Trotz 3.000 Kilometer Entfernung zu Israel: Pakistanische Mainstream-Partei veranstaltet hasstriefenden „Million Man March“ gegen Israel

In dem selbstverschuldeten Failed State und einzigen islamischen Atommacht Pakistan demonstrieren Hunderttausende gegen den jüdischen Staat, obwohl dieser weder ein unmittelbarer Nachbar noch jemals Kriegsgegner Pakistans war. Der Elendsstaat hat zahlreiche Probleme – aber Israel ist ganz sicher keines davon.

Von Redaktion Audiatur

In sozialen Medien kursierten am 21. Januar 2021 Bilder und Videos von einem sogenannten „Millionen-Mann-Marsch“ gegen Israel in der pakistanischen Stadt Karachi.

Die Massenkundgebung wurde von Jamiat Ulema-e-Islam-Fazl (JUI-F) organisiert, einer islamistischen Partei an der Spitze der politischen Opposition des Landes, die sich gegen eine mögliche Normalisierung der Beziehungen Pakistans zu Israel wendet.

„Israel ist in den Völkermord an den Muslimen in Palästina verwickelt, und wir würden niemals zulassen, dass die Regierung diplomatische Beziehungen zu diesem Land aufnimmt“, sagte JUI-F-Führer Maulana Saleemullah Alwazi auf einer separaten Kundgebung, wie die pakistanische Zeitung „The News International“ berichtete.

Im Dezember dementierten pakistanische Offizielle Gerüchte, dass sich das Land auf ein entsprechendes Abkommen mit Israel vorbereite, nachdem der jüdische Staat Normalisierungsabkommen mit Ländern wie Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen hatte.

Aufnahmen des Marsches vom Donnerstag zeigen mehrere zehntausend Demonstranten, mit den schwarz-weißen Flaggen der JUI-F Partei, die sich in den 1980er Jahren von ihrer Mutterpartei (Jamiat Ulema-e-Islam) abspaltete.

Parteichef Fazal-ur-Rehman – dessen Name der abtrünnigen Fraktion ihr „F“-Anhängsel gab – führte den Protest an. Fazal-ur-Rehman wurde kürzlich zum Chef einer möglichen Oppositionsregierung gegen Premierminister Imran Khan ernannt.

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