Mut statt Mitläufertum: Hollywoodstars, die dem Israel-Hass die Stirn bieten

Bill Maher© IsraGeo.com/Gemini
Hollywood, einst maßgeblich von jüdischen Einwanderern aufgebaut, ist heute zunehmend zu einer Bühne für Israel-Hass, links-woke und grüne Gesinnungspolitik und einen Rassismus verkommen, der sich antirassistisch nennt und sich gegen Weiße wie gegen Juden richtet. Im September 2025 unterschrieben rund 4.000 Filmschaffende, allen voran der einschlägig bekannte Israel-Hetzer Javier Bardem, der dem jüdischen Staat schon 2014 „Völkermord“ vorwarf, dazu Emma Stone, Mark Ruffalo, Olivia Colman und Tilda Swinton, einen Boykott-Eid gegen israelische Festivals, Sender und Produktionsfirmen: ein Berufsverbot für Israel, verkleidet als Gewissen. Bardem trug dazu die Keffiyeh als Abendgarderobe zur Emmy-Verleihung und redete auf dem roten Teppich erneut vom „Völkermord“, Hannah Einbinder rief „Free Palestine“ von der Bühne, und die versammelte Moral-Elite applaudierte sich selbst. Auf das Geld, den Ruhm und den Celebrity-Status aber, die ihnen dieses von Juden erdachte und gebaute Hollywood verschafft hat, verzichtet freilich keiner. Man beschimpft die Erbauer und kassiert weiter, in einer Branche, in der bis heute nichts entsteht, was nicht jüdisch atmet. Wer sich so woke, links und grün geriert, ist nicht bloß Opportunist, sondern eine Schande, vor den eigenen Kindern wie vor jedem anständigen Menschen. Umso mehr zählen die wenigen, die sich diesem Mitläufer-Chor verweigern. Bill Maher, kein Jude, aber einer der wenigen im amerikanischen Fernsehen, der den Israel-Hass seiner eigenen Branche beim Namen nennt, verteidigt Israel unverdrossen gegen die Propaganda seiner Feinde. Scarlett Johansson hat schon 2014 lieber ihr Amt bei Oxfam niedergelegt, als dem Boykott gegen eine israelische Firma nachzugeben, und hält die Erinnerung an die Schoah wach. Auch Eddie Murphy und andere Größen des Showgeschäfts zeigen auf unterschiedliche Weise ihre Verbundenheit mit jüdischer Kultur und Geschichte. Und der Brite Boy George nahm allen Boykottaufrufen zum Trotz „We Will Dance Again“ für die Überlebenden des Nova-Festivals auf; am Montag dankte ihm Präsident Herzog in Jerusalem dafür. Sie alle erinnern daran, dass Zivilcourage nicht darin besteht, mit dem links-woken Hollywood-Chor mitzusingen, sondern den Mund aufzumachen, wenn der Applaus der selbsternannten Moral-Elite garantiert ausbleibt. (JR)
Während die roten Teppiche der Filmpreisverleihungen immer wieder zu Schauplätzen propalästinensischer Demonstrationen werden und Kufiyas sowie politische Anstecker zum modischen Accessoire avancieren, zerlegt HBO-Moderator Bill Maher in seiner Sendung „Real Time with Bill Maher“ regelmäßig die gängigen Mainstream-Erzählungen. Der überzeugte Atheist und Komiker gehört mittlerweile zu den lautesten und kompromisslosesten Verteidigern Israels im amerikanischen Fernsehen.
Maher wurde am 20. Januar 1956 in New York als Sohn eines irisch-katholischen Nachrichtenredakteurs und einer Krankenschwester ungarisch-jüdischer Herkunft geboren. Obwohl er nach traditionellem jüdischem Religionsrecht aufgrund seiner jüdischen Mutter als Jude gilt, wurde er katholisch erzogen und erfuhr erst als Jugendlicher von seinen jüdischen Wurzeln. Später entwickelte er sich zu einem der bekanntesten atheistischen Religionskritiker Amerikas.
Seine Unterstützung Israels beruht nach eigener Darstellung nicht auf religiöser oder ethnischer Solidarität, sondern auf liberalen Werten, die der jüdische Staat seiner Überzeugung nach im Nahen Osten verteidigt.
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