Trump und die Schreckensherrschaft der Medien

Die heimlichen Herrscher in den meisten westlichen Ländern sind die Journalisten der Leitmedien. Sie entscheiden entsprechend ihrem weit nach links verorteten politischen Credo über Karrieren. Sie formen Meinungen und schüchtern Politiker ein. Präsident Trump rüttelt erstmals an diesem Kartell und bringt diese Art des Journalismus zu Recht in die Defensive.

Auch unter dem einflussreichen Herausgeber Dean Baquet fährt die "New York Times" einen strikten Links-Kurs.© WIKIPEDIA

Lev Stesin (BESA Center)

Die amerikanische Linke ist zutiefst frustriert über die Fähigkeit von Präsident Donald Trump, ihr Monopol auf den Nachrichtenkreislauf zu durchbrechen. Wenn die Linke frustriert ist, verhält sie sich so, dass sie über den Punkt der Gewalt hinaus agiert. Eine mächtige Waffe, die ihr zur Verfügung steht, ist ihre Fähigkeit ihre vermeintlichen Feinde zum Schweigen zu bringen. Ein Großteil der US-Leitmedien, von der Linken eingeschüchtert, kapituliert reflexartig vor ihren Forderungen, Personen «auszuschalten», die Meinungen äußern, die gegen die linke Orthodoxie verstoßen.

Nach den Unruhen und Zerstörungen, die nach der Tötung von George Floyd in den USA wüteten, blieb James Bennet, Redakteur der Leitartikelseite der «New York Times», keine andere Wahl, als zurückzutreten, nachdem er der Zeitung erlaubt hatte, eine Stellungnahme von US-Senator Tom Cotton (Republikaner aus Arkansas) zu veröffentlichen. Cotton argumentierte in seinem Beitrag, dass das Militär mobilisiert werden sollte, um die Ordnung wiederherzustellen, und die Verbreitung einer solchen Ansicht ist heute auf den Seiten der «Times» verboten. In ähnlicher Weise wurde Stan Wischnowski, langjähriger Herausgeber des «Philadelphia Inquirer», seines Postens enthoben, weil er es gewagt hatte, einen Artikel mit der Überschrift «Buildings Matter, Too» zu drucken.

Beide waren nicht etwa Opfer sorgfältiger Überprüfungen durch ihre Zeitungen, sondern der Forderungen des Mobs, der nun die amerikanische Nachrichtenredaktionen kontrolliert. Im Einklang mit dieser Entwicklung traf Twitter die Exekutiventscheidung, die Tweets von Präsident Trump zu «kuratieren».

Bis zu einem gewissen Grad sind diese Ereignisse einfach Eruptionen, die von einer großen Gruppe von Personen ausgehen, die nicht in den Normen der liberalen Demokratie erzogen worden sind, doch es steckt mehr dahinter. Die Forderung, als politische Gegner Wahrgenommene zu beschämen und letztlich zum Schweigen zu bringen, spiegelt die tiefe Frustration der Linken wider, dass sie ihr Monopol auf die Nachrichten verloren hat und nicht in der Lage ist, Trump in ihrem eigenen Spiel zu schlagen.

 

Wochenlang mit Zurückrudern und Entschuldigen beschäftigt

Die amerikanische Linke kontrolliert seit mindestens einem halben Jahrhundert das Nachrichtengeschehen. Mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen, wie «Fox News» und «Wall Street Journal», haben die Leitmedien republikanische Präsidenten ständig unter Beschuss gehalten und der Demokratischen Partei als Sprachrohr gedient. Dieses Muster war ebenso konsequent wie effektiv: Die «Times» veröffentlichte einen Artikel, der amtierende republikanische Präsident und seine Verwaltung waren gezwungen, Tage oder Wochen damit zu verbringen, darauf zu reagieren, und wenn die Öffentlichkeit schließlich genug davon hatte, feuerte die Zeitung eine neue Salve ab. Das Sperrfeuer war unerbittlich, und es gab kein Gegenfeuer.

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