Auswandern? Wenn ja: Wohin? (Teil 2)

Jeder zweite Bundesbürger hat schon einmal über Auswanderung nachgedacht, ergab kürzlich eine Umfrage. In der JR gibt es erstmals eine Liste potentieller Auswanderungs-Ziele, in denen bereits deutschsprachige und jüdische Infrastrukturen existieren.

Israel-Wald in der deutschsprachigen Mennoniten-Kolonie Friesland (Zentralparaguay) – Quelle: IMH

Von Björn Akstinat

Viele haben nicht die Chance, ihr Auwanderungsziel frei zu wählen, weil sie von ihrem Arbeitgeber ins Ausland geschickt werden oder nur in einem bestimmten Land eine passende Arbeitsstelle finden. Andere jedoch können und wollen zwischen mehreren Auswanderungszielen abwägen und denken sehr langfristig. Sie möchten für sich, ihre Kinder und ihre Enkel auf Dauer eine neue geeignete Heimat finden ... und das will wohlüberlegt sein.

Alle Studien und Beobachtungen zeigen, dass auch bei Auswanderern langfristig nahezu immer der Grundsatz „Gleich und Gleich gesellt sich gern!“ gilt. Man sucht gerade im Ausland oft die Nähe zu Menschen mit gleicher Sprache und Kultur, um unkompliziert Erfahrungen und Ratschläge auszutauschen oder um Bräuche und Glauben gemeinsam pflegen zu können.

Deshalb werden in diesem Artikel nur Länder als Auswanderungsziele vorgestellt, in denen bereits eine nennenswerte Zahl an Deutschsprachigen und Deutschstämmigen lebt, also auch eine deutsche Infrastruktur vorhanden ist, an die neue Auswanderer andocken können.

Auf die Bedürfnisse von deutsch-jüdischen Auswanderern wird in einigen Länderporträts besonders eingegangen.

Österreich, Luxemburg und die Schweiz bleiben verständlicherweise unberücksichtigt, weil sie Deutschland kulturell sehr ähneln und den Deutschen durch Reisen und Ausflüge meist schon gut bekannt sind. So gestaltet sich ein Umzug dorthin als die unproblematischste Art der Auswanderung ohne großen Beratungsbedarf.

Die hier mit Kurzporträts vorgestellten Länder werden nach folgenden Kriterien bewertet:

* medizinische Versorgung und Pflege auf Deutsch (z.B. deutsche Ärzte/Altersheime)

* deutschsprachige Kultur- und Freizeitangebote (Theateraufführungen, Filmvorstellungen, Konzerte, Büchereien, Sportvereine, Chöre, Tanz- und Trachtenvereine, Stammtische, Oktoberfeste oder andere regelmäßige Feierlichkeiten)

* deutschsprachige Medienangebote (Zeitungen, Zeitschriften, Internetportale, Radio- oder Fernsehsendungen in Deutsch)

* deutschsprachige Seelsorge (deutschsprachige Gemeinden)

* deutschsprachige Bildungs- und Erziehungsangebote (Kindergärten, Schulen, Hochschulen)

Neue und alte Ausgabe der Zeitung „Mennonitische Post“ aus Steinbach/Kanada – Quelle: IMH

* Verfügbarkeit deutscher Lebensmittel und sonstiger Produkte bzw. Dienstleistungen (deutsche Gaststätten, Lebensmittelläden, Bäckereien, Buchhandlungen, Handwerker)

* Offenheit für deutsche Neueinwanderer, Rechtssicherheit, Lebenshaltungskosten

Maximal können sieben Sternchen vergeben werden.

Nachdem in der vorherigen Ausgabe die Situation in Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Frankreich und Israel dargestellt wurde, werden heute folgende Länder behandelt:

 

Italien * * * * * * *

Südtirol ist zweifellos der beste Ort für deutsche Auswanderer, die sich in Italien niederlassen wollen. Die autonome Provinz im Norden, die ursprünglich ein Teil Österreichs war, gilt nicht nur als „deutscheste“ Region des Landes, sondern zudem als eine der reichsten, fortschrittlichsten und schönsten. Da dort Deutsch Amtssprache ist, lassen sich alle Behördengänge recht unkompliziert erledigen und Kontakte beruflicher oder freundschaftlicher Art leicht knüpfen. Deutschsprachige Schulen, Ärzte, Vereine und Kirchengemeinden findet man überall. In der Provinzhauptstadt Bozen sitzen sogar deutschsprachige Fernsehsender, Tageszeitungen und Hochschulen (Eine Übersicht über alle Studiengänge finden Sie im Buch „Deutschsprachige Studienangebote weltweit“). Die mit allerlei Sonderrechten ausgestattete Provinz verwaltet sich weitgehend selbst und verfügt daher über eine eigene Regierung, ein eigenes Parlament und eine bemerkenswerte Parteienlandschaft. Der Lokalpatriotismus ist dementsprechend sehr ausgeprägt. In Südtirol existiert auch die einzige deutschsprachige jüdische Gemeinde Italiens – aber nicht in Bozen, sondern im malerischen Kurort Meran. Sie umfasst rund 50 Mitglieder und bietet regelmäßige Gottesdienste an (www.meranoebraica.it).

 

Kanada * * * * * * *

Auf Deutschstämmige stößt man in ganz Kanada. Ihre Interessenvertretung ist der Deutsch-Kanadische Kongress (DKK) mit mehreren Regionalverbänden. Sie sind die drittgrößte Bevölkerungsgruppe nach den Kanadiern mit britischen und französischen Wurzeln. An einigen Orten ist Deutsch noch Alltags- und Umgangssprache – so zum Beispiel in Steinbach, einem von Mennoniten gegründeten Städtchen bei Winnipeg im Süden der Provinz Manitoba. Die ursprünglich von der Nordseeküste stammenden protestantischen Mennoniten bewahren besonders intensiv die deutsche Sprache und Kultur. Da sie die Erwachsenentaufe praktizieren und jeglichen Militärdienst ablehnen, wurden sie in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder verfolgt und zogen gezielt in abgelegene bzw. ruhige Gegenden Russlands, Nord- und Südamerikas. Wo immer sie sich niederließen, schufen sie prosperierende und vorbildliche Siedlungen. Steinbach ist als eines der Zentren mennonitisch-deutscher Kultur in Kanada unter anderem Sitz von bedeutenden deutschsprachigen Publikationen, nämlich der Wochenzeitung „Mennonitische Post“ und der Kinderzeitschrift „Das Blatt“ (Auflistung aller deutsch-kanadischen Publikationen hier: „Handbuch der deutschsprachigen Presse im Ausland“). Zu den weiteren Zentren deutscher Kultur gehört Kitchener in Ontario, eine ebenfalls von Mennoniten gegründete Großstadt bei Toronto, die bis 1916 den Namen „Berlin“ trug. Sie ist berühmt für ihr riesiges Oktoberfest und ihren Christkindlmarkt. Unweit von Kitchener liegt Hamilton. Dort lebt nicht nur eine beachtliche Zahl von Deutsch-Kanadiern mit eigenem Klubhaus, eigenen Gaststätten und eigenen Kirchen, sondern auch eine jüdische Gemeinschaft deutscher Abstammung. Während in den evangelischen und katholischen Gemeinden noch Gottesdienste auf Deutsch angeboten werden, findet in den jüdischen mittlerweile alles auf Englisch statt. Mehr zur 1853 von deutsch-jüdischen Familien gegründeten Anshe-Sholom-Gemeinde Hamilton auf der Seite www.anshesholom.ca. Informationen über die zahlreichen christlichen deutschsprachigen Gottesdienste in ganz Kanda sind unter www.delkina.org/unsere-gemeinden und www.uwinnipeg.ca/german-canadian/docs/101217-1.pdf aufgelistet.

Anhand dieser Listen lässt sich auch gut erkennen, wo besonders viele Deutsch-Kanadier leben. In Montreal existiert bis heute eine beachtliche Zahl von jiddischsprachigen Juden. Sie haben eigene Publikationen und ein eigenes Theater (www.segalcentre.org/en/dora-wasserman-yiddish-theatre) – das einzige jiddische in Kanada und eines von ganz wenigen weltweit.

 

Mexiko * * * * * * *

Deutschsprachige und Deutschstämmige gibt es schon lange in Mexiko. So hatte zum Beispiel auch die berühmte Frida Kahlo deutsche Wurzeln. Deutsch-Mexikaner sind vor allem in der Hauptstadt, am Standort des Volkswagen-Werkes Puebla und im Bundesstaat Chihuahua anzutreffen. In Mexiko-Stadt verfügen sie über eine große deutsche Auslandsschule mit Kindergarten, deutschsprachige Kirchengemeinden, einen beeindruckenden deutschen Klub mit Schwimmbad, Tennisplatz und einer weitläufigen Parkanlage, ein eigenes Industrie- und Handelszentrum (German Centre) sowie einen Sozialverein, der ein Altersheim betreibt und ein zweisprachiges Magazin herausgibt. Puebla hat eine etwas kleinere deutsche Infrastruktur für die aus der Bundesrepublik stammenden Mitarbeiter des dortigen Volkswagenwerkes. Den größten Teil der deutschsprachigen Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes machen die Plattdeutsch sprechenden Mennoniten aus, die hauptsächlich im nördlichen Bundesstaat Chihuahua, aber auch in anderen kargen Gegenden Mexikos leben. Ab 1920 gründeten sie quasi aus dem Nichts neue genossenschaftlich organisierte Kolonien und machten die Regionen bewohnbar. Ihre Zahl ist durch ihren Kinderreichtum von 7.000 auf heute 80.000 angewachsen. In der Stadt Cuauhtémoc produzieren sie eine eigene vierzehntägliche Zeitschrift und ein Radioprogramm. Viele wichtige landwirtschaftliche Produkte des Landes stammen von mennonitischen Bauernhöfen. Neben dem Deutschen spielt auch das Jiddische eine gewisse Rolle im Land. In den jüdischen Gemeinden von Mexiko-Stadt wird es von einem beachtlichen Prozentsatz der Mitglieder beherrscht, denn vor wenigen Jahren gab es noch Schulunterricht und komplette Zeitungen in der „Mameloschn“. Heute bieten einige Medien Jiddisch-Rubriken an (https://diariojudio.com/yiddish-vinkl).

Ortseingangsschild der Mennoniten-Kolonie Volendam in Zentralparaguay

 

Namibia * * * * * * *

In dem einstmals als Kolonie zu Deutschland gehörenden südwestafrikanischen Staat leben bis heute rund 20.000 Deutsche und Deutschstämmige. Aufgrund eines guten Systems deutscher Schulen sprechen sie ihre Muttersprache meist auf hohem Niveau. Eine Assimilierung findet nur in kleinem Maße statt. Die Basis-Infrastruktur des Landes wurde noch in der Kolonialzeit geschaffen. Mit Swakopmund haben die ehemaligen deutschen Kolonialisten dem namibischen Staat eines der schönsten Städtchen Afrikas hinterlassen, das heute ein großer Touristenmagnet ist. Dort kann man Schwarzwälder Kirschtorte unter afrikanischen Palmen genießen, seine Füße in warmen Wüstensand eingraben und sich gleichzeitig eine frische Brise vom Atlantischen Ozean um die Nase wehen lassen. Auch wenn an vielen Stellen des Landes Deutsche wohnen, sind Swakopmund und Windhuk die eindeutig lebenswertesten Städte. Nur Auswanderern, die es ganz ruhig mögen, ist ein Leben in kleineren Orten wie Mariental und Lüderitzbucht oder auf einer namibischen Farm zu empfehlen. In der Kolonialzeit gab es in Namibia auch deutschsprachige jüdische Gemeinden. Mittlerweile sind diese jedoch nicht mehr existent (alt.juedischerundschau.de/juedisches-leben-in-deutsch-suedwestafrika-135910440).

Evangelische Gottesdienste auf Deutsch werden in nahezu allen größeren Orten des Landes angeboten – in einigen auch katholische. Für Einwanderer aus der Bundesrepublik ist alles vorhanden, was das Herz begehrt: unter anderem deutsche Bäckereien und Cafés, deutsche Buchhandlungen, Karnevalsvereine mit jährlichen Sitzungen und Umzügen, qualifizierte Ärzte mit Deutschkenntnissen sowie zwei Radioprogramme und eine Tageszeitung in deutscher Sprache. Die „Allgemeine Zeitung“ aus Windhuk (www.az.com.na) ist das ideale Medium, um sich vor einer Auswanderung über die gegenwärtige Situation zu informieren.

 

Paraguay * * * * * * *

Wenn Sie Orte wie Friesland, Neuland oder Sommerfeld auf Karten finden möchten, müssen Sie nicht in Deutschland suchen, sondern in der Mitte Südamerikas. Es sind Mennoniten-Kolonien in Paraguay. Dort werden Plattdeutsch und Hochdeutsch im Alltag als normale Umgangs- und Verwaltungssprachen verwendet. Ein besonderes Kultur- und Traditionsbewusstsein ist typisch für die protestantischen Mennoniten. Außerdem zeigt diese Gruppe, die etwa 40 % der über 100.000 Deutschsprachigen im Land ausmacht, außerordentlichen Überlebenswillen und Fleiß. Die mennonitischen Bauern sind für die Milch- und Fleischversorgung der Paraguayer unverzichtbar. Das Schulsystem in den fortschrittlichen Mennoniten-Kolonien ist auf einem deutlich besseren Niveau als in Deutschland: kleine Klassen, angenehme Lernatmosphäre und gute motivierte Lehrer. Einige der Schulen wirken mit ihren grünen, palmenbestandenen Schulhöfen wie kleine Paradiese. Der Unterricht findet komplett auf Hochdeutsch statt. Die Lehrer werden an einer eigenen pädagogischen Hochschule in der Kolonie Fernheim ausgebildet (siehe dazu auch das Buch „Deutschsprachige Studienangebote weltweit“). Obwohl viele deutsche Siedlungen in den ländlichen Gegenden oft nicht mehr als jeweils 1.000 Einwohner haben, besitzen sie meist eigene Krankenhäuser, Supermärkte und kommunale Medien (Zeitschriften, Radiosender).

Würde man die ganzen Kuriositäten der deutschen Ortschaften aufzählen wollen, käme man nur schwer zu einem Ende. So haben die dortigen Sportvereine beispielsweise zwei eigene deutschsprachige Fußball-Ligen gegründet – die einzigen außerhalb Europas. Auch kaum bekannt ist, dass die Mennoniten sehr israelbegeistert sind und rege Beziehungen zum Heiligen Land pflegen: in der Kolonie Friesland existiert ein Israel-Wald, viele Kolonien exportieren koscheres Fleisch nach Israel und nicht wenige Mennoniten unternehmen mindestens einmal im Leben eine Rundreise durch das Land der Bibel. In der Hauptstadt Asuncion gibt es mennonitische Reisebüros, die eigens für Touristen aus Paraguay deutschsprachige Gruppenreisen nach Israel organisieren.

 

Dies ist der zweite Teil des Artikels. In den nächsten Ausgaben werden unter anderem noch folgende Länder vorgestellt: Polen, Rumänien, Russland, Spanien, Südafrika, Thailand, Tschechische Republik, Ungarn und die Vereinigten Staaten von Amerika.

Der Artikel stammt von der Nachrichtenagentur der Internationalen Medienhilfe (IMH). Falls Sie weitere Informationen zu deutschsprachigen Institutionen, Medien oder Studienangeboten im Ausland benötigen, können Sie sich unter info@medienhilfe.org an die IMH wenden.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Willkommen in Achsivland!

Willkommen in Achsivland!

Israel ist ein Staat der ethnischen und kulturellen Vielfalt: Sogar für einen Hippie-„Staat“ ist Platz im Staate der Juden (JR).

Eine neue jüdische Stadt in Mexiko

Eine neue jüdische Stadt in Mexiko

Unweit von Mexiko-Stadt soll die „Ciudad de la Torá“ entstehen, die erste fast ausschließlich von Ultraorthodoxen bewohnte Ortschaft Lateinamerikas (JR).

Wie viele Judentümer gibt es eigentlich?

Wie viele Judentümer gibt es eigentlich?

Die religiöse Vielfalt innerhalb des Judentums ist enorm.

Ein Hauch des alten jüdischen Istanbuls in Tel Aviv

Ein Hauch des alten jüdischen Istanbuls in Tel Aviv

Ein Gespräch mit drei türkischen Juden, die im Zuge der jüdischen Abwanderung aus der sich stark islamisierenden Türkei Alija nach Israel gemacht haben.

Israels libysche Gemeinde

Israels libysche Gemeinde

Die von unseren Medien kaum thematisierte Vertreibung von Juden aus fast allen arabischen Ländern hat auch in Libyen zur nahezu vollständigen Auslöschung jüdischen Lebens geführt. Israel ist vielen der ehemals libyschen Juden zur neuen Heimat geworden. Hier ein kurzer Bericht über ihr Leben im Gelobten Land.

„God Bless America!“

„God Bless America!“

Juden im Kampf um die vor 245 Jahren verkündete Unabhängigkeit der USA

Der Name im Judentum

Der Name im Judentum

Der Name des Menschen ist nicht nur sein lebenslanger Begleiter, er hat auch Einfluss auf sein Leben. Gerade jüdische Eltern messen der Namenswahl ihrer Kinder einen hohen Stellenwert bei.

Die Juden Arabiens und die Schaffung des Islam (Teil 1)

Die Juden Arabiens und die Schaffung des Islam (Teil 1)

Das Judentum existierte auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabien, auch in Mekka und in Medina, viel länger als der erst im 7. Jahrhundert n.d.Z. entstandene Islam. Ein Blick auf die Geschichte dieser frühen jüdischen Gemeinden.

Die Große Deutsche Synagoge – ältestes jüdisches G‘tteshaus Venedigs

Die Große Deutsche Synagoge – ältestes jüdisches G‘tteshaus Venedigs

Die Scuola Grande Tedesca im ersten Ghetto der Welt ist eine seit 1528 aktive Synagoge in der weltberühmten Lagunenstadt, die in diesem Jahr im März selbst ihren 1600. Geburtstag gefeiert hat.

Im Jahr 135: Als die Römer Judäa den Namen Palästina aufzwangen

Im Jahr 135: Als die Römer Judäa den Namen Palästina aufzwangen

Im Nahostkonflikt wird viel mit der Geschichte argumentiert, dabei ist das Wissen über die Geschichte des jüdischen Staates erschreckend mangelhaft. Ein kurzer Überblick über die Geschichte Israels seit dem Jahr 1000 v. Chr. und darüber, wie alles begann.

Indien: „Sind wir die letzten Juden der Welt?“

Indien: „Sind wir die letzten Juden der Welt?“

Im 2. Jahrhundert vor der Zeitrechnung landeten die ersten Juden in Indien. Wegen ihrer jahrhundertelangen Isolation lebten sie in dem Glauben, die letzten Juden der Welt zu sein und kannten bei ihrer „Entdeckung“ durch andere Juden nicht einmal Chanukka, weil sie Eretz Israel bereits vor der Wiedereinweihung des zweiten Tempels im Jahr 164 v. Chr. verlassen hatten.

Murmansk: Die vielleicht nördlichste jüdische Gemeinde der Welt

Murmansk: Die vielleicht nördlichste jüdische Gemeinde der Welt

Ein Gespräch mit Ilana Schaulowa, der Gemeindevorsitzenden von Murmansk über das Leben der Juden im russischen Norden

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden