Juden-freie Zonen an der Universität von Berkeley in Kalifornien

Neun verschiedene Gruppen von Jurastudenten in Berkeley haben ihre ursprünglichen, Meinungsfreiheit garantierenden Satzungen dahingehend geändert, um sicherzustellen, dass sie keine Redner einladen, die etwa Israel und seine Positionen unterstützen könnten. Die linke Interpretation des Postkolonialismus ist durchsetzt von Antisemitismus und Israel-Hass obwohl weder das Judentum noch Israel mit der Geschichte des Kolonialismus belastet sind. (JR)

Von Kenneth L. Marcus/JNS.org

Neun verschiedene Jurastudenten-Gruppen an der University of California, Berkeley's School of Law, meiner eigenen Alma Mater, haben das neue akademische Jahr mit einer Änderung der Satzung begonnen, um sicherzustellen, dass sie niemals Redner einladen werden, die Israel oder den Zionismus unterstützen.

Dies sind keine Gruppen, die nur einen kleinen Prozentsatz der Studentenpopulation ausmachen. Dazu gehören Women of Berkeley Law, Asian Pacific American Law Students Association, Middle Eastern and North African Law Students Association, Law Students of African Descent und der Queer Caucus.

Der Dekan von Berkeley Law, Erwin Chemerinsky, ein progressiver Zionist, hat festgestellt, dass selbst er nach diesem Standard verboten werden würde, ebenso wie 90% seiner jüdischen Studenten.

Es ist jetzt ein Jahrhundert her, seit sich Juden-freie Zonen zum ersten Mal in der San Francisco Bay Area ausbreiteten ("No Dogs. Keine Juden."). Trotzdem ist dieser Schritt beängstigend und unerwartet, wie ein Knall an der Tür in der Nacht.

Berkeley-Jurastudenten sind nicht die ersten, die Zionisten ausschließen. An der State University of New York in New Paltz vertrieben Aktivisten zwei Opfer sexueller Übergriffe aus einer Überlebendengruppe, weil sie Zionisten waren. An der University of Southern California vertrieben sie die Vizepräsidentin der jüdischen Studentenregierung Rose Ritch. An der Tufts University versuchten sie, das Mitglied des studentischen Justizausschusses, Max Price, wegen seiner Unterstützung für Israel aus dem Justizausschuss der Studentenregierung zu verdrängen.

 

Ausgrenzung jüdischer Amerikaner

Diese Ausschlüsse spiegeln das sich wandelnde Gesicht des Campus-Antisemitismus wider. Bei den bekanntesten Vorfällen geht es nicht mehr nur um eine toxische Sprache, die die Campusumgebung vergiftet. Jetzt zielen antizionistische Gruppen direkt auf jüdische Amerikaner ab.

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