Liebesbriefe an Israel

© GARO / PHANIE / PHANIE VIA AFP

In einer Zeit wachsender Einschüchterung, in der jüdisches Leben selbst in kulturellen Zentren wie der New Yorker Carnegie Hall, besonders nach der Bürgermeisterwahl des Hamasfreundes Mamdani, nur noch unter massivem Polizeischutz stattfinden kann, setzt „Letters, Light and Love“ ein bewusstes Zeichen der Selbstbehauptung. Die Produktion ist kein klassisches Theaterstück, sondern ein kunstvoll inszeniertes Bühnenprojekt aus szenischer Lesung, Musik und historischen Quellen, das auf Briefen aus über 3.000 Jahren jüdischer Geschichte basiert und diese zu einer eindringlichen Erzählung verdichtet. Nach seiner Premiere im Londoner West End wurde das Format als wandernde Inszenierung auch in New York aufgeführt und versteht sich als kulturelle Antwort auf Geschichtsverzerrung und die Relativierung der Verbrechen der Terror-Bande Hamas sowie die einseitige Verklärung der Judenmörder aus Gaza. „Letters, Light and Love“ macht die geistige und emotionale Kontinuität des jüdischen Volkes sichtbar und behauptet sie selbstbewusst im öffentlichen Raum. (JR)

Von Karen Lehrman Bloch/JNS.org

Als ich das letzte Mal in der Carnegie Hall war, um mir etwas Jüdisches anzusehen, lief es nicht gut. Im Oktober wollte ich mir das Israel Philharmonic anhören, wurde aber abgewiesen, weil meine Handtasche „zu groß“ war. Die Sicherheitskräfte hatten nichts zu sagen zu den Hunderten von Demonstranten, die schrien, spuckten und Gegenstände auf die in der Schlange stehenden Juden warfen.

Kürzlich, mit der kleinsten Tasche, die ich finden konnte, betrachtete ich von der anderen Straßenseite aus die massive Polizeipräsenz zusammen mit einer Gruppe, die gekommen war, um eine Aufführung traditioneller japanischer Künste zu sehen. „Warum so viele Polizisten?“, fragte eine Frau. „Nun, es gibt auch eine Vorstellung über Juden und Israel“, sagte ich ihr. Sie schüttelte den Kopf: „Es tut mir so leid, dass ihr damit zu kämpfen habt.“

Es war die Stimme des moralischen Gewissens – eine Stimme, auf die wir gewartet hatten, die aber selten zu hören war. Und der perfekte Auftakt zu einem wahrhaft unglaublichen Abend voller Stolz, Widerstandskraft und Hoffnung.

Die New Yorker Premiere von „Letters, Light and Love“, gesponsert von der UJA-Federation of New York, präsentierte eine Starbesetzung, die Briefe über Israel zum Leben erweckte, die über Jahrhunderte hinweg von Führern und Denkern wie Maimonides, Julius Cäsar, Winston Churchill, Golda Meir, Albert Einstein und Leonard Bernstein verfasst wurden und mit eindringlichen persönlichen Geschichten verwoben waren.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden