüberstellung der Biografie des Juden Jesus mit jener des islamischen Glaubensstifters Mohammed widerlegt den irreführenden Kulturrelativismus.

Menschenopfer spielten in der Religion der Azteken eine wichtige Rolle.

Von Gerd Buurmann

Manche behaupten, das Christentum lehre Krieg. Andere behaupten, Islam bedeute Frieden. Dann gibt es Leute, die behaupten, an allem seien die Juden schuld. Es gibt viele Behauptungen. Zu den faulsten und dümmsten Aussagen gehört jedoch der Spruch, alle Religionen seien im Wesen gleich.

Natürlich gibt es unter den Religionen Gemeinsamkeiten. Religionen sind zum Beispiel per Definition nicht moderat. Sie sind immer radikal, da sie eine Manifestation des Glaubens an einen allmächtigen Gott sind. Das ist nicht moderat! Es gibt aber auch bedeutende Unterschiede zwischen den Religionen.

Es ist zum Beispiel unbestritten, dass Mohamed im Gegensatz zu Jesus eine Menge Menschen getötet hat. Mohamed war von Beruf Soldat und bis ans Ende seines Lebens ein überzeugter Feldherr! Jesus war ein Hippie, der mit Huren, Sündern und Trinkern abhing und gerne mal Wein trank. Mohamed trank keinen Alkohol. Unterschiedlicher können zwei Menschen nicht sein und zwei Schriften, in denen es einmal den einen und einmal den anderen Helden gibt, haben eindeutig unterschiedliche Intentionen.

Auch zwischen dem Judentum und dem Islam gibt es Unterschiede. Man muss nur mal die Worte „Islam“ und „Israel“ übersetzen. Islam bedeutet, sich Gott unterwerfen und Israel bedeutet, mit Gott ringen. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Beziehungen zu Gott und vor allem zwei sehr unterschiedliche Menschenbilder in Sachen Emanzipation.

Es gibt ebenfalls Unterschiede zwischen dem Koran und dem Evangelium. Das Evangelium ist ein Sammelsurium diverser Autoren, von denen wir nicht viel wissen. Der Koran jedoch hat einen Autor mit klarer Intention.

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