Sieben Kerzen in der Dunkelheit - Eine Entscheidung im Namen des Lebens

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Als die Terror-Bande aus Gaza und mit ihr hunderte sogenannte gazanische „Zivilisten“ am 7. Oktober 2023 mordend über den Süden Israels herfielen, flohen Tausende um ihr Leben – einige aber kehrten um und fuhren dem Tod entgegen. Ein General, eine junge Sicherheitskoordinatorin, eine Großmutter, ein Bauer, ein Koch, ein Musiker und ein beduinischer Fahrer retteten unter Einsatz ihres eigenen Lebens zahlreiche Verfolgte. Sieben Menschen, die weder auf Befehle noch auf Hilfe warteten, sondern einem der höchsten jüdischen Gebote folgten: Pikuach Nefesch, der Pflicht zur Rettung menschlichen Lebens. Man halte die Bilanz jenes Tages nebeneinander: Aus Gaza kamen Hunderte, um zu töten; aus Israel kehrten Menschen um, um zu retten. Ihre Geschichten sind sieben Lichter in der Finsternis jenes Tages und Zeugnisse eines unbeugsamen Lebenswillens, den selbst der mörderische Terror nicht auslöschen konnte. (JR)

Von Oleg Yunakov

Am 7. Oktober 2023 wurden die Straßen Israels zu einer Weggabelung. Tausende flohen vor dem Tod. Einige aber kehrten um und fuhren ihm entgegen. Ein General und ein Bauer, eine junge Sicherheitskoordinatorin und eine Großmutter, ein Souschef, ein Musiker und ein beduinischer Fahrer. Was sie verband, waren weder Rang noch Herkunft, sondern ihr innerer Kompass – jener, der in Zeiten der Dunkelheit den Weg zum Licht weist.

Sieben Geschichten. Sieben Menschen, die dort Mensch blieben, wo der Tod triumphierte. Sie warteten nicht auf Befehle, sondern taten, was in diesem Augenblick getan werden musste. Über allen Zahlen und Vorschriften stand für sie ein jüdischer Grundsatz: „Pikuach Nefesch“ – die Rettung des Lebens.

An diesem Morgen versagten vielerorts jene Sicherheiten, auf die sich die Menschen verlassen hatten. Straßen wurden zu Fallen, Schutzräume zu Gefängnissen, Häuser zu Schlachtfeldern. Hilfe blieb für viele quälend lange aus. In diesem Vakuum zeigte sich, was persönliche Verantwortung bedeutet.

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