Die Spaltung der Gesellschaft durch die Grünen

Wie eine Partei die Uhren ins vor-aufklärerische Zeitalter zurückstellt, in dem Himmelsdeutungen, Aberglaube und düstere Weltuntergangs-Fantasien mehr zählen als Fakten.

Die grüne Kanzler-Hoffnung Robert Habeck© Tobias SCHWARZ, AFP

Von Dushan Wegner

Die Grünen sind stärkste Partei in der ARD-Sonntagsfrage. Machen wir uns nichts vor: Es ist das Zeichen eines Auseinanderbrechens, einer tektonischen Plattenverschiebung in der Gesellschaft.

Pangea (wörtlich: „das ganze Land“) war der letzte Superkontinent dieses Planeten – er existierte im Zeitraum von etwa 300 bis 150 Millionen Jahren vor heute – die Zahlen variieren, je nach Wissenschaftler. Pangea teilte sich auf und die Erdplatten wanderten auf der Erdoberfläche los, bis sie da waren, wo wir sie heute kennen und – so noch erlaubt – lieben.

Damals, als das erste Pangea auseinanderbrach, konnte es für Tierarten entscheidend sein, so mutmaßt mein einfacher Verstand, auf welcher Erdplatte sie sich gerade aufhielten, als es auseinanderging. (Ich denke hier an den Mauerbau durch Berlin, als die Bürger plötzlich feststellten, dass sie ab sofort in Freiheit oder im Sozialismus lebten.)

Wenn man, damals, als Pangea sich trennte, eine Maus war, wollte man nicht dort hängenbleiben, wo es besonders kalt war, denn das Fell von Mäusen ist zu dünn für die Antarktis. Viele Mäuse hatten das Pech, dort zu leben, wo auch Katzen wohnten, und wo sie bis heute gemeinsam wohnen. Manche Mäuse traf das Schicksal, dort zu leben, wo auch die Elefanten wohnen, und diese Mäuse mussten immerzu aufpassen, nicht zertrampelt zu werden.

 

Trump weigerte sich

Laut aktueller „Sonntagsfrage“ der Grünen-PR-Abteilung (ich meine: tagesschau.de, 6. Juni 2019) steht die Nie-wieder-Deutschland-Partei aktuell bei 26 Prozent bundesweit, also vor der CDU/CSU (25 Prozent). Die SPD rutscht übrigens auf 12 Prozent, und damit 1 Prozentpunkt hinter die AfD.

Laut einer anderen aktuellen Umfrage – welchen Wert man ihr auch beimisst – präferiert immerhin ein Viertel der Deutschen angeblich eine Grün-Rot-Rot-Koalition, Staatsfunk-Liebling und Grünen-Chef Robert Habeck soll laut Umfragen vor der CDU-Kandidatin „AKK“ stehen, die (auch in meiner Einschätzung) eigentlich als nächste Default-Kanzlerin gilt/galt.

Grundsätzliche Verschiebungen politischer Machtverhältnisse sind immer, und ganz besonders in der Demokratie, zugleich auch Anzeichen von Veränderungen in der Gesellschaft selbst. Bereits das Reden von einer grünen Kanzlerschaft ist bereits eine tektonische Plattenverschiebung – genauer: es ist das Zerbrechen eines Kontinents-in-Gedanken und der Beginn des Auseinanderdriftens.

Ein Symbol für das Auseinanderdriften von Anti-Aufklärung auf der einen Seite, und Pragmatik-in-eigener-Sache auf der anderen Seite, erlebten wir dieser Tage beim Aufeinandertreffen von Angela Merkel und Donald Trump in Portsmouth (Großbritannien).

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