Kanada: Antisemit erhält Regierungsaufträge zur Bekämpfung von Rassismus

„Heritage Canada“ will Bundesmittel erst wieder bewilligen, wenn neue Vergabeverfahren eingeführt worden sind. 
© Minas Panagiotakis / AFP

Im Gegensatz zu der für Kanada überaus segensreichen Zeit unter Premierminister Stephen Harper, entwickelt sich die kanadische Politik unter Regierungschef Justin Trudeau, wie schon auch in der Amtszeit seines Vaters, immer mehr zu einem Hort des Islamismus, des Islam-Appeasement und des Antisemitismus. Nun wurde bekannt, dass die „Community Media Advocacy“, deren Top-Berater der syrisch-stämmige Terrorfreund Laith Marouf ist, Regierungsaufträge im Wert von 500.000 kanadischen Dollar für ein Anti-Rassismus-Aktionsprogramm erhielt. Der Juden-Hasser Laith Marouf hatte mehrere antisemitische Beiträge auf Twitter verfasst, in denen er Juden als „Säcke voller menschlicher Exkremente“ bezeichnete, die nur „eine Kugel in den Kopf“ verdienten. (JR)

Chanidu Gamage/JNS.org

Vertreter der kanadischen Regierung und Mitglieder der jüdischen Gemeinde melden sich zu Wort, nachdem bekannt wurde, dass Bundesaufträge im Wert von mehr als 500.000 kanadische Dollar an eine Organisation vergeben wurden, deren Sprecher antisemitische Äußerungen machte.

Seit 2016 hat Laith Marouf, der auch als Top-Berater für das Community Media Advocacy Center (CMAC) tätig ist, mehrere antisemitische Beiträge auf Twitter verfasst, in denen er Juden als „Säcke voller menschlicher Exkremente“ bezeichnete, die nur eine „Kugel in den Kopf“ wert seien.

In den letzten sechs Jahren hat CMAC von der kanadischen Rundfunkregulierungsbehörde Verträge in Höhe von 500 Millionen kanadischen Dollar für Kostenunterstützung, Forschung und Lobbyarbeit erhalten. Der jüngste Vertrag über 133.000 Dollar mit dem Anti-Rassismus-Aktionsprogramm von Heritage Canada wurde nach Bekanntwerden von Maroufs Äußerungen ausgesetzt.

Mark Goldberg, ein Telekommunikationsberater und unabhängiger Blogger, schlägt seit einem Jahr wegen Maroufs antisemitischer Äußerungen Alarm und machte die Öffentlichkeit auf die jüngsten Zuschüsse aufmerksam.

Nach Angaben des liberalen Abgeordneten Anthony Housefather hatte der Minister für das kanadisches Kulturerbe, Ahmed Hussen, Maroufs Kommentare Anfang Juli zurückgewiesen, nachdem Housefather darauf hingewiesen hatte. Housefather hat seitdem alle 338 Abgeordneten aufgefordert, Marouf zu verurteilen und zu erklären, dass CMAC keine staatlichen Mittel erhalten sollte.

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