Strategische Achse der Vernunft Washington–Jerusalem

US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu zeigten bei ihrem Treffen in Mar-a-Lago tatkräftige Entschlossenheit.© JIM WATSON / AFP

Das Treffen zwischen Donald Trump und Benjamin Netanjahu in Mar-a-Lago offenbarte eine bemerkenswerte strategische Geschlossenheit in zentralen Fragen – von der notwendigen Zerschlagung der Verbrecher-Bande Hamas über den Umgang mit der Hisbollah bis hin zur iranischen Bedrohung – herrscht weitgehende Übereinstimmung, auch wenn die Interessen einer Weltmacht und eines existenziell bedrohten jüdischen Staates naturgemäß nicht vollkommen deckungsgleich sein können. Besonders deutlich wurde, dass ein Waffenstillstand kein Selbstzweck ist, sondern ausschließlich als Instrument zur vollständigen Entwaffnung der mörderischen Gazaner dient. Noch klarer fiel der Blick auf den Iran aus: Das islamische Mullah-Regime in Teheran bleibt der zentrale Brandstifter der Region, dessen Raketen-, Atom- und Stellvertreterpolitik nur durch glaubwürdige militärische Abschreckung eingedämmt werden kann. Trump und Netanjahu demonstrierten damit eine Rückkehr zu einer außenpolitischen Vernunft, die sich an demokratischen Machtverhältnissen orientiert und nicht an den wohlfeilen Narrativen des links-woken Mainstreams. (JR)

Von Alex Traiman/JNS.org

Bei einem Treffen vor Neujahr in Mar-a-Lago zeigten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump, dass es in den Beziehungen zwischen den USA und Israel kaum Meinungsverschiedenheiten gibt und die beiden Verbündeten sich gegenseitig bewundern. Dies gilt insbesondere für die Politik der beiden Länder gegenüber dem Iran, der Hisbollah und der Hamas.

Es bestehen jedoch weiterhin wesentliche Unterschiede. Dies ist nicht nur normal, sondern auch offensichtlich, da die strategischen Positionen der stärksten Supermacht der Welt, die zwischen zwei Ozeanen liegt, und eines jüdischen Staates, der etwa so groß wie New Jersey ist und von islamischen Radikalen umgeben ist, extrem unterschiedlich sind.

Das Treffen hätte für Israel zu keinem wichtigeren Zeitpunkt stattfinden können. Die erste Phase eines von Washington vermittelten dreimonatigen Waffenstillstands – basierend auf wichtigen Bestimmungen, die von Jerusalem vorgeschlagen wurden – hat sich als erstaunlicher Anfangserfolg erwiesen. Dass die zweite Phase ebenso erfolgreich sein wird, ist weniger wahrscheinlich.

Zu Beginn des Waffenstillstands im Oktober kehrten alle 20 noch lebenden israelischen Geiseln nach Israel zurück, was eine der obersten Prioritäten des Krieges war. Fast alle Leichen der von der Hamas getöteten und entführten Personen wurden ebenfalls zurückgegeben.

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