Damals wie heute: Deutschland an der Seite des iranischen Regimes

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem damaligen iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif.© BEMMANUEL KORTINI/AFPR
Die brutale Realität der Islamischen Republik Iran zeigt sich nicht nur in Folterkammern und Gefängnissen, sondern auf offener Straße. Augenzeugenberichte schildern Morde, Misshandlungen und Vergewaltigungen durch die Schergen des Regimes – Verbrechen, die das Ausmaß der Gewalt dieses Systems offenbaren. Trotz niemals verhohlener Absicht Teherans, Israel und die Juden zu vernichten, pflegte Deutschland über Jahrzehnte hinweg einen Dialog mit den Machthabern in Teheran und behandelte die Ajatollahs als legitime Partner. Besonders beschämend: Noch bis 2020 übermittelte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem damaligen Obersten Führer Ali Khamenei Glückwünsche zum Jahrestag der Islamischen Revolution – „auch im Namen meiner Landsleute“. Ein politisches Signal, das angesichts der Leichenberge dieses Regimes kaum zynischer wirken könnte. (JR)
„Noch bis zum Jahr 2020 gratulierte Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Irans Obersten Führer Ali Khamenei jedes Jahr zur Machtergreifung von 1979 – „auch im Namen meiner Landsleute“.
Wir sind mit Schreckensnachrichten aus Kriegs- und Krisengebieten in den Nachrichten aufgewachsen und erfahren seit vier Jahren täglich von den immer neuen Verbrechen, die der russische Präsident Wladimir Putin gegen die Ukraine verübt. Man könnte meinen, wir wären gegen die Brutalität dieser Welt in gewissem Maß immunisiert. Und doch ist es zutiefst verstörend und kaum fassbar, zu welchen Gräueltaten die Islamische Republik Iran in der Lage ist. Niemand kann ungerührt sein von dem, was dort passiert.
Die Tageszeitung Die Welt veröffentlichte im Februar den folgenden Bericht einer Augenzeugin über den öffentlichen Mord an einem jungen Mann durch die Schergen des Regimes:
„‚Die Beamten umringten ihn. Als er merkte, dass es kein Entkommen gab, begann er zu schreien. Einer der Beamten warf ihn zu Boden. Ein anderer packte seinen Kopf mit beiden Händen und schlug ihn mit voller Wucht auf den Asphalt. Ein weiterer schlug ihm mit dem Kolben eines Gewehrs ins Gesicht – so heftig, dass seine Nase völlig zertrümmert wurde. Plötzlich schrie der junge Mann laut auf – und verstummte.‘ Einer der Beamten sagte, er bewege sich nicht mehr. Sie begannen zu jubeln und zu schreien. Ihr Vorgesetzter kam dazu, stellte seinen Fuß auf die Brust des getöteten jungen Mannes und sagte: ‚Pssst … ruhiger. Den Rest der Feier verlegen wir auf die Wache.‘“
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