Insekten, Sushi und andere Katastrophen

© Dieses Bild wurde mithilfe von KI generiert.
Ein Waffenstillstand schenkt in Israel keinen wirklichen Frieden, aber kostbare Augenblicke der Normalität. Zwischen Fußball unter der heißen Sonne, selbst gerolltem Sushi und halachischen Debatten über Insekten im Milchshake kehrt für kurze Zeit jener heitere Familienalltag zurück, der selbst in schweren Zeiten nicht unterzukriegen ist. Es sind gerade diese kleinen Geschichten voller Humor, Gemeinschaft und jüdischer Lebensfreude, die zeigen, wofür Israel kämpft: für ein Leben, in dem Kinder zur Schule gehen, Familien gemeinsam Schabbat feiern und selbst misslungenes Sushi zu einem kleinen Erfolg werden kann. (JR)
Waffenruhe heißt bei uns nicht Frieden – es heißt Fußball im Park, misslungenes Sushi und ein ganz normaler Wahnsinn zwischen Sirenen und Synagoge.
Jedes Mal, wenn uns sein Waffenstillstand aufgezwungen wird, ärgern wir uns darüber, dass wir den Job nicht zu Ende bringen und unsere Feinde vollständig besiegen dürfen. Andererseits freuen wir uns, dass wir eine Pause im Krieg haben und für eine kurze Zeit ein relativ normales Leben führen können.
Denn Waffenruhe heißt bei uns nicht Frieden. Es heißt nur: wieder Fußball spielen, Sushi vergeigen und in der Synagoge über Fliegen im Milchshake diskutieren.
Fußball mit Engländern und Fliegen
Ich habe die Waffenruhe genutzt, um mit einer Gruppe von Engländern Fußball zu spielen. Ein Bekannter aus meiner Synagoge organisiert ein Spiel am Freitagmorgen, wenn die Kinder in der Schule sind und die Väter nicht arbeiten müssen. Die Gruppe nennt sich „Old Men´s Football“, aber ich glaube mit meinen 48 Jahren bin ich der Älteste dort.
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