Wir haben einen Freund verloren – Zum Tode von Klaus Faber s.A.

Mit tiefer Betroffenheit, Schmerz und aufrichtiger Anteilnahme mit der Familie haben wir den Tod des Staatssekretärs a.D. Klaus Faber, der am 24. April 2019 nach kurzer Krankheit verstorben ist, zur Kenntnis nehmen müssen.

Mit Klaus Faber verlieren die JÜDISCHE RUNDSCHAU, der Herausgeber und die Redaktion sowie alle Juden und der Staat Israel einen aufrechten, überzeugten, kompromisslosen Freund und Verbündeten im Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus ebenso wie gegen Diskriminierung und Dämonisierung des Staates Israel.

Das lebenslange Wirken des Juristen und Publizisten Klaus Faber war geprägt von seinem großen humanistischen Weltverständnis und einem nie verzagenden Bemühen um einen konstruktiven Dialog und Ausgleich im Miteinander der Religionen und politischen Ansichten.

Die desaströse geschichtliche Erfahrung des Nazi-Regimes, in das er noch als Kind hineingeboren wurde, war für sein Lebenscredo das Fanal und die Verpflichtung, die sein besonderes Verhältnis zu Israel und dem jüdischen Volk begründete.

Als Mitbegründer, Vorsitzender und exponierter Mitstreiter des Herausgebers im Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus kämpfte er bis an sein viel zu schnelles Lebensende leidenschaftlich und mit großer Entschlossenheit gegen den wachsenden Judenhass und die Delegitimierung Israels.

Der Tod des langjährigen persönlichen Freundes, Bruders im Geiste, Wegbegleiters, kundigen Ratgebers und unverzichtbaren Gefährten im unermüdlichen Einsatz für die jüdische Sache hinterlässt eine schmerzhafte Lücke für uns alle.

Klaus, Du wirst uns fehlen.

 

Ruhe in Frieden!

Baruch Dayan Ha’Emet

Dr. Rafael Korenzecher

Herausgeber Jüdische Rundschau

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