David Copperfield wird 70: Der Mann, der das Unmögliche möglich machte

David Copperfield© DAVE KOTINSKY / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP
David Copperfield hat die Zauberkunst aus den Zirkuszelten auf die großen Bühnen der Welt geholt und mit spektakulären Illusionen ein Millionenpublikum begeistert. Der Sohn jüdischer Eltern, dessen Mutter in Jerusalem geboren wurde und dessen Großeltern väterlicherseits aus Odessa stammten, ließ die Freiheitsstatue verschwinden, durchquerte scheinbar die Chinesische Mauer und machte das Unmögliche zu seinem Markenzeichen. Nach mehr als vier Jahrzehnten an der Weltspitze und 25 Jahren mit eigener Show im MGM Grand in Las Vegas feiert der erfolgreichste Illusionist seiner Generation am 16. September seinen 70. Geburtstag. Und selbst nach seinem Abschied von der festen Bühne scheint David Copperfield noch lange nicht bereit, den letzten Vorhang fallen zu lassen. (JR)
Für mehrere Generationen von Zuschauern ist sein Name zum Symbol eines wahren Wunders geworden. Er ließ sich selbst verschwinden, ließ Flugzeuge und Eisenbahnwaggons verschwinden, ging durch Wände, flog über die Bühne und befreite sich aus tödlichen Fallen. All das wirkte nicht wie eine Aneinanderreihung von Kunststücken, sondern wie ein grandioses Theater der Träume. David Copperfield gilt als der kommerziell erfolgreichste Zauberkünstler der Geschichte und wurde mit elf Weltrekorden in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Dazu zählen Rekorde für die meisten Zaubershows innerhalb eines Jahres, die größte Broadway-Zuschauerzahl innerhalb einer Woche und die größte internationale Fernsehzuschauerzahl eines Zauberkünstlers. Sein Vermögen wird auf annähernd eine Milliarde Dollar geschätzt; bereits 2013 bezifferte „Forbes“ es auf rund 800 Millionen Dollar.
Vom „Davino“ zum Weltstar
David Copperfield, mit bürgerlichem Namen David Seth Kotkin, wurde am 16. September 1956 in Metuchen im US-Bundesstaat New Jersey als Sohn jüdischer Eltern geboren. Seine Mutter Rebecca kam in Jerusalem zur Welt, seine väterlichen Großeltern waren jüdische Einwanderer aus Odessa in der heutigen Ukraine. Sein Vater besaß ein kleines Bekleidungsgeschäft, seine Mutter arbeitete im Versicherungswesen. Schon als Kind entdeckte er seine Leidenschaft für die Zauberei, trainierte stundenlang und wurde mit zwölf Jahren das jüngste Mitglied der Society of American Magicians. Mit 16 unterrichtete er bereits einen Kurs über Illusionen an der New York University.
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