Vom 9. November 1938 zum 7. Oktober 2023: Der mörderische Judenhass lebt weiter
Der Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung am 9. November 1938 war der katastrophale Auftakt zu der industriellen Massenermordung der europäischen Juden. Auch heute herrscht auf vielen Straßen deutscher Städte eine bedrohliche Pogrom-Stimmung, die ein direktes Produkt des importierten Juden-Hasses vieler muslimischer Migranten ist. Niemand bestreitet den tradierten Antisemitismus von rechts; doch wer heute in Deutschland Juden bedroht, bespuckt und jagt, kommt in aller Regel aus dem islamischen Migrantenmilieu, ob in der ersten oder in der dritten Generation hier, integrationsunwillig, rechtsverachtend und gewaltbereit. Fragt man die Betroffenen, nennen sie als Täter weit vor allen anderen Muslime und Linke. Dieser Hass ist kein Betriebsunfall der Zuwanderung, sondern ihr Gepäck: Er kommt aus dem Islam, wie er in den Herkunftsländern gepredigt wird, und wird hier nicht abgelegt. Seine Schutzmacht hat er im linken, grünen und woken Milieu, das ihm Bühnen, Beifall und Entschuldigungen liefert und jeden, der das ausspricht, als Rassisten beschimpft. Allein in Berlin zählt die Polizei seit dem 7. Oktober 2023 fast 12.500 Straftaten im Umfeld der „Palästina“-Aufmärsche, darunter mehr als 2.200 Gewaltdelikte und über 1.000 Fälle von Volksverhetzung; an den Hochschulen haben 85 Prozent der jüdischen Studenten ihre Identität schon einmal verborgen, jeder Fünfte wurde körperlich angegriffen. Als am 7. Oktober 2023 ein barbarischer Mord-Mob aus Gaza nach Israel einfiel und über 1.200 Menschen auf brutalste Art und Weise ermordete, schändete und vergewaltigte, war dies für die Israel-Hasser in Deutschland der Startschuss. Auf der Neuköllner Sonnenallee verteilte der Berliner Fanclub der Terror-Bande aus Gaza noch am selben Abend Bonbons zur Feier des Massakers. Und in der Woche vor dem 88. Jahrestag des Pogroms wurden in Frankfurt Stolpersteine mit verfassungswidrigen Symbolen beschmiert. Der 9. November 1938 und der 7. Oktober 2023 sind beides Zäsuren in der Menschheitsgeschichte, finale Grenzüberschreitungen, die den mörderischen Hass auf jüdische Männer, Frauen und Kinder offenbarten. Der Unterschied: 1938 organisierte der Staat den Pogrom selbst. Heute legen Kanzler und Minister am 9. November Kränze nieder und halten Festreden in Synagogen, während auf Berlins Straßen die Intifada-Parole als Meinungsfreiheit durchgeht und sich eine Partei, deren Umfeld den Juden der Stadt das Leben zur Hölle macht, anschickt, ins Rote Rathaus einzuziehen. Als in der Halloween-Nacht ein Mob unter „Palästina“-Fahnen und Allahu-Akbar-Gebrüll in Frankfurt Geschäfte plünderte, Polizisten mit Molotow-Cocktails bewarf und einem Beamten mit einem Stein die Zähne ausschlug, fragte Verteidigungsminister Pistorius im ZDF, was „migrantische Gruppen“ überhaupt seien – in dritter Generation, mit deutschem Pass? –, und SPD-Fraktionschef Miersch ließ über ntv wissen, man akzeptiere keine Gewalt, erkenne aber die Berechtigung der Jugendproteste an. Alles vor dem Aber ist Pflichtübung; gemeint ist, was danach kommt. Wer Schuhgeschäfte plündert, kämpft nicht für bessere Bildung. Und wer für Plünderer ein Aber übrig hat, dem fällt auch eines für die Intifada ein. (JR)
Der 9. November 1938 gehört zu den entscheidenden Grenzüberschreitungen auf dem Weg von der Entrechtung der deutschen Juden zu ihrer systematischen Vernichtung. Was in jener Nacht und den folgenden Tagen geschah, war kein spontaner Ausbruch einer aufgebrachten Bevölkerung, sondern staatlich gelenkter Terror. Partei, Sicherheitsapparat und nationalsozialistische Organisationen schufen den Rahmen, SA-, SS- und Parteiformationen vollstreckten die Gewalt – und zahlreiche Bürger beteiligten sich, plünderten oder sahen zu.
Weniger als neun Monate später begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall auf Polen, und aus gesellschaftlicher Ausgrenzung, wirtschaftlicher Enteignung und offenem Terror entwickelte sich schließlich die systematische Ermordung der europäischen Juden.
Gerade deshalb besitzt der November 1938 eine Bedeutung, die weit über die Zahl der zerstörten Synagogen und Geschäfte hinausreicht. Nun wurde öffentlich demonstriert, dass Juden in Deutschland beraubt, gedemütigt, geschlagen und verschleppt werden konnten, ohne auf den Schutz des Staates hoffen zu dürfen. Mehr noch: Der Staat selbst organisierte die Gewalt und sorgte dafür, dass Polizei und Feuerwehr vielerorts gerade nicht eingriffen.
Das Pogrom war damit auch ein Test gesellschaftlicher Hemmschwellen. Es zeigte, wie weit die Entrechtung bereits fortgeschritten war – und wie gering der Widerstand gegen die öffentliche Misshandlung jüdischer Nachbarn ausfiel.
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