Die Statistik-Lüge der „Tagesschau“: Deutschlands bekanntestes Nachrichtenmagazin rechnet vorsätzlich den muslimischen Bevölkerungsanteil klein

Die „Tagesschau“ gibt in einer falschen Grafik den muslimischen Bevölkerungsanteil mit 3,5 Prozent an. Offiziell – ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer – leben in Deutschland in Wirklichkeit aber mindestens 5,5 Millionen Muslime – was einem Anteil um die 6,5 Prozent entspricht.

Von Aischa Schluter

Täuschen die „Tagesschau“ und die „Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland – fowid.de“ oder sind sie nur nicht in der Lage, Informationen verständlich zu präsentieren? Man muss sich doch sehr wundern, betrachtet man eine Infografik über die Verteilung der Religionszugehörigkeit in Deutschland. 3,5 Prozent Muslime in Deutschland? Das scheint doch sehr niedrig gegriffen.

Laut einer Studie der Bundesregierung nahm die Anzahl der in Deutschland lebenden Muslime in den letzten 6 Jahren um 900.000 zu. Das Bundesamts für Migration und Flüchtlinge verortet für 2019 die Anzahl der in Deutschland lebenden Muslimen „zwischen 5,3 und 5,6 Millionen“, was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung zwischen 6,4 Prozent und 6,7 Prozent entspräche. Hat sich also die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime innerhalb eines Jahres beinahe halbiert? Wie kann es sein, dass dieser Exodus so unbemerkt vonstatten gegangen ist?

Wer die Studie von Fowid selbst liest, anstatt sich auf die irreführende Grafik der „Tagesschau“ zu verlassen, wird schnell fündig. Fowid selbst spricht von „konfessionsgebundenen Muslimen“. Nicht „konfessionsgebundener Muslim“, in der Studie „Kulturmuslim“ genannt, ist nach dieser Bewertungsgrundlage schon, wer weniger als einmal im Monat in die Moschee geht. Bei den christlichen Gläubigen werden die „Kulturchristen“ allerdings nicht herausgerechnet. Die Anzahl der Christen wird über die Melderegister berechnet. Obwohl Fowid auch für diese Gruppe Zahlen über die Regelmäßigkeit der Kirchenbesuche vorliegen, stehen in der von der „Tagesschau“ veröffentlichten Grafik die Balken scheinbar gleichberechtigt nebeneinander. Gerade einmal 3,4 Prozent der deutschen Bevölkerung nehmen regelmäßig an christlichen Gottesdiensten teil. Also müsste man diese 3,4 Prozent „konfessionsgebundener Christen“ den 3,5 Prozent „konfessionsgebundenen Muslimen“ gegenüberstellen. Das hätte bestimmt einen gewissen Wow-Effekt.

Kopftuch tragen, doch kein Muslim?

Aber wie kommt es, dass die Zahl der Muslime in Deutschland noch einmal um die Hälfte gesunken zu sein scheint? Fowid:

„War bisher der Anteil der Kultur-Muslime in den Fowid-Berechnungen auf 20 Prozent angesetzt worden, so führen diese empirischen Daten dazu, dass der Anteil der nicht-religiösen Muslime (66 Prozent) auf 40 Prozent gesetzt und damit erhöht wurde. Dabei wurde berücksichtigt, dass der Anteil der Frauen, die eine Moschee besuchen, deutlich geringer ist als bei den Männern, was allerdings nicht verwunderlich ist, weil sie dort getrennt von den Männern sitzen müssen. Ebenso spielen Faktoren wie die Unterschiede zwischen öffentlicher und privater Religionsausübung eine Rolle – also zwischen Moscheebesuch und privatem Gebet.“

Man kann also durchaus Kopftuch tragen und sich als Muslima bezeichnen, wird aber nicht als Muslim gezählt.

Abgesehen von der fragwürdigen Verknüpfung von gelebter Religiosität und regelmäßigem Moscheebesuch sind die zugrunde liegenden Zahlen auch alles andere als aktuell. Sie stammen aus Umfragen aus dem Religionsmonitor von 2013 und einer Befragung von Zuwanderern aus den Jahren 2013–2016. Wer also nur privat betet, wer die Moschee nicht regelmäßig besucht, beispielsweise weil dort für Frauen kein Platz ist, gilt in dieser Grafik nicht als Muslim. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, nicht alle, die aus muslimisch geprägten Ländern sind, als Muslime zu bezeichnen. Damit wird man den Andersdenkenden nicht gerecht. Gerade Ex-Muslime stören sich oft an dieser Zuschreibung.

Aber deren Anzahl dürfte eher gering sein. Einfach das Kind mit dem Bade auszuschütten, indem man nur regelmäßige Moschee-Besucher als Muslime bezeichnet, wird der Sache jedenfalls ganz und gar nicht gerecht. Diese Zahlen obendrein ganz anderen Zahlen zu Christen gegenüberzustellen, macht die ganze Betrachtung letztendlich wertlos, denn sie unterschreitet damit jedes wissenschaftliche, methodisch-saubere Niveau. Ich möchte der Tagesschau nicht unterstellen, dass sie diese Zahlen bewusst nutzen möchte, um den Kritikern einer von ihnen behaupteten Islamisierung zu zeigen, dass doch alles nicht so schlimm wäre. Um eine irreführende Darstellung handelt es sich aber allemal.

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


CDU ade: Die unter der Kanzlerin Merkel weit nach links und grün gerückte Partei von heute hat nicht mehr viel mit der CDU der 90er Jahre gemeinsam

CDU ade: Die unter der Kanzlerin Merkel weit nach links und grün gerückte Partei von heute hat nicht mehr viel mit der CDU der 90er Jahre gemeinsam

Ob rot-rot-grün oder schwarz-gelb-grün, das macht in der deutschen Politik kaum noch einen Unterschied. Es ist absehbar, dass die CDU auch nach der selbstverschuldeten Wahlniederlage unbelehrbar aus der Opposition heraus die voraussichtlich künftige sozialistische Regierung eher stützen als bekämpfen wird.

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

Trotz aller massiven und einseitigen Unterstützung durch die linksgetragenen Staats-Medien gab es auch 2021 in Deutschland für Rot-Rot-Grün keine Mehrheit der Wählerstimmen. Weil die FDP wie befürchtet ganz offensichtlich auf dem Wege ist Wählerverrat zu begehen und sich ebenso wie die Führungsebene der CDU ohne jede Not dem politisch linken Lager anzuschließen droht, wird das Land durch die Ampelkoalition de facto dennoch rot-grün dominiert werden.

„Faktenchecker“: Weniger Hüter der  Wahrheit als vielmehr Verteidiger des  manipulierten öffentlichen Narrativs

„Faktenchecker“: Weniger Hüter der Wahrheit als vielmehr Verteidiger des manipulierten öffentlichen Narrativs

Über die Motivation, über die zwielichtige Finanzierung und die fehlende Neutralität der selbsternannten „Faktenchecker“ unserer einseitig nach links und grün orientierten Medien

Wie die ARD vorsätzlich ein fünf Jahre lang währendes brutales Hamas- Kidnapping eines  israelischen Soldaten herunterspielt

Wie die ARD vorsätzlich ein fünf Jahre lang währendes brutales Hamas- Kidnapping eines israelischen Soldaten herunterspielt

Tagesschau.de brachte einen Beitrag zum 10. Jahrestag des Freikaufs des gewaltsam entführten Israelis Gilad Shalit aus der Geiselhaft der Terrororganisation Hamas. Wie leider zwischenzeitlich typisch für die Öffentlich-Rechtlichen werden wichtige Details des Hamas-Terrors ausgeblendet, weil sie nicht zur links-grünen Gesinnung der Journalisten passen: Nicht erwähnt wird, dass es sich hier um eine mörderische Geiselnahme handelte, bei der der Soldat Shalit jeden Tag mit seiner Ermordung rechnen musste.

Nichts gelernt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein islamisch-antisemitisches Problem

Nichts gelernt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat ein islamisch-antisemitisches Problem

Kaum ist die hasserfüllte Israel-Feindin Nemi El-Hassan als WDR-Fernsehmoderatorin verhindert worden, stellen die Öffentlich-Rechtlichen (diesmal das ZDF) mit Yasmin Ayhan erneut eine islamische Israel-Hasserin als Autorin ein.

Der gefährlichste Medienmann Deutschlands

Der gefährlichste Medienmann Deutschlands

Der einflussreiche und natürlich politisch links stehende dpa-Chef Sven Gösmann bestimmt jeden Tag entscheidend, welchen Teil des Nachrichtengeschehens wir erfahren dürfen und wie wir die uns freigegebenen Nachrichten politisch einzuordnen haben.

FDP offensichtlich auf dem Weg zur willigen Steigbügelhalterin des rot-grünen Gesellschaftsumbaus

FDP offensichtlich auf dem Weg zur willigen Steigbügelhalterin des rot-grünen Gesellschaftsumbaus

Deutschland steht mit der fortschrittsfeindlichen, selbsternannten „Fortschrittskoalition“ (Ampel) offenbar ein Regierungsbündnis des größenwahnsinnigen grünen Utopismus und eine Restauration des im letzten Jahrhundert grandios gescheiterten Sozialismus bevor. Die von der JR schon vor der Wahl nicht geteilte naive Hoffnung der Wähler auf einen letzten Rest bürgerliche Vernunft der FDP scheint von der Partei und ihrer Führung postensüchtig enttäuscht und verraten zu werden.

„PoC Privilege“: Man darf nur nicht weiß sein – dann ist fast alles erlaubt

„PoC Privilege“: Man darf nur nicht weiß sein – dann ist fast alles erlaubt

Beleidigungen, Drohungen, Mordphantasien: Die neue Vorsitzende der Grünen Jugend, die Israelhasserin und anti-weiße Rassistin Sarah-Lee Heinrich, machte in sozialen Netzwerken aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Offenbar darf sie das, ungerügt von ihrer Partei, weil sie keine Weiße ist.

Deutschland nach der Wahl: Kaum eine Zukunft für jüdisches Leben

Deutschland nach der Wahl: Kaum eine Zukunft für jüdisches Leben

Bei der zu erwartenden Bildung einer grünen und sozialistisch dominierten, islamaffinen Regierung dürfte das bereits heute stark eingeschränkte offene jüdische Leben hierzulande im Jahr 2051 kaum noch möglich sein. Im Zuge einer Podiumsdiskussion in der Synagoge Bonn widersprachen Mitglieder der CDU-Werteunion und kritische Juden der Anbiederungs-These des Zentralrats, der sich entgegen allen Fakten offensichtlich weigert im Islam eine Gefahr für jüdisches Leben zu sehen.

Marsch gegen islamischen Judenhass in Hamburg

Marsch gegen islamischen Judenhass in Hamburg

Nachdem ein jüdischer Mann Mitte September bei einer Pro-Israel-Mahnwache in Hamburg von einem 16-jährigen Moslem brutal geschlagen wurde, gab es überfälligerweise nun eine der seltenen Solidaritätsdemonstrationen mit dem Opfer unter dem in Deutschland als Tabu geltenden Motto „Keinen Fußbreit auch dem islamistischen Antisemitismus“.

Am Ende bleibt Bin Laden der Sieger: Unsere freiheitlich-westliche Art zu leben haben wir längst geändert

Am Ende bleibt Bin Laden der Sieger: Unsere freiheitlich-westliche Art zu leben haben wir längst geändert

Der planlose Rückzug aus Afghanistan ist nur das sichtbarste Zeichen der Kapitulation des Westens. 20 Jahre nach 9/11 läuft die islamische Übernahme Westeuropas und Nordamerikas auf vollen Touren, linke Parteien paktieren mit Islamisten und Meinungsfreiheit wird mit dem Vorwurf der „Islamophobie“ eingeschränkt (JR).

Berlin heuchelt sich zur Regenbogenhauptstadt

Berlin heuchelt sich zur Regenbogenhauptstadt

Die rot-rot-grüne Landesregierung hat die Bundeshauptstadt nun ganz offiziell zur „Regenbogenhauptstadt und Freiheitszone LSBTIQ“ erkoren. In Wirklichkeit ist der einstige Sehnsuchtsort für Schwule aber längst zum Alptraum geworden, in denen Horden von jungen Männern mit meist muslimischem Hintergrund organisierte Hetzjagden auf Homosexuelle betreiben (JR).

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden