Linke Anti-Trump-Propaganda: Von der Gewaltfantasie zum Attentat

© KEITA IKEDA / YOMIURI / THE YOMIURI SHIMBUN VIA AFP
Der jüngste versuchte Anschlag auf US-Präsident Donald Trump wirft ein grelles Licht auf ein politisches Klima, das seit Jahren systematisch aufgeheizt wird. Der Attentäter Cole Tomas Allen trat nicht als klassischer Extremist in Erscheinung. Seine Texte offenbaren vielmehr eine toxische Denkweise, die sich auffällig eng an Narrative anlehnt, wie sie seit Jahren in großen Teilen der links-woken amerikanischen Medienlandschaft und im politischen Establishment der Democrats verbreitet werden. Was als vermeintlich moralische Empörung begann, hat sich zu einer enthemmten Dämonisierung Donald Trumps gesteigert, in der der politische Gegner nicht mehr nur verbal oder politisch bekämpft, sondern auch physisch vernichtet werden soll. Bei Lichte betrachtet haben die Democrats in den USA, aber auch die woke-linken Medien in Europa mitgeschossen. (JR)
An Cole Tomas Allen, dem Attentäter, der beim Dinner der White House Correspondents einen Anschlag verüben wollte, war nichts Radikales. Allens Manifest liest sich sehr ähnlich wie das des zuvor genannten Attentäters Ryan Wesley Routh, der Präsident Trump bei einem Golfspiel verfolgt hatte.
Abgesehen von den expliziten Mordplänen gibt es in Rouths „Dear World“-Brief und Allens Manifest nichts, was man nicht auch in der Washington Post, einem Monolog von Jimmy Kimmel oder Stephen Colbert oder einer Tirade eines demokratischen Kongressabgeordneten finden würde. Routh war besessen von Iran und der Ukraine und klang wie Thomas Friedman, als er sich beschwerte, dass Trump „die Beziehungen zum Iran wie ein Kind beendet habe und nun der Nahe Osten auseinandergefallen sei“.
Allen äußerte noch allgemeinere Kritik an der Außenpolitik, die aus Fernsehnachrichten und Fake-News-Berichten über Trumps Kampagne gegen kriminelle illegale Einwanderer, Drogenkartelle, islamische Terroristen im Iran und die Kürzung der Mittel für USAID entnommen zu sein schien, und schimpfte darüber, dass Menschen „in einem Internierungslager vergewaltigt“, „Fischer ohne Gerichtsverfahren hingerichtet“ oder „Schüler in die Luft gesprengt“ worden seien.
Interessierten sich Allen wirklich für die Ereignisse im Iran oder in Lateinamerika? Konnte er sie überhaupt auseinanderhalten?
Die Litanei ist so vage, dass sie vermuten lässt, Allen hatte kaum eine Vorstellung davon, wo diese angeblichen Dinge überhaupt geschahen und in welchem Zusammenhang sie standen, abgesehen davon, dass sie seinen Angriff rechtfertigten.
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