Der Kampf eines Terroropfer gegen die britische Regierung

Kay Wilson kämpft seit Jahren dafür die Überweisung britischer Steuergelder an die „Palästinensische Autonomiebehörde“ zu stoppen, weil diese auch Gehälter an ihre Peiniger zahlt.

Kay Wilson mit einem hebräischen Gebet, das ihr der christliche Araber Wassim Razzouk (links) aus Jerusalem tätowiert hat. 2010 wurde sie und eine Freundin bei Jerusalem von zwei arabischen Männern entführt und gequält. Die Freundin starb. Wilson überlebte, weil sie sich tot stellte.© MENAHEM KAHANA, AFP

Von Israelheute

Kay Wilson, eine israelisch-britische Reiseleiterin, die zusammen mit ihrer Freundin Kristin Loken im Jahr 2010 im Jerusalemer Wald von Terroristen überfallen und dabei durch 13 Messerstiche verletzt wurde, beschuldigt die britische Regierung, dem Terroristen, der sie verletzt hatte, ein hohes monatliches Gehalt zu finanzieren. Während ihre Freundin bei dem Anschlag getötet wurde, gelang es ihr, sich zu retten, indem sie sich totstellte, worauf die Terroristen den Tatort verließen.

Wilson, die seit Jahren gegen die britische Regierung kämpft mit dem Ziel, die Überweisung von Geldern an die „Palästinensische Autonomiebehörde“ einzustellen, behauptet, die Regierung finanziere dadurch terroristische Aktivisten. Sie mobilisierte Millionen von britischen Bürgern, um sie bei ihrer Forderung zu unterstützen, sie zeichnete ein Bild des Terroristen und schrieb: „Das ist der Wilde, der mich mit einer Machete angegriffen hat. Mit so viel Kraft, dass er mir über 30 Knochen gebrochen hat, die britische Regierung (die Abteilung für internationale Hilfe DFID) zahlt sein Gehalt, er hat bereits mehr als 70.000 Pfund erhalten und jetzt wird sein Gehalt voraussichtlich noch erhöht werden. Eine Schande.“

 

Post im Twitter-Konto

Wilsons Worte lösten viele Reaktionen aus. Das britische Ministerium für internationale Hilfe antwortete auf Twitter: „Großbritannien verurteilt auf des schärfste jede terroristische und gewalttätige Handlung und die britische Hilfe wird nicht dazu benutzt, um die Gehälter der Gefangenen zu bezahlen. Wir haben Kontrollmaßnahmen eingeführt, um sicherzugehen, dass die Hilfsgelder nur für die Gehälter der Lehrer und der Angestellten im Gesundheitswesen verwendet werden.“

Die britische Regierung überweist der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ finanzielle Unterstützungszahlungen, die dazu bestimmt ist, die Gehälter von Lehrkräften und Angestellten des Gesundheitswesens zu finanzieren. Wilson behauptet, dass die britische Hilfe für die „Palästinensische Autonomiebehörde“ (indirekt) dazu verwendet würde, die Gehälter „palästinensischer“ Gefangener und ihrer Helfer zu bezahlen, deren Familien von der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ Zulagen erhalten. Ohne britische Hilfe würde die „Palästinensische Autonomiebehörde“ Schwierigkeiten gehabt haben, diese Gehälter zu bezahlen.

Wilsons Geschichte erreichte in der Vergangenheit auch das britische Parlament nach einer parlamentarischen Anfrage zur britischen Hilfe an die „Palästinensische Autonomiebehörde“.

Das Ministerium für internationale Zusammenarbeit antwortete:

Großbritannien drängt die „Palästinensische Autonomiebehörde“ weiterhin, ihre Zahlungen an Gefangene zu reformieren, um sie an die Bedürfnisse anzupassen und transparent zu machen. Die britischen Minister haben dies in Gesprächen auf höchster Ebene der „Palästinensischen Autonomiebehörde“ angesprochen, darunter der „palästinensische“ Außenminister Maliki und der Finanzminister Shukri. In den Jahren 2018-2019 ermöglicht die britische Hilfe für den „palästinensischen“ Gesundheits- und Bildungssektor die Auszahlung von Gehältern an 37.600 Lehrer, Ärzte, Lehrer und anderen. Das ermöglicht die Bildung für 26.000 „Palästinenser“, 3.300 Impfungen für Kinder und 111.000 medizinische Konsultationen.

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