Sir Isaac Newton: Der Wissenschaftler und die Kabbala

Portrait des jungen Isaac Newton von Godfrey Kneller© WIKIPEDIA

Vor 380 Jahren wurde der große Wissenschaftler und Philosoph in England geboren. Er war davon überzeugt, dass die physikalischen Gesetze der göttlichen Existenz nicht widersprachen. Ganz im Gegenteil, für ihn ist die Physik ein integraler Bestandteil der ursprünglichen religiösen Wahrheit, die Gott dem Menschen offenbarte. Zum Judentum und der Kabbala hatte Sir Isaac Newton ein besonderes Verhältnis: Seiner Meinung nach offenbarte Gott seine Geheimnisse in der Bibel und verschlüsselte die Weisheit der Schöpfung in den Dimensionen der Stiftshütte und des Tempels. (JR)

Für Sir Isaac Newton waren mathematische Gesetze sowie die Bewegungsgesetze überhaupt nicht seine eigenen Entdeckungen, sondern göttliche Gaben, die in den Dimensionen des Tabernakels kodiert waren.

"Die Lebensweise der ersten Institutionen der wahren Religion diente dazu, der Menschheit – durch die Pläne alter Tempel – den Weg zu zeigen, die Struktur der Welt als den wahren Tempel G-ttes zu verstehen, den sie, die Menschheit, anbetete. Dementsprechend wurden die Priester der Antike über das Volk erhoben, in der Kenntnis der Struktur der Natur geschult und betrachteten sie als den wichtigsten Teil ihrer Theologie. "

Nein, diese Zeilen gehören nicht zu einem Mystiker, wie Sie sicherlich denken werden. Ihr Autor war trotz seiner Hingabe an den Tempel weder ein Prophet noch ein Priester. Sie wurden von niemand anderem als Sir Isaac Newton geschrieben, dem Mann, der die Gesetze der klassischen Mechanik formulierte. Aber wie passt dieses Zitat in unsere Vorstellungen von einem rationalen Wissenschaftler, der nach einer bekannten Legende das Gesetz der universellen Gravitation aus der Analyse eines Apfels, der ihm auf den Kopf fiel, ableitet? War Newton überhaupt nicht so? Wie haben wir uns das vorgestellt?

 

Das verlassene Kind

Isaac Newton wurde am 25. Dezember 1642 in Woolsthorpe in der englischen Grafschaft Lincolnshire geboren, kurz bevor sein Vater starb. Newton, der zu früh geboren worden war, war so klein und gebrechlich, dass die Mutter nicht an die Fähigkeit des Babys glaubte, seine erste verschneite Nacht zu überleben, und es einfach auf dem Dachboden zum Sterben zurückließ. Das Kind schrie jedoch so heftig und weinte, dass das Herz der Frau es nicht ertragen konnte. Sie drückte den Jungen an ihre Brust und wärmte ihn auf. Vielleicht wurde ihr schon damals klar, dass dieses Frühgeborene mit einem starken Lebenswillen ausgestattet ist und daher seine Zerbrechlichkeit und Schwäche überwinden kann.

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