Gaza-Flottille: Beladen mit Juden-Hass und Hamas-Akteuren

Aktivisten auf der Gaza-Flottille werden Verbindungen zur Hamas vorgeworfen.© BARIS SECKIN / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Die nächste Gaza-Flottille ist unterwegs, und wieder wird dieser Akt von Judenfeindlichkeit als pseudo-humanitärer Einsatz medial inszeniert. Mit neuen Akteuren wie Greenpeace erweitert sich das Spektrum der Beteiligten der „Global Sumud Flotilla“, doch die Grundstruktur dieses egozentrischen Spektakels bleibt unverändert: Sich selbst als Opfer zu vermarkten, um den jüdischen Staat zu delegitimieren. Israel hat die Schiffe der Flottille zu Recht gestoppt: Unter den Aktivisten agieren Hamas-nahe Personen. Ein Blick auf die geladene Ware wie Drogen und Kondome unterstreicht die fehlende Ernsthaftigkeit der Aktion und ist vielmehr Ausdruck eines inszenierten Theaters, um Israel zu delegitimieren. Was als „Hilfsflotte“ firmiert, ist in Wirklichkeit ein von der Mörder-Bande Hamas mitorganisiertes und finanziertes Propagandainstrument, das von uns sogar noch mitfinanziert wird. (JR)

Von Julian M. Plutz

Es gibt politische Aktionen, die nicht trotz ihres Scheiterns stattfinden, sondern gerade wegen ihm. Die Gaza-Flottille zum Zwecke der Delegitimierung Israels gehört in diese Kategorie. Sie ist nicht wirklich ein logistisches Projekt, keine ernsthafte Hilfsmission und schon gar kein Ausdruck neutraler Humanität. Sie ist eine durchschaubare Inszenierung. Und wie jede gute Inszenierung lebt sie von klar verteilten Rollen: hier die moralisch aufgeladenen Aktivisten, dort der vermeintlich brutale Staat Israel. Die Mode des betreuten Denkens hört auf die Kontraste schwarz und weiß.

Die Tatsache, dass die israelische Marine die aktuelle Flottille stoppte, war daher keine überraschende Eskalation, sondern der erwartbare Endpunkt eines bewusst evozierten Konflikts zu Propagandazwecken. Die Organisatoren wussten genau, worauf sie sich einlassen. Wer mit mehreren Schiffen eine bestehende Seeblockade durchbrechen will, betreibt denklogisch keine Hilfeleistung, sondern politische Provokation. Die anschließende Empörung ist Teil des Drehbuchs, während die Zuschauer von links, aber auch von rechts sich zunehmend in ihrem Narrativ bestätigt fühlen. „Wenn das Feindbild geklärt ist, hat der Tag Struktur“, sagte einst der Kabarettist Volker Pispers, und er hat vollkommen recht.

Dabei wäre tatsächliche Hilfe auf anderem Wege für die Menschen in Gaza durchaus möglich. Humanitäre Güter gelangen seit Jahren über koordinierte Kanäle in den Gazastreifen. Wer ernsthaft helfen will, nutzt diese Wege. Wer sie bewusst umgeht, verfolgt ganz andere Ziele. Die Flottille will eben nicht versorgen – sie will konfrontieren, konnotieren und mit den Schlächtern der Hamas kooperieren. Und sie will Bilder erzeugen: Bilder von Soldaten, die Aktivisten stoppen; Bilder, die sich mühelos in bestehende Erzählmuster einfügen lassen, Stichwort geklärtes Feindbild. So entsättigt denkt es in den Köpfen der Judenfeinde.

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