Syrien veröffentlicht Karte ohne Golan – Nur eine heuchlerische Finte?

Das Hermongebirge erstreckt sich entlang der Grenze zwischen Israel, Syrien und dem Libanon.© JALAA MAREY / AFP

Auf der offiziellen syrischen Nachrichtenplattform „al-Thawra“ wurde eine syrische Landkarte ohne den Golan veröffentlicht. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die radikal-islamische Terror-Regierung in Damaskus auf Druck Washingtons die israelische Annexion der Golanhöhen aus dem Jahr 1981 anerkennt. Syrien ist seit jeher kein souveräner Staat, sondern ein Spielfeld terroristischer Netzwerke und Marionette des mörderischen Mullah-Regimes in Teheran. Das Land ist Durchgangsort für iranische Waffen, die vom Irak in den Libanon transportiert werden und dort in den Händen der Hisbollah gegen Israel eingesetzt werden. Wer heute von Frieden und Demokratie in Damaskus spricht, verkennt, dass Israel dort nicht auf einen Nachbarn, sondern auf ein gefährliches Sicherheitsvakuum blickt. Die syrische Karte ohne die Golan-Höhen mag ein Signal sein – sie ändert jedoch nichts daran, dass Vorsicht, Stärke und klare Interessenpolitik weiterhin die einzig verlässliche Linie für Israel bleiben. (JR)

Von Shoshana Bryen/JNS.org

Haben Sie sich jemals über etwas sehr gefreut und dann festgestellt, dass es vielleicht doch nicht ganz so ist, wie Sie gedacht haben? Das kommt vor.

Ende Dezember veröffentlichte die syrische Regierung eine neue Karte, auf der interessanterweise/seltsamerweise/bemerkenswerterweise die Golanhöhen nicht als syrisches Territorium aufgeführt waren. Unter den Freunden Israels brach sofort überschwängliche Begeisterung aus. Für einige war dies die Erfüllung ihrer Hoffnungen, dass die syrische Regierung unter Ahmed al-Sharaa bereit sei, friedlich neben Israel zu leben. Und es gibt Hinweise darauf, dass US-Präsident Donald Trump ihn dazu gedrängt hat, um israelische Interventionen auf syrisches Territorium zu verhindern.

 

Koordinierung zukünftiger Sicherheitsmaßnahmen

Tatsächlich berichtete der israelische Journalist und Politologe Amit Segal vor der Veröffentlichung des Bildes:

Donald Trump und Benjamin Netanjahu spielen wieder einmal Spielchen mit uns. Gestern warnte der Präsident Israels Premierminister öffentlich davor, „die Entwicklung Syriens zu einem prosperierenden Staat zu behindern“. Unterdessen lassen seine Beamten gegenüber Reportern durchblicken, dass „Bibi überall Gespenster sieht“ und dass er sich „selbst zerstören wird“, wenn er die IDF-Angriffe in Syrien nicht einstellt.

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