Der Krieg des Islam gegen die Zivilisation: „Israel kann sein Überleben nicht auslagern“

Der französisch-israelische Filmemacher Pierre Rehov. © WIKIMEDIA COMMONS
Ein Gespräch mit dem französisch-israelischen Dokumentarfilmer Pierre Rehov legt den Finger in eine offene Wunde westlicher, suizidaler Selbsttäuschung: Der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 erscheint hier nicht als „Reaktion“ der Gaza-Araber auf die israelische Politik, sondern als Ausdruck einer ideologischen Kontinuität, die Judenfeindschaft als legitim begreift. Dabei wird der Konflikt nicht nur als regionales Geschehen, sondern als Frontlinie eines umfassenderen zivilisatorischen Gegensatzes interpretiert. Israel kämpft nicht nur um sein Überleben. Israel kämpft für den Erhalt der westlichen Zivilisation, und zwar an einer Grenze, die der Westen lieber nicht benennen möchte: dem islamischen Extremismus und dessen Ruf nach globaler politischer Kontrolle. (JR)
Grégoire Canlorbe: Sind die Dschihad-Angriffe des Iran und der Hamas vom 7. Oktober 2023 auf Israel eine Reaktion auf ihre Behauptung, dass Israel sich auf ihrem Land befinde?
Pierre Rehov: Juden leben seit fast 4.000 Jahren auf diesem Land. „Palästinenser“ hingegen existieren entgegen dem Mythos tatsächlich nicht. Wie der verstorbene hochrangige PLO-Vertreter Zoheir Mohsen in einem Interview mit der niederländischen Tageszeitung Trouw am 31. März 1977 offen erklärte:
„Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Gründung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da arabische nationale Interessen es erfordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen palästinensischen Volkes postulieren, um dem Zionismus entgegenzutreten.“
In der heutigen Zeit sind die „Palästinenser“ eigentlich nur eine bunte Mischung von Arabern, die sich 1948 zufällig in Israel befanden. Sie entschieden sich zum Verlassen des Landes, nachdem fünf arabische Armeen am Tag seiner Gründung in die neue Nation eingefallen waren – entweder, um nicht in einen Krieg verwickelt zu werden, oder oft auf Drängen ihrer arabischen Mitbrüder, die ihnen sagten, sie sollten aus dem Weg gehen, um das Töten der Juden zu erleichtern. Als diese oft selbst ins Exil gegangenen Araber versuchten, nach Israel zurückzukehren, nachdem die Araber den Krieg verloren hatten – ein Ereignis, das auf Arabisch als Nakba, die Katastrophe, bezeichnet wird –, weigerte sich Israel, sie aufgrund ihrer früheren Illoyalität aufzunehmen. Araber, die Israel nicht verlassen hatten, machen heute etwas mehr als 20 % der israelischen Bevölkerung von fast 10 Millionen aus, werden als israelische Araber bezeichnet und genießen die gleichen Rechte wie die Juden, mit der Ausnahme, dass sie nicht zum Dienst in der israelischen Armee verpflichtet sind, es sei denn, sie entscheiden sich freiwillig dafür.
Nach dem verlorenen Krieg weigerten sich die arabischen Länder, um Druck auf Israel auszuüben, ebenfalls, ihre etwa rund 700.000 arabischen Brüder aufzunehmen, obwohl Israel, das etwa so groß ist wie New Jersey, Platz für eine entsprechende Anzahl von Juden geschaffen hatte, die aus arabischen Ländern geflohen waren.
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