Der Großmufti von Jerusalem und der Nationalsozialismus

In der „Judenfrage“ verstanden sich Adolf Hitler und der Großmufti von Jerusalem.© Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0
Der Judenhass der politischen Führung der sogenannten „Palästinenser" begann nicht mit Arafat und erst recht nicht mit der Terror-Bande aus Gaza. Bereits Mohammed Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, verbündete sich mit Hitler und Mussolini, verbreitete nationalsozialistische Vernichtungspropaganda und warb Muslime für die Waffen-SS an. Im November 1941 empfing Hitler ihn persönlich in Berlin; von dort betrieb er seine Hetze über den Rundfunk, half beim Aufbau der bosnischen SS-Division „Handschar" und intervenierte bei den Deutschen, damit jüdische Kinder nicht nach Palästina ausreisen durften, sondern in die Vernichtungslager kamen. Sein Ziel war kein eigener „palästinensischer" Staat, sondern ein panarabisches Reich, in dem für die Juden kein Platz sein sollte. Wer wissen will, woher der Vernichtungswille gegen die Juden stammt, den jene Araber bis heute hegen, die sich dem erfundenen Volk der „Palästinenser" zurechnen — und den sie inzwischen nach Neukölln und in ein Dutzend europäischer Städte getragen haben —, muss nicht nach 1948 suchen. Er findet ihn in Berlin, im Jahr 1941. Bemerkenswert bleibt nur, dass ausgerechnet die arabischen Bruderstaaten sie nirgends aufnehmen und dort, wo man es versuchte, rasch wieder hinauswarf. Man kennt sie eben. (JR)
Angesichts einer jüngsten Kontroverse über die „palästinensische“ Zusammenarbeit mit Hitler muss ich klarstellen, dass ich niemals gesagt oder geschrieben habe, dass „Palästinenser“ „ganz allgemein“ der SS oder NS-Truppen beigetreten seien. Es waren einige von ihnen, doch vor allem war es ihr Anführer, der Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini (1897–1974).
Er war aktiv an der Rekrutierung von Muslimen für die NS-Truppen beteiligt, wenngleich niemand genau sagen kann, wie viele dieser Muslime tatsächlich „palästinensischer“, ägyptischer oder bosnischer Herkunft waren. Dies ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, da seine politische und militärische Zusammenarbeit mit dem Nationalsozialismus so lange währte wie das NS-Regime selbst und von ihm persönlich betrieben wurde. Zudem propagierte er die Notwendigkeit eines Völkermords an den Juden auch nach dem Ende des Nationalsozialismus und in den Nachkriegsjahren weiter, in denen er weiterhin das Amt des Großmuftis von Jerusalem innehatte.
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