Jugendclub vertuscht sexuellen Missbrauch, weil Täter Muslime sind

Keine Hilfe zu bekommen, traumatisiert das Opfer ein zweites Mal.© ARTUR WIDAK /AFP
Im Neuköllner Jugendzentrum predigt man in den Hausregeln Respekt, Gleichberechtigung und Nulltoleranz gegenüber Gewalt, doch als eine 16-jährige Kurdin von einer Gruppe arabischer Jugendlicher missbraucht wurde, blieb von diesen hehren Grundsätzen wenig übrig. Obwohl Mitarbeiter und Jugendamt früh von den Übergriffen wussten, unterblieb eine Anzeige – offenbar aus Angst, muslimische Täter zu „stigmatisieren“. Erst als das Opfer selbst zur Polizei ging, kam der Fall ans Licht. Nun steht der Verdacht im Raum, dass Behörden aus politischer Rücksichtnahme wegsahen, während eine Minderjährige schutzlos blieb. Wie schon im Fall des Iran, bei dem viele Feministinnen auffallend schwiegen, zeigt sich auch in Berlin eine bedrückende Doppelmoral: Gewalt gegen Frauen wird öffentlich verurteilt, sofern der Täter deutsch ist – handelt es sich jedoch um einen Muslim, bleiben Woke, Grüne und Linke oft bemerkenswert still. (JR)
Das Jugendzentrum Wutzkyallee steht für „starke Mädchen in Südneukölln“. So lädt der Verein „Nena e.V.“ montags bis mittwochs Teenager zwischen 14 und 16 Jahren ein, zu kochen oder sich mit Henna-Tattoos zu bemalen. Bis Mitte März zumindest war das noch der Fall, denn seitdem ist die Einrichtung geschlossen, weil eine 16-jährige Kurdin dort von einem 17-jährigen muslimischen Jugendlichen vergewaltigt wurde. Doch nicht nur das: Dieser filmte die Tat und erpresste das Opfer damit, während Freunde des Täters sie sexuell belästigten. Sie wurde von ihm und seinen Freunden erpresst und sexuell belästigt. Die Behörden sowie das Jugendzentrum selbst versuchten, die Tat zu vertuschen.
Es ist die Geschichte von Appeasement, von dem Einknicken vor dem Islam, um eine verlogene politische Korrektheit zu wahren. Die Taten begannen bereits im November 2025 im Garten des Jugendzentrums in der Wutzkyallee. „Ich will dich hier jeden Montag sehen, sonst schicke ich das deinen Eltern.“ Mit diesen Worten setzte der Täter die 16-Jährige unter Druck und forderte sogar, dass er auch ihre 14-jährige Schwester ins Jugendzentrum kommen sollte.
Anzeigen kamen viel zu spät
Der Höhepunkt ereignete sich im Januar 2026 direkt in den Räumen des Clubs: Acht arabische Jungs zwischen 15 und 19 Jahren, einige davon sind wegen Gewalttaten polizeibekannt, trugen die 16-Jährige in einen hinteren Raum, warfen sie auf eine Couch, legten sich abwechselnd auf sie, bewegten sich sexuell und fassten sie unsittlich an. Erst als eine Mitarbeiterin den Vorfall bemerkte, ließen die Täter ab. Das Mädchen erlitt Verletzungen, darunter einen Knöchelbruch.
So weit, so abscheulich. Nun kam heraus, dass das Jugendamt Neukölln und der Verein „Nena e.V.“ bereits seit Spätsommer 2025 über sexuelle Übergriffe auf mehrere Mädchen informiert worden sind – und unternahmen offenkundig nichts. Nach dem Januar-Vorfall wurden Jugendamt, Club-Leitung und Bezirksspitze sofort informiert. Dennoch erstattete niemand Anzeige bei der Polizei. Intern hieß es explizit, man wolle die arabischstämmigen Täter „nicht stigmatisieren“. Man dürfe nicht den Eindruck erwecken, es sei „typisch Muslime“, und wolle „den Ball flach halten“, damit nicht plötzlich alle Jungen pauschal verdächtigt würden. Stattdessen hängte man nur die Tür zum Hinterraum aus und vereinbarte mit den Mädchen ein „Safewort“, falls sich solche Taten wiederholen. Der Club blieb weiterhin offen.
Erst viel später, am 23. Februar 2026 vertraute sich das Opfer mit externer Hilfe seinen Eltern an. Eine Neuköllner Polizeibeamtin erstattete daraufhin Strafanzeige von Amts wegen. Mittlerweile ermittelt die Polizei gegen alle acht Tatverdächtigen. Die linke Stadträtin Sarah Nagel verhängte Hausverbote, leitete eine externe Untersuchung ein und nannte das Ausbleiben der Anzeige selbst einen „Fehler“.
Entsprechend deutlich fielen die Reaktionen aus der Politik aus.
Die Tat hätte verhindert werden müssen
Jugendstaatssekretär Falko Liecke, CDU, sprach von einem „Unding“, dass „muslimische Täter geschützt“ und das Opfer „im Stich gelassen“ werde – ein „politischer Versuch, den Fall unter den Teppich zu kehren“. Bezirksbürgermeister Martin Hikel von der SPD forderte eine Erhebung zu sexuellen Übergriffen in Jugendfreizeiteinrichtungen. Ob aber bei dieser Erhebung auch zwischen verschiedenen Religionen und Ethnien der Täter unterschieden wird, darf bezweifelt werden.
Dieses Verbrechen hätte verhindert werden können. Es scheiterte jedoch am politischen Unwillen, die Täter nicht nur beim Namen zu nennen, sondern die Jugendlichen schlicht aus dem Verkehr zu ziehen. Der Fall zeigt, wie brandgefährlich eine über Jahrzehnte hinweg falsche Integrations- sowie Migrationspolitik ist. Da hilft auch ein Nena e.V. und ihr Workshop „starke Mädchen in Südneukölln“ nichts. Die 16-Jährige wurde von den Verantwortlichen schlichtweg im Stich gelassen.
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