Israels Pioniergeist brachte die Wüste zum Blühen

© Dieses Bild wurde mithilfe von KI generiert.

Israel hat der Welt gezeigt, dass selbst die unwirtliche Wüste vor jüdischem Pioniergeist nicht das letzte Wort behält. Wo andere nur Staub, Verödung und Hoffnungslosigkeit sehen, hat der jüdische Staat Städte, Felder, Forschung, Arbeit und Zukunft geschaffen. Die Negev-Wüste ist damit weit mehr als ein geographischer Raum: Sie ist ein Denkmal zionistischer Entschlossenheit und ein lebendiger Beweis dafür, dass aus kargem Boden blühendes Leben erwachsen kann, wenn Wissen, Wille und Heimatliebe zusammenfinden. Während anderswo die Wüstenbildung als unabwendbares Schicksal beklagt wird, hat Israel gehandelt – und der Welt vorgemacht, wie man Ödnis in Fruchtbarkeit und Hoffnungslosigkeit in Aufbruch verwandelt. (JR)

Von Chaim Noll/JNS.org

Seit Jahrzehnten durchläuft die Erde einen rasanten Prozess der Wüstenbildung. Zwar gab es aufgrund klimatischer oder geologischer Faktoren schon immer Wüsten, doch seit dem 20. Jahrhundert werden sie zunehmend vom Menschen geschaffen. Die Wüstenbildung wird durch Faktoren wie Bodendegradation und daraus resultierende Erosion, Überweidung, Abholzung von Regenwäldern und die Abwanderung verarmter Bevölkerungsgruppen verursacht – sei es nach Norden, beispielsweise nach Europa, oder in die Megastädte innerhalb ihrer eigenen Länder, die neben dem verlassenen Land entstehen.

Laut Statistiken der Vereinten Nationen leben bereits eine Milliarde Menschen in Wüstenregionen – viele davon in ehemaligen landwirtschaftlichen Gebieten, die durch Wüstenbildung verwüstet wurden –, und rund ein Drittel der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche ist durch Bodenerosion geschädigt. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) geht davon aus, dass dieser Anteil bis 2050 80 % übersteigen könnte.

Um zu sehen, wie weit die Wüstenbildung gehen kann, muss man nur nach Europa blicken. In Spanien beispielsweise, wie die Londoner Zeitung The Guardian bereits 2005 feststellte, „ist ein Drittel des Landes davon bedroht, zur Wüste zu werden. … Wenn es so weitergeht, müssen wir nicht mehr nach Afrika reisen, um die Ruhe und Stille der Wüste zu genießen; wir können einfach auf die Kanarischen Inseln oder nach Valencia fahren.“

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