250 Jahre USA: Freiheit für alle – „Der Bigotterie keine Legitimation, der Verfolgung keinen Vorschub“

© TOM BRENNER / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Am 4. Juli 2026 jährt sich die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zum 250. Mal. In den USA sind spektakuläre Feierlichkeiten geplant, von der Fußballweltmeisterschaft bis zu einer Militärparade an der Washington Mall. Während Präsident Donald Trump mit solider Wirtschafts- und Grenzpolitik sowie einem robusten Umgang mit Schurkenstaaten wie dem Iran und Venezuela die USA zu alter Größe verhilft, erinnern viele an die biblischen Wurzeln der USA als „Neues Israel“ und „Licht unter den Völkern“. Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 war ein bewusstes Bekenntnis zu alttestamentarisch geprägten Naturrechten und zur Idee eines Bundes zwischen Volk, Gesetz und Schöpfer. Von den Puritanern Neuenglands bis zu den Gründervätern zog sich die Orientierung an der Torah wie ein roter Faden durch das amerikanische Selbstverständnis. Die USA verstand die Freiheit, gerade die Religionsfreiheit, nicht als modische Parole, sondern als moralische Verpflichtung all ihren Bürgern gegenüber. (JR)

Von Collin McMahon

„Mit einem einzigen Blatt Papier und 56 Unterschriften begann Amerika das größte politische Abenteuer der Menschheitsgeschichte“, sagte Präsident Trump zu dem bevorstehenden Jubiläum.

Am 19. April 1775 war der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg ausgebrochen, nachdem das Britische Königreich 1770 Boston besetzt hatte und 1774 eine Reihe von „Unerträglichen Gesetzen“ zur wirtschaftlichen Gängelung der Kolonien verabschiedet hatte. Im Juni 1776 trafen sich Thomas Jefferson, John Adams, Benjamin Franklin, Roger Sherman und Robert Livingston in Philadelphia, um die Unabhängigkeitserklärung zu formulieren, basierend auf den Ideen der schottischen Aufklärung von John Locke und Thomas Hobbes.

Sie begann mit den berühmten Worten: „Wenn es im Lauf der menschlichen Geschichte nötig wird, dass ein Volk die Bande bricht, die es mit einem anderen geeint haben, und unter den Völkern der Erde diejenige Stellung einnimmt, zu dem die Naturgesetzte und der Schöpfer es berechtigen, verlangt der Respekt vor den Ansichten der Menschen eine Erklärung der Gründe, die sie zu dieser Trennung bewogen haben.“

Die Gründungsväter waren ein buntes Gemisch aus Protestanten, Deisten und Freimaurern. Juden waren keine darunter, obwohl es schon seit 1654 eine Gemeinde von 23 jüdischen Flüchtlingen aus Recife, Brasilien, in New Amsterdam (ab 1664 New York) gab. Die ersten Juden kamen wohl schon 1492 mit Kolumbus nach Amerika.

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