Den Democrats sei es gedankt: Auch nach den Midterms bleiben die USA eine tief gespaltene Nation

US-Präsident Joe Biden muss nun mit Widerstand aus dem Repräsentantenhaus rechnen.© Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

Das Ergebnis der Kongresswahlen fiel denkbar knapp aus: Im Repräsentantenhaus haben die Republikaner die Mehrheit errungen, den Senat behalten aber die Democrats. Obwohl Joe Biden das Land destabilisiert, innen- wie außenpolitisch, setzten erstaunlich mehr Wähler auf ihn als vorausgesagt. Es ist zu befürchten, dass die Democrats diese unerwartete Gelegenheit nutzen werden, um in den nächsten zwei Jahren bis zur Präsidentschaftswahl auch weiterhin jede Politik der Vernunft zu blockieren und auch weiterhin ihre Israel-averse Politik fortzusetzen. (JR)

Jonathan S. Tobin/JNS.org

Wenn die Amerikaner dachten, dass die Zwischenwahlen ein klares Bild von der zukünftigen politischen Richtung ihres Landes liefern würden, wachten sie am nächsten Morgen so verwirrt wie immer auf. Die Pattsituation, die die Wahl quasi hervorgerufen hat, wird wahrscheinlich nur die bereits starke parteipolitische Kluft vertiefen, die die Amerikaner in zwei sich bekriegende Lager trennt, die sich weder verstehen noch einander vertrauen.

Einige wichtige Rennen waren am folgenden Tag noch unentschieden, aber die Republikaner haben die Kontrolle über das Repräsentantenhaus mit einem knappen Vorsprung und nicht mit der erwarteten großen Mehrheit gewonnen. Die Demokraten konnten die Kontrolle über den Senat behalten.

Strategen auf beiden Seiten werden wahrscheinlich die nächsten zwei Jahre damit verbringen, darüber nachzudenken, warum die Demokraten trotz des Handicaps eines zutiefst unpopulären amtierenden Präsidenten und einer schwächelnden Wirtschaft, die von einer wütenden Inflation begleitet wird, besser abgeschnitten haben als erwartet.

Zu den Erklärungen wird gehören, dass die Republikaner in gewinnbaren Wettbewerben sehr viele unpopuläre Kandidaten nominiert haben, die entweder als zu extrem oder zu nahe am ehemaligen Präsidenten Donald Trump wahrgenommen wurden. Das Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die Entscheidung Roe v. Wade aufgehoben hat, die ein Recht auf Abtreibung garantiert, wird auch der Wahlentscheidung demokratischer Wähler und einiger Unabhängiger zugeschrieben.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 1,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden