Hassverbrechen in Kanada: Juden sind unter Justin Trudeau Ziel Nummer 1

Destabilisierung und Islamisierung haben in Kanada seit der Amtsübernahme Justin Trudeaus erheblich zugenommen – die Hassverbrechen gegen Juden allein seit 2019 um 47 %. Einen Zusammenhang mit der Massen-Migration aus islamischen Ländern will man dennoch offiziell nicht zugeben, obwohl der Zeitrahmen der Studie auch den 11-tägigen Konflikt im Mai 2021 umfasst, als die Hamas mehr als 4.000 Raketen auf zivile israelische Bevölkerungszentren abfeuerte. (JR)

JNS.org

Das kanadische statistische Amt veröffentlichte seinen Jahresbericht über Verbrechen, der einen allgemeinen Anstieg zeigt, wobei Juden erneut die häufigsten Opfer von Hassverbrechen im Land sind.

Dem Bericht zufolge „stieg die Zahl der von der Polizei gemeldeten Hassverbrechen im Jahr 2021 um 27 % auf 3.360 Vorfälle. Im Vergleich zu 2019 haben Hassverbrechen in den letzten zwei Jahren um 72% zugenommen.“

Die Zahl der Hassverbrechen gegen religiöse Gruppen stieg laut Bericht um 67 %, wobei Hassverbrechen gegen Juden um 47 % zunahmen. Im Jahr 2019 gab es etwas mehr als 300 Hassverbrechen gegen Juden, die im Jahr 2020 auf 331 und im Jahr 2021 auf 487 anstiegen.

Während die Zahl der Hassverbrechen gegen Muslime und Katholiken im vergangenen Jahr ebenfalls gestiegen ist, bleibt die Gesamtzahl der Vorfälle zusammen unter 300.

„Wir sind zutiefst besorgt, dass die Zahl der Hassverbrechen in Kanada im Jahr 2021 erneut gestiegen ist“, sagte Shimon Koffler Fogel, Präsident und CEO des Centre for Israel and Jewish Affairs. „Dieser beunruhigende Trend beweist eindeutig, dass proaktive Maßnahmen erforderlich sind, um den zunehmenden Hass zu stoppen, der sich gegen verschiedene Kanadier aufgrund ihrer Identität richtet.“

Er erklärte: „Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass kanadische Juden Opfer eines Hassverbrechens werden, mehr als zehnmal so hoch wie bei jeder anderen religiösen Minderheit in Kanada. Das ist alarmierend.“

Fogel fuhr fort: „Dieser Bericht sollte für alle Kanadier ein Aufruf zum Handeln sein, sich gegen Antisemitismus und alle Formen von Hass zu stellen. Wie die jüdische Gemeinschaft erlebten auch viele rassisch geprägte und Minderheiten angehörende Gemeinschaften im vergangenen Jahr einen sprunghaften Anstieg von Hassverbrechen, was die Notwendigkeit konzertierter Anstrengungen unterstreicht, um diesen beunruhigenden Trend zu stoppen.“

Der Zeitrahmen des Berichts umfasst den 11-tägigen Konflikt im Mai 2021, als die Hamas mehr als 4.000 Raketen auf israelische Bevölkerungszentren abfeuerte. In dieser Zeit kam es in vielen Teilen der Welt zu einem Anstieg von anti-israelischen und antisemitischen Vorfällen. Kanada bildete dabei keine Ausnahme, obwohl in dem Bericht keine offizielle Verbindung zwischen den beiden Ereignissen hergestellt wurde.

„Es ist zwar nicht möglich, polizeilich gemeldete Hassverbrechen mit bestimmten Ereignissen in Verbindung zu bringen, aber die Medienberichterstattung und der öffentliche Diskurs können das Bewusstsein schärfen und negative Reaktionen von Menschen hervorrufen, die hasserfüllte Einstellungen teilen“, heißt es in dem Bericht, ohne den Konflikt selbst zu erwähnen.

„Obwohl Kanada nach wie vor eines der besten Länder der Welt ist, in dem man als Jude – oder als Angehöriger einer anderen Minderheit – leben kann, sollten diese Zahlen alle Kanadier beunruhigen“, sagte Fogel. „Ein Hassverbrechen ist eines zu viel.“

 

Aus dem Englischen von Daniel Heiniger

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