Die Zweistaatenlösung bringt Israel keinen Frieden

Auf das Wort arabischer Politiker der Autonomiebehörde ist in der Vergangenheit kaum Verlass gewesen.© ALEX BRANDON / AFP

Um Kritik am neuen, das Mullah-Regime begünstigenden, Iran-Atomabkommen abzuwehren, wollte der amerikanische Außenminister Anthony Blinken auf dem Negev-Gipfel die israelisch-arabische strategische Allianz gegen den Iran neutralisieren. Dazu propagierte er weiter, die unter Präsident Biden wieder ins Gespräch gekommene und von der EU allzeit favorisierte Zweistaatenlösung, um dieses Ziel zu erreichen. Was die Iran- und Hamas-Verharmloser auf beiden Seiten des Ozeans aber unter den Teppich kehren wollen, ist, dass eine Zweistaatenlösung immer schon und bereits im Ansatz anti-israelisch war und es auch heute ist. (JR)

Caroline Glick/JNS

Die „Zweistaatenlösung“ hat ein Comeback erlebt. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Negev-Gipfel im März. Die abschließenden Bemerkungen der vier arabischen Außenminister und die Äußerungen von US-Außenminister Anthony Blinken auf dem Gipfel und während seines Besuchs machen dies überdeutlich. Alle Gäste Israels forderten, dass die Lösung vorangetrieben wird.

Die sogenannte Zweistaatenlösung hat eine hundertjährige Geschichte des ununterbrochenen Scheiterns. Im Jahr 1920 erteilte der Völkerbund Großbritannien das Mandat für Palästina, das es rechtlich als künftiges Heimatland des jüdischen Volkes zu verwalten hatte. Im Jahr 1922 schnitten die Briten den größten Teil des für die Juden vorgesehenen Landes ab und gründeten den arabischen Staat Transjordanien – heute bekannt als das Haschemitische Königreich Jordanien.

Die ursprüngliche britische Zwei-Staaten-Lösung sollte den arabischen Konflikt mit Israel beenden. Aber das tat sie natürlich nicht. Die Araber nahmen Transjordanien ein und weiteten ihren Krieg aus, wie sie es bei jedem nachfolgenden Versuch, die Zweistaatenlösung umzusetzen, getan haben.

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