Das israelische Innovationswunder – wie die Wüste Hightech schafft

Enger Zusammenhalt und die gemeinsame Armee-Zeit spornen die Gründer in Israel zu neuen Leistungen an.

Startup-Konferenz in Israel© ERIC PIERMONT, AFP

Von Marc Jacob

Auf den Golan-Höhen sitzend wirkt Israel noch so wie man es sich aus biblischen Erzählungen vorstellt. Das Land ist weitläufig, unbewohnt, man sieht viel Grün und das Weideland erstreckt sich soweit das Auge reicht. Und auch Israel wirkt so wie man es im Westen kennt: Die Menschen sind lebensfroh, obwohl der Krieg immer nah ist. Syrien ist nur ein paar Kilometer entfernt und auch die Bedrohung aus dem Libanon ist omnipräsent.

Von hier oben blickt man ins weitläufige Tal Israels hinein. Das Leben ist einfach und ruhig. Tel Aviv ist gut zwei Autostunden entfernt und damit auch das pulsierende Leben. Wenn man den Blick durch die Ebene streifen lässt, ist es schwer vorstellbar, dass dieses kleine Land, welches an der schmalsten Stelle nur 15 Kilometer breit ist, aktuell die Welt verändert. Viele junge israelische Unternehmen sind dabei, neue Lösungen zu entwickeln, die die Welt umgestalten.

 

Israelischer Gründergeist schafft ständig neue Innovationen

Greifbarer ist dieser Zustand in Tel Aviv. In der pulsierenden Metropole am Mittelmeer, die für mich das San Francisco des Ostens ist, wird Zukunft geschaffen. Israels Startups schaffen von dieser Stadt aus neue Standards und entwickeln disruptive Technologien. Doch sie verändern damit nicht nur Israel oder die Welt, sondern auch das Bild Israels in der Welt. Für den israelischen Staat sind die Gründer unbezahlbar wertvoll.

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