Bidens widersprüchliche Signale im Ukraine-Russland-Krieg sind eine Gefahr auch für die USA

Wladimir Putin hat 2014 die Unentschlossenheit Obamas ausgenutzt und 2022 das Zögern Bidens. © Pavel Golovkin, Eric BARADAT_AFP_POOL

Moskau ist es nicht vorrangig wichtig, was Washington D.C. sagt, sondern das, was es tut. Der beste Weg, Kriege zu vermeiden, ist es maßvolle Entscheidungen aus einer Position der eigenen Stärke heraus zu treffen. Die US-Außenpolitik, besonders aber die Joe Bidens, sind aber eine katastrophale Aneinanderreihung unbeholfener und widersprüchlicher und was die Nato betrifft, maßloser Statements. Putin ist unter Obama im Februar 2014 und unter Biden im Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert. Der Zeitpunkt beider Invasionen war wohl auch kein Zufall, denn beide Male hatte es Russland mit einem schon von Grund aus falsch ideologisierten demokratischem Präsidenten zu tun. Wovor die Jüdische Rundschau und JR-Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher immer gewarnt haben, scheint sich nun zunehmend zu bewahrheiten. Ohne die russische Verantwortung schmälern zu wollen, erweist sich Joe Biden immer mehr, wie es auch Hillary Clinton gewesen wäre, als ein links-ideologisierter und fatal-zuverlässiger Garant für Krieg. (JR)

Daniel Greenfield/Gatestone Institute

Nach dem Einmarsch Putins auf der Krim rief Obama Putin an, um ihn zu warnen, dass Russlands Handeln „eine Verletzung der Souveränität der Ukraine“ sei und dass „wir in Abstimmung mit unseren europäischen Partnern bereit sind, Russland für sein Handeln zusätzliche Kosten aufzuerlegen“.

Diese „Sanktionen“ bestanden darin, im Januar 2015 doppelt so viel russisches Öl zu kaufen wie im Februar 2014.

Wie sein früherer Chef beleidigt und bedroht auch Biden Putin nicht aus einer Position der Stärke heraus, sondern als Eingeständnis der Schwäche. Biden fordert einen Regimewechsel und Kriegsverbrecherprozesse gegen Putin, bremst dann aber Waffenlieferungen und weigert sich, Flugzeuge an die Ukraine zu liefern.

Moskau achtet nicht auf das, was Washington D.C. sagt, sondern auf das, was es tut. Und die eigentliche Botschaft von Biden ist, dass er Angst vor Putin hat, dies aber mit harten Worten zu vertuschen versucht.

Biden hat nicht die Absicht, das Land [Ukraine] angemessen zu bewaffnen, um auf dem Schlachtfeld zu gewinnen.

In Tat und Wahrheit bedeutet das, dass Biden und seine Regierung Amerika auf eine Niederlage vorbereitet haben.

Das ängstliche Zaudern der Regierung hat Putin den Eindruck vermittelt, er könne die Ukraine rasch einnehmen und gewinnen. Nachdem er Putin die Erlaubnis für einen „kleinen Einmarsch“ als seine Version von Obamas roter Linie gegeben hatte, wurde Biden mit einer vollständigen Invasion konfrontiert und hat nach einem Monat immer noch weder Russland noch der Ukraine, noch einem unserer Verbündeten klar gemacht, was sie von Amerika erwarten können.

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