Für die Architekten des Scheiterns ist es Zeit zu schweigen

Die langjährigen „Friedens-Prozess-Bereiter“, die unter Clinton oder Obama keine Befriedung des Nahen Ostens erreicht haben, sind nun die ersten, die den Trump-Plan kritisieren.

Barak, Albright und Clinton sind gescheitert.© WHITE HOUSE , AFP

Von Jonathan S. Tobin (JNS.org)

Die Verachtung für Präsident Donald Trump und die Menschen, die in seiner Regierung arbeiten, sitzt tief in den Medien, aber auch im außenpolitischen Establishment. Der Kern dieser Haltung ist die Ablehnung der konventionellen Weisheit über die Diplomatie und den Nahen Osten, die jahrzehntelang die amerikanische Politik bestimmt hat, durch die derzeitige Regierung.

Trumps Kritiker rahmen die Debatte über die Regierung als eine Debatte ein, in der Experten und Amateure gegeneinander antreten. In dieser Darstellung sind Trump und seine Helfer ein Haufen stümperhafter Ignoranten. Sie werden so dargestellt, dass sie den Rat von Menschen, die erfahrener und viel klüger sind als sie, törichterweise ignorieren und dadurch bereits schlechte Situationen, wie die anhaltende Konfrontation mit dem Iran und den israelisch-«palästinensischen» Konflikt, noch verschlimmern.

Es stimmt, dass Trump keine außenpolitische Erfahrung hatte, bevor er Präsident wurde. Dem Team, das er für den israelisch-«palästinensischen» Kampf einsetzte, fehlte es ebenfalls an diplomatischen Referenzen. Insbesondere das Trio aus Präsidentenberater/Schwiegersohn Jared Kushner, Nahost-Sondergesandtem Jason Greenblatt und Amerikas Botschafter in Israel, David Friedman, waren im Wesentlichen Trumps Freunde aus der Immobilienbranche und nicht die Art von altgedienten Politikern, von denen man erwartet hätte, dass sie so wichtige Positionen in einer «normaleren» Regierung besetzen würden.

Der Ton der Analysen für Trumps Aktionen – seinen Rückzug aus dem Iran-Atomdeal von 2015, die Wiedereinführung von Sanktionen gegen das iranische Regime, die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt und seine Versuche, die «Palästinensische Autonomiebehörde» zu zwingen, die Finanzierung des Terrorismus einzustellen – war nicht so sehr missbilligend, als vielmehr verächtlich.

Die gleiche Haltung ist in den Kommentaren von Typen des Establishments zum Friedensplan für den Nahen Osten zu finden, der diese Woche bei einer Zeremonie im Weißen Haus vorgestellt wurde. In einem seltsamen Echo der Wut auf Trump, die von der Führung der «Palästinenser» zu hören war, haben die außenpolitischen Veteranen auf den Plan größtenteils mit einer Mischung aus Ungläubigkeit, Wut, Untergangsprognosen und vor allem mit höhnischer Herablassung reagiert.

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