Messerangriff auf Juden in London

Der Messerangriff auf jüdische Passanten im weitgehend von Juden bewohnten Londoner Stadtteil Golders Green fügt sich in eine besorgniserregende Serie antisemitischer Übergriffe ein. Dies ist kein Einzelfall, sondern Teil einer zumeist von Muslimen verursachten Bedrohung, die sich in vielen westeuropäischen Ländern abspielt. Ein Täter griff gezielt Menschen aus der orthodox-jüdischen Gemeinschaft an und konnte erst durch das beherzte Eingreifen jüdischer Sicherheitskräfte gestoppt werden. Auch in Berlin zeigt sich, wie offen und hemmungslos sich der Juden-Hass auf deutschen Straßen Bahn bricht. Im Prenzlauer Berg wurden ganze Hausfassaden mit Vernichtungsparolen gegen Juden beschmiert: „Kill all Jews" und „Nur ein toter Jude ist ein guter Jude“. Während linke Medien und grün-woke Politiker die Taten bewusst kleinreden, sich in ritualisierten Bekundungen der Anteilnahme ergehen oder willfährig einen Kotau vor dem islamischen und linken Juden-Hass vollziehen, erodiert die Sicherheit für jüdisches Leben in vielen Metropolen jeden Tag weiter. (JR)

Von Redaktion Tichys Einblick

In Golders Green, einem Stadtteil im Norden Londons mit großer jüdischer Gemeinde, sind am 29. April zwei Menschen niedergestochen worden. Nach Angaben der jüdischen Sicherheitsorganisation Shomrim ist ein Mann mit einem Messer über die Golders Green Road gelaufen und hat jüdische Passanten angegriffen. Mitglieder von Shomrim stoppten den Täter, bevor die Polizei ihn mit einer Elektroschockpistole überwältigte und festnahm.

Über den festgenommenen 45-jährigen Täter gibt es bislang keine offiziellen Angaben zu Name, Herkunft oder Hintergrund. Die Aufnahmen des überwältigten Terroristen verraten jedenfalls, dass er definitiv kein britischer Kaukasier ist. Die Metropolitan Police erklärte lediglich, man arbeite daran, Staatsangehörigkeit und Hintergrund des Verdächtigen festzustellen. Geführt wird die Ermittlung von Spezialisten der Terrorismusbekämpfung; geprüft werden alle möglichen Motive und etwaige Terrorbezüge.

Britische Medien berichten, die Opfer gehörten nach bisherigen Erkenntnissen zur orthodox-jüdischen Gemeinde. Beide sollen schwerste Verletzungen erlitten haben, aber stabil sein. Besonders erschütternd: Dem Sender zufolge zeigen Aufnahmen, wie ein älterer jüdischer Mann an einer Bushaltestelle wiederholt im Gesicht attackiert wird. Ein Zeuge schilderte einen Angriff nahe einer Synagoge, anschließend sei der Täter weitergelaufen und habe eine weitere Person verletzt.

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