Befehl von ganz oben: Islamismus vertuschen!

Die französische Polizei versuchte den islamischen Hintergrund der Ermordung von vier Kollegen auf Anweisung aus dem Innenministerium zu verschleiern.

Der französische Innenminister Christophe Castaner© STEPHANE DE SAKUTIN, AFP

Von Alain Destexhe (www.audiatur-online.ch)

 

Am 3. Oktober 2019 erstach ein muslimischer Mitarbeiter der Pariser Polizei-Nachrichtenabteilung vier Mitarbeiter im Polizeipräsidium im Zentrum von Paris, bevor ein angehender Polizist ihn erschoss und tötete. Es war zwar nicht der tödlichste Terroranschlag, den Frankreich in den letzten Jahren erlebt hat, aber die tödlichen Messerstiche im Pariser Polizeipräsidium waren vielleicht die bedenklichsten. Der Täter (ein französischer Beamter, der bei der Polizei beschäftigt war), sein hochsensibles Ziel und die katastrophale Handhabung der Folgen des Angriffs, zeigen das Scheitern der französischen Institutionen.

Wie bei allen Terroranschlägen der letzten Zeit haben französische Medien und Behörden zunächst versucht, das Geschehene herunterzuspielen. Der Angreifer wurde zunächst durch potenziell mildernde Faktoren wie seine Behinderung (der Täter ist teilweise taub und stumm) beschrieben. Es dauerte über 24 Stunden, bis schließlich bekannt wurde, dass er ein islamistischer Kämpfer war, der seinen Angriff sorgfältig geplant hatte.

Dass ein radikalisierter Angreifer in der Lage gewesen war, in einer sensiblen Sicherheitsinstitution jahrelang unentdeckt zu bleiben, verursachte landesweite Schockwellen. Mitglieder der parlamentarischen Opposition forderten den Rücktritt von Innenminister Christophe Castaner, der zunächst gesagt hatte, dass der Angreifer „nie Warnzeichen oder Verhaltensschwierigkeiten gezeigt habe“.

Zu diesem „ganz normalen Verhalten“ gehörte es, die Kommunikation mit Frauen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren (er hatte monatelang alle Frauen außer seiner Ehefrau gemieden), eine bekannte radikale Moschee zu besuchen und ein Telefon voller islamistischer Kontakte zu haben. Seine Kollegen berichteten, dass er bereits im Januar 2015 den mörderischen islamistischen Terroranschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ vor anderen Polizisten bejubelt habe. In vielen Ländern würde ein Fehler dieser Größenordnung ausreichen, damit ein Minister zurücktritt, aber nicht in Frankreich.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Die Chanukka-Ansprache des britischen Premierministers Boris Johnson

Die Chanukka-Ansprache des britischen Premierministers Boris Johnson

Der konservative Wahlsieger profiliert sich nicht nur als überzeugter Freund Israels, sondern auch als profunder Kenner der jüdischen Geschichte. Seine Rede sollte richtungsweisend für die europäische Israel-Politik sein.

Großbritannien sagt seiner jüdischen Bevölkerung: Remain!

Großbritannien sagt seiner jüdischen Bevölkerung: Remain!

Der klare Sieg Boris Johnsons ist nicht nur ein Votum für den Brexit, sondern auch ein Zeichen, dass man in dem von der EU unabhängigen Großbritannien mit Antisemitismus keine Wahl gewinnt.

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn als Anti-Israel-Aktivist

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn als Anti-Israel-Aktivist

Die EU startet eine neue Initiative für eine im Kern israel-feindliche „Zweistaatenlösung“.

ÖVP und Grüne: Bündnis gegen Antisemitismus und politischen Islam

ÖVP und Grüne: Bündnis gegen Antisemitismus und politischen Islam

Die neue Koalition Österreichs einigt sich dank Sebastian Kurz auf ein israelfreundliches Regierungsprogramm.

Der Internationale Gerichtshof gegen den jüdischen Staat

Der Internationale Gerichtshof gegen den jüdischen Staat

Antisemitismus in höchsten Justiz-Kreisen Europas: Torpediert der Internationale Gerichtshof von Den Haag das Existenzrecht Israels?

USA: Behörden-Vertuschung zum antisemitischen Attentat von Jersey

USA: Behörden-Vertuschung zum antisemitischen Attentat von Jersey

Jüdische Bürgermeister der demokratischen Partei pochen auf die Benennung der antisemitischen Tatmotive und loben Präsident Trump für seinen Kampf gegen Judenfeindlichkeit.

Attentat von Jersey: Wenn Schwarze Juden töten

Attentat von Jersey: Wenn Schwarze Juden töten

Afroamerikanische Täter ermordeten in Jersey City aus rassistischen Motiven sechs Menschen in einem jüdischen Lebensmittelgeschäft.

USA: Was ist bloß mit den Demokraten los?

USA: Was ist bloß mit den Demokraten los?

Die größte Oppositionspartei der USA bemüht sich gar nicht mehr um bessere Sachargumente. Stattdessen attackiert sie voller Hass und Missgunst den gewählten Präsidenten und dessen Wähler.

Die Demokratie-Verachtung der US-Demokraten

Die Demokratie-Verachtung der US-Demokraten

Die Gegner von US-Präsident Trump können sich auch nach drei Jahren nicht mit ihrer Wahlniederlage abfinden und blamieren sich mit unentwegten, als reines Wahlkorrektiv missbrauchten Impeachment-Versuchen. Donald Trump schrieb der Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi nunmehr einen demaskierenden Brief zu diesem Thema.

Drogen und vermeintlich psychische Erkrankungen als Rechtfertigung moslemisch-antisemitischer Straftaten

Drogen und vermeintlich psychische Erkrankungen als Rechtfertigung moslemisch-antisemitischer Straftaten

In Europa werden rassistisch-muslimische Morde und Gewalttaten an Juden immer wieder gern hinter dem Begriff „psychische Erkrankung“ verborgen.

Das kürzliche Gipfeltreffen in Kuala Lumpur offenbart den desolaten Zustand der islamischen Welt

Das kürzliche Gipfeltreffen in Kuala Lumpur offenbart den desolaten Zustand der islamischen Welt

Die viel beschworene Einheit der islamischen Welt existiert nicht – stattdessen gab es jede Menge Propaganda.

Die Israel-Feindlichkeit von Amnesty International

Die Israel-Feindlichkeit von Amnesty International

Ein umfassender Bericht dokumentiert die systematisch anti-israelische Politik der sich immer mehr ideologisierenden Menschenrechtsorganisation.

Werbung

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden