An den Anti-Israel-Protesten ist nichts Spontanes

Besonders in Großbritannien sind Hamas-nahe Organisationen an pro-„palästinensischen“ Protesten beteiligt.© WIKIPEDIA/Alisdare Hickson from Woolwich, United Kingdom
Die Aufmärsche für die Terror-Bande aus Gaza, die seit dem 7. Oktober 2023 durch westliche Städte ziehen, sind so spontan wie ein Volksfest in Pjöngjang. NGO Monitor hat das britische Beispiel durchleuchtet: Hinter 32 von 40 Großdemonstrationen stecken dieselben sechs Organisationen, in drei davon mischt Jeremy Corbyn mit; mindestens elf der beteiligten Gruppen sind mit Teherans Revolutionsgarden, der Hisbollah, der Muslimbruderschaft oder den Mördern aus Gaza verbandelt. Bei vier der sechs Drahtzieher weiß niemand, woher das Geld kommt – und die Behörden sehen nicht nur zu, sie zahlen mit: 19 der Gruppen profitieren von Regierungsgeldern oder Spenden-Steuervorteilen, dazu kommen Zuschüsse aus Brüssel, Dublin, Oslo, Bern und sogar Washington. Die Zeche zahlen die Juden: zwei Tote beim Anschlag auf die Synagoge von Manchester, jüdische Frauen in London auf offener Straße geschlagen, eine hinter dem Kinderwagen – wer sichtbar jüdisch lebt, verschwindet aus dem britischen Alltag. (JR)
Seit Beginn der Pro-Hamas-Proteste, die bereits im Gange waren, als sich die Gräueltaten der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel noch ereigneten, verbreiten die Medien die Vorstellung, es handele sich um spontane Proteste der Basis. Laut einem neuen brisanten Bericht der renommierten internationalen Organisation NGO Monitor: Träumt weiter.
„Während am 7. Oktober 2023 Tausende von Hamas-Eindringlingen im gesamten Süden Israels Männer, Frauen und Kinder ermordeten, vergewaltigten und entführten, tauchten auf den Straßen von London, New York und anderen westlichen Städten massive antiisraelische Demonstrationen auf. Obwohl sie Tausende von Meilen voneinander entfernt und über den ganzen Globus verstreut waren, trugen die Demonstranten dieselben professionell gedruckten Schilder und skandierten dieselben Parolen und Sprechchöre …
„Die Proteste wurden in den Medien weithin als basisorientiert und spontan dargestellt. In Wirklichkeit sind sie professionell organisiert und Teil eines gut finanzierten, koordinierten globalen Netzwerks zur Interessenvertretung.“
Ein Großteil der Welt ließ sich dennoch auf diese sorgfältig inszenierte Show ein. Wer steckt dahinter? Eine schwindelerregende Anzahl von Akteuren, die alle darauf aus sind, den Westen fatal zu destabilisieren, Israel zu zerstören und Juden zu verunglimpfen. Laut NGO Monitor:
„Die heutigen antiwestlichen Einflussnetzwerke sind global, koordiniert, von oben nach unten gesteuert, gut finanziert und auf Hochglanz gebracht. Grafisch dargestellt ähneln sie einer Reihe konzentrischer Kreise. In ihrem Zentrum stehen feindliche staatliche Akteure (Iran, China, Russland, Katar), terroristische Organisationen (Hamas, Hisbollah, Al-Qaida) und extremistische religiös-politische Bewegungen (Muslimbruderschaft). Um sie herum agieren Wohltätigkeitsorganisationen, Aktionsgruppen, Protestbewegungen und Interessenvertretungen, die Legitimität verleihen, Propaganda verstärken und als Übertragungskanäle für extremistische Agenden in die breitere Gesellschaft dienen können. Einige dieser Gruppen werden direkt von feindlichen Akteuren finanziert oder leiten ihrerseits öffentlich gesammelte Spenden an diese zurück.“
Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.
Vollversion des Artikels
Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Hier können Sie
die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.
Sehr geehrte Leser!
Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:
alte Website der Zeitung.
Und hier können Sie:
unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen
in der Druck- oder Onlineform

Werbung













