Wird Nikki Haley 2024 für das Präsidentenamt kandidieren?

Die ehemalige UNO-Botschafterin der USA, Nikki Haley, ist bis heute eine treue politische Weggefährtin von Donald Trump. Die Hinweise verdichten sich, dass die engagierte Freundin Israels sich bereits jetzt auf den in vier Jahren anstehenden Kampf um das höchste politische Amt im Staat vorbereitet.

Nikki Haley mit Präsident Trump© Olivier Doulery , AFP

Von Sarah Ben-Nun (Jerusalem Post)

Kürzlich kamen Gerüchte auf, dass Nikki Haley, ehemalige US-Botschafterin bei der UNO, für das Präsidentenamt kandidieren wird.

Aber warum kamen diese Gerüchte überhaupt auf? Am Mittwoch startete Haley ein Political Action Committee (PAC) namens Stand for America.

Die „Washington Post“ und „Courier Columbia“, eine lokale Nachrichtenagentur in South Carolina, sagte, dass ein Teil dessen, was das PAC tun wird, Wahlkampf für Kandidaten ist. Haley müsste dafür reisen, was sie mehr der Öffentlichkeit aussetzen wird, und um GOP-Verbündete vor einer 2024-Kandidatur fürs Weiße Haus zu finden.

Auf Twitter schreibt Haley:

„Wir werden konservative Kandidaten unterstützen, die Amerikas Gründungsprinzipien verteidigen: Freiheit; Gelegenheiten für alle; freie Rede; begrenzte Regierung; Kapitalismus; die Einhaltung der Gesetze; und eine starke nationale Verteidigung. Besuchen Sie uns unter:

www.standforamericapac.com“

Am 3. Dezember, nachdem er seine Wiederwahlkampagne verloren hatte, startete Trump sein eigenes PAC, genannt „Save America PAC“, in dem Bemühen, seine Wählerschaft zu sammeln, um die Wahlergebnisse anzufechten. Haleys Sprecherin erklärte gegenüber „The Hill“, dass der Zweck des PACs darin besteht, politisch konservative Stimmen und Figuren zurück ins Repräsentantenhaus und den Senat zu bringen.

Der Senat wurde in einer historischen Abstimmung am 5. Januar 2021 blau, als die Demokraten Jon Ossoff und Raphael Warnock die Sitze in Georgia gewannen. „The Hill“ stellte auch fest, dass der Schatzmeister des PAC derselbe Mann ist, der bereits der Schatzmeister für die Präsidentschaftskampagne von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2016 war. Die Website des PAC merkt an, dass es sich auf die Unterstützung von Kandidaten konzentrieren wird, die sich entschieden gegen bestimmte politische Entscheidungen stellen, einschließlich der Rückgängigmachung der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und des Wiedereintritts in das Atomabkommen mit dem Iran.

Schon im August 2020 warnte Haley, dass Bidens Sieg eine Rückkehr zum Iran-Atomabkommen bedeuten würde. Dann, vor kurzem, im Dezember 2020, sagte sie, „es wäre verheerend und ein massiver Schritt zurück“, wenn die Vereinigten Staaten zum iranischen Atomabkommen, so wie es ursprünglich formuliert wurde, zurückkehren würden.

Andere politische Entscheidungen, gegen die sich das PAC ausspricht, sind die Einführung eines sozialistischen Gesundheitswesens, die Streichung von Mitteln für die Polizei und das Militär und die „Untergrabung der Heiligkeit des Lebens“.

In einer E-Mail an ihre Unterstützer erklärte Haley, dass das PAC „als Bollwerk gegen die linken Agenden von Joe Biden, Kamala Harris, Chuck Schumer, und Nancy Pelosi“ dienen wird, wie „The Hill“ berichtet.

Auf Twitter schreibt sie weiter:

„Biden hat angekündigt, wirtschaftliche Erleichterungen zu priorisieren, die teilweise auf Rasse und Geschlecht beruhen. Die Pandemie hat die Schaffung von Arbeitsplätzen auf breiter Front dezimiert. Jedes kleine Unternehmen verdient gleiche Behandlung, um zu überleben. Biden sollte keine Gewinner und Verlierer anhand der Hautfarbe auswählen.“

Forbes machte auf eine aktuelle Umfrage aufmerksam, die die Präferenzen für die republikanische Vorwahl für 2024 untersuchte. Haley platzierte sich an sechster Stelle auf dieser Liste und sammelte 5 % der ersten Wahl der Befragten.

Haley diente in ihrer zweiten Amtszeit als Gouverneurin von South Carolina, als Trump sie im Januar 2017 zur US-Botschafterin bei der UNO ernannte. Sie blieb in dieser Position bis Dezember 2018.

„Das Stand For America PAC wurde geschaffen, um prinzipientreue Konservative zu unterstützen, die sich uns in dieser Mission anschließen werden“, heißt es auf der Website.

 

Mitarbeiter der „Jerusalem Post“ haben zu diesem Bericht beigetragen.

 

Aus dem Englischen von Daniel Heiniger

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Tiefes Mitgefühl mit den Opfern: Die Tragödie von Galiläa

Tiefes Mitgefühl mit den Opfern: Die Tragödie von Galiläa

Eine fröhliche Feier zu Lag BaOmer verwandelte sich in Israels größte Katastrophe zu Friedenszeiten.

Frankreich: Judenmord bleibt ungestraft

Frankreich: Judenmord bleibt ungestraft

In Frankreich, das Deutschland in Sachen Islamisierung nur vorangeht, ist der Antisemitismus bereits systemisch – einen erneuten Beweis dafür liefert die empörende Nicht-Verurteilung des islamischen Mörders der Pariser Jüdin Sarah Halimi.

Prinz Philip – ein Royal mit Sympathie für Israel

Prinz Philip – ein Royal mit Sympathie für Israel

Der verstorbene britische Prinzgemahl Philip besuchte in den 1990er Jahren als damals erster und einziger hochrangiger Royal den Staat Israel. Die Queen selbst hingegen hat den Staat der Juden trotz vieler Besuche bei den arabischen Nachbarstaaten in ihrer nahezu 70-jährigen Amtszeit kein einziges Mal besucht. Philip hat trotz antisemitischer Bezüge von Teilen seiner Familie eine besondere Verbindung zu Israel. Diese führt zurück in die Zeit des Holocaust und hat mit der judenfreundlichen Haltung der außergewöhnlichen Mutter des Prinzen zu tun.

Islam-Morde: Schwule Tote stören immer noch

Islam-Morde: Schwule Tote stören immer noch

Wenn es um die Ermordung von Homosexuellen durch den Islam geht, schauen Genderisten und LGBTQIA*-Aktivisten empathielos weg: Vor knapp einem Jahr wurden drei homosexuelle Männer im englischen Reading von einem islamischen Täter mit einem Messer ermordet. Die weltweite Empörung der linken Betroffenheits-Unkultur war ebenso gering wie bei der islamisch motivierten Ermordung des Homosexuellen Thomas Lips in Dresden im Oktober 2020. Das Gegenteil von offener Gesellschaft versteckt sich mit Vorliebe hinter dem Namen „Willkommenskultur“.

Cancel Culture: Wie Disney in einer Kindersendung die jüdische Tradition fälscht

Cancel Culture: Wie Disney in einer Kindersendung die jüdische Tradition fälscht

Der Disney-Konzern ist mittlerweile stramm links, obwohl Walt Disney selbst überzeugter Antikommunist war. Nun löscht das Unternehmen auch noch das Wort „Jerusalem“ aus einer Sendung und leugnet den jüdischen Bezug zum Heiligen Land.

Israels humanistische Organisation IsraAID liefert medizinische Hilfsgüter nach Indien

Israels humanistische Organisation IsraAID liefert medizinische Hilfsgüter nach Indien

Ausgeblendet von unseren Medien steht Israel Indien und seiner Bevölkerung bei der Bewältigung der Corona-Krise mit großem Einsatz zur Seite. Die gute Verbindung zwischen beiden Ländern wurde vor allem durch den hier dauergescholtenen Benjamin Netanjahu und seinen indischen Amtskollegen Narendra Modi gestärkt.

Der Antisemitismus erfährt in Tunesien eine  beängstigende Renaissance

Der Antisemitismus erfährt in Tunesien eine beängstigende Renaissance

Im von unserer Politik über alle Maßen hofierten arabischen „Vorzeigeland“ Tunesien schürt Präsident Kais Saied ungerügt von Deutschland, EU und UN den Hass auf Israel. Seine Attacken führen zu einer bisher nicht gekannten neuen Welle des Antisemitismus, unter der die kleine jüdische Minderheit des Landes, nicht zuletzt auf der bei deutschen Touristen beliebten Insel Djerba, massiv zu leiden hat.

Israel-feindliche „Black Lives Matter“-  Gründerin kaufte Millionenvilla bei Los Angeles

Israel-feindliche „Black Lives Matter“- Gründerin kaufte Millionenvilla bei Los Angeles

Inmitten neuer Unruhen nach dem Tod eines polizeibekannten 20-Jährigen in Minnesota wurden weitere Details über die BLM-Bewegung und ihre politische Führung bekannt: Die bekennende Marxistin Patrisse Cullors, eine der Gründerinnen der rassistischen und gewalttätigen Bewegung, hat sich eine Luxus-Villa vor den Toren von Los Angeles gekauft – ausgerechnet in einer Gegend, in der kaum Schwarze wohnen. Auch Insider fragen inzwischen: Warum gerade dort und von welchem Geld?

John Kerry am Rande des Hochverrats

John Kerry am Rande des Hochverrats

Der ehemalige US-Außenminister hat Recherchen der „New York Times“ zufolge Geheiminformationen über israelische Einsätze in Syrien an den Iran verraten. Die Biden-Regierung wiegelt ab und nimmt den Helfershelfer des iranischen Regimes und neuen Klima-Beauftragten in Schutz.

George Soros hasst Israel

George Soros hasst Israel

„New Israel Fund“, „J Street“, „Jewish Voice for Peace“ und andere mit Soros in Zusammenhang stehende linksradikale Organisationen, die zum Schein das Wort „jüdisch“ im Namen führen, haben im Grunde nur ein Ziel: Israel, den erfolgreichen und demokratischen Staat der Juden, mit subversiven Mitteln zu zerstören.

Von den Democrats regiertes Kalifornien: Antisemitisches Sentiment in Reinkultur

Von den Democrats regiertes Kalifornien: Antisemitisches Sentiment in Reinkultur

Antisemitismus findet sich mitnichten nur an Schulen arabischer Länder. Über die Lehrpläne greift linker Antisemitismus auch in den Schulen von Amerikas „progressivstem“ Bundesstaat um sich.

Tschechien eröffnet Botschafts- Niederlassung in Jerusalem

Tschechien eröffnet Botschafts- Niederlassung in Jerusalem

Der Hauptsitz der Botschaft befindet sich zwar immer noch in Tel Aviv, aber die neue Mission des traditionell israel-freundlichen Tschechiens ist eine offizielle Niederlassung. Die Verlegung der tschechischen Botschaft insgesamt scheitert bislang am Widerwillen und Drohverhalten der einseitig anti-israelischen EU.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden