Ramadan im Klassenzimmer: Wenn Anpassung zur Unterwerfung wird

Gerade für jüdische Schüler stellt der Schulalltag im Umgang mit manchen muslimischen Mitschülern häufig eine existenzielle Belastungsprobe dar.© PASCAL GUYOT / AFP
Im Schatten wohlklingender Toleranzrhetorik zeigt sich im Schulalltag eine ganz andere Realität: Während des Ramadans werden nicht-muslimische Schüler zunehmend unter Druck gesetzt, ihr gewohntes Verhalten zu ändern – bis hin zur offenen Nötigung, beim Essen Rücksicht zu nehmen oder ganz darauf zu verzichten. Was als „Sensibilität“ verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als schleichende Verschiebung von Normen, bei der religiöse Gebote einzelner zur erzwungenen Praxis aller werden sollen. Lehrkräfte und Schulleitungen reagieren, statt klare Grenzen zu setzen, vielfach ausweichend oder, was besonders empörend ist, sogar zustimmend. Die Grenze zwischen respektvollem Nebeneinander und schnell zunehmender kultureller Unterwerfung der nichtmuslimischen Schüler scheint längst überschritten. Vor allem für Juden ist der Schulalltag vielerorts, besonders in islamisch dominierten Klassen, zur schweren Belastungsprobe geworden – geprägt von Ausgrenzung, Anfeindungen und nicht selten offener Gewalt. De jure besteht freie Schulwahl für alle, de facto jedoch ist sie für jüdische Familien stark eingeschränkt, weil eine schnell wachsende Zahl an Schulen aufgrund eines hohen muslimischen Anteils faktisch gemieden werden muss. (JR)
Der Ramadan geht zu Ende und Deutschland befindet sich im Toleranz-Ausnahmezustand. Wenn es eine Islamisierung unseres Landes gibt – und die Hinweise sind nun einmal unübersehbar – dann haben die deutsche Politik und die sogenannte „Zivilgesellschaft“ ihr auch 2026 wieder den roten Teppich ausgerollt. Noch ein paar Jahre und wir sind so weit wie Großbritannien, wo es bereits Stadtviertel gibt, in welchen die Briten aus Rücksicht auf die Gefühle der muslimischen Bevölkerung ihre Hunde nicht mehr Gassi führen dürfen. Das Zuckerfest oder „Id al-Fitr“ hat es mit seinen kulinarischen Verlockungen den Deutschen besonders angetan, die Liebe zum Islam geht über den Magen. Da das Fasten im Islam bekanntlich nach Sonnenuntergang regelmäßig beendet wird – man spricht schon ironisch von einem „muslimischen Intervallfasten“ - gab es auch schon während des Ramadans zahlreiche Gelegenheiten, gemeinsame abendliche Events zu veranstalten.
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