Sozialdemokratische Ministerpräsidentin von Dänemark: „Unser Ziel ist null Asylbewerber!“

Das protestantische Dänemark sieht seinen gesellschaftlichen Zusammenhalt durch zu viel moslemische Zuwanderung gefährdet und will nun gegensteuern. Profitieren würde von diesen Schritten auch die jüdische Gemeinde des Landes, deren Bestand wie überall in Westeuropa durch eben jene Zuwanderung langfristig bedroht ist.

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen© LISELOTTE SABROE / RITZAU SCANPIX / AFP

Von Sören Kern

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen hat angekündigt, dass ihre Regierung die Zahl der Menschen, die in Dänemark Asyl suchen, deutlich begrenzen will. Ziel sei es, den „sozialen Zusammenhalt“ im Land zu bewahren, sagte sie.

Frederiksens Äußerungen, die von vielen begrüßt und von anderen als leere Versprechungen abgetan wurden, sind die jüngste Salve in einer langanhaltenden Debatte über Multikulturalismus und die Rolle des Islam in der dänischen Gesellschaft.

Dänemark mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern hat in den letzten fünf Jahren etwa 40.000 Asylanträge erhalten, wie aus den von Statista zusammengestellten Daten hervorgeht. Die meisten Anträge, die Dänemark, ein überwiegend lutherisches Land, erhielt, kamen von Migranten aus muslimischen Ländern in Afrika, Asien und dem Nahen Osten.

In den letzten Jahren hat Dänemark auch eine beträchtliche Zuwanderung von Nicht-Asylanten zugelassen, insbesondere aus nicht-westlichen Ländern. Laut Statista leben in Dänemark heute große Einwanderergemeinschaften aus Syrien (35.536), der Türkei (33.111), dem Irak (21.840), dem Iran (17.195), Pakistan (14.471), Afghanistan (13.864), dem Libanon (12.990) und Somalia (11.282).

Muslime machen laut dem Pew Research Center derzeit etwa 5,5 % der dänischen Bevölkerung aus. Bei einem „Null-Migrations-Szenario“ wird die muslimische Bevölkerung bis 2050 voraussichtlich 7,6 % erreichen; bei einem „mittleren Migrations-Szenario“ wird sie bis 2050 voraussichtlich 11,9 % erreichen; und bei einem „hohen Migrations-Szenario“ werden Muslime laut Pew bis 2050 voraussichtlich 16 % der dänischen Bevölkerung ausmachen.

Sie können diesen Artikel vollständig in der gedruckten oder elektronischen Ausgabe der Zeitung «Jüdische Rundschau» lesen.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Hier können Sie

die Zeitung abonnieren,
die aktuelle Ausgabe oder frühere Ausgaben kaufen
oder eine Probeausgabe der Zeitung bestellen,

in gedruckter oder elektronischer Form.

Vollversion des Artikels

€ 0,75 inkl. MwSt.
Zugang erhalten

Sehr geehrte Leser!

Die alte Website unserer Zeitung mit allen alten Abos finden Sie hier:

alte Website der Zeitung.


Und hier können Sie:

unsere Zeitung abonnieren,
die aktuelle oder alte Ausgaben bestellen
sowie eine Probeausgabe bekommen

in der Druck- oder Onlineform

Unterstützen Sie die einzige unabhängige jüdische Zeitung in Deutschland mit Ihrer Spende!

Werbung


Biden macht den Trump – und keiner will es merken

Biden macht den Trump – und keiner will es merken

Mindestens außenpolitisch folgt die Biden-Regierung kleinlaut dem alternativlos richtigen Weg Donald Trumps – natürlich ohne dies jemals einzugestehen und ohne Trumps konstruktive Verdienste anzuerkennen. Die mit Biden verbündeten Journalisten schweigen dazu, um ihre eigene Hetze gegen Trump nicht im Nachhinein selbst zu diskreditieren.

Islam-Wächter und Diktator Chamenei hat entschieden, wer unter ihm iranischer Präsident sein darf

Islam-Wächter und Diktator Chamenei hat entschieden, wer unter ihm iranischer Präsident sein darf

Die Stimme des obersten geistlichen Führers des Iran wiegt mehr als alle anderen zusammen. Auch deshalb ist klar, dass nicht das Volk den neuen Präsidenten Raisi gewählt hat.

Sogar Parteikollegen der zunehmend Israel-aversen  US-Democrats kritisieren öffentlich den ausufernden  Antisemitismus der Terror-Verharmloserin Ilhan Omar

Sogar Parteikollegen der zunehmend Israel-aversen US-Democrats kritisieren öffentlich den ausufernden Antisemitismus der Terror-Verharmloserin Ilhan Omar

Immerhin zwölf jüdische Abgeordnete der Demokraten kritisieren zähneknirschend die islamische US-Politikerin Omar für hasserfüllte Äußerungen, in denen sie Israel und die USA mit den Terroristen der Hamas und den Gotteskriegern der Taliban gleichsetzt.

Die Malmöisierung Amerikas: Hört nach Europa auch Amerika auf ein sicherer Hafen für Juden zu sein?

Die Malmöisierung Amerikas: Hört nach Europa auch Amerika auf ein sicherer Hafen für Juden zu sein?

In Amerika steigt durch islamische Einwanderung die Zahl der antisemitischen Ausschreitungen. Die selbstmörderische Zuwanderung islamischer Gewalt wird von den regierenden Democrats nachdrücklich propagiert und findet sinnwidrigerweise auch bei christlichen Kirchen und einigen jüdischen Organisationen Unterstützung.

Islamisierung: Wissen über den Holocaust an französischen Schulen immer schwerer zu vermitteln

Islamisierung: Wissen über den Holocaust an französischen Schulen immer schwerer zu vermitteln

Lehrer berichteten immer häufiger, dass es besonders in Islam-dominierten Schulen bei Unterrichtseinheiten zum Holocaust und der Verurteilung der Nazi-Morde nicht selten zu Protest und Aggressionen von Seiten der Schüler kommt.

Zurückgehaltener EU-Bericht: „Palästinensische“ Schulbücher enthalten Antisemitismus und Judenhass

Zurückgehaltener EU-Bericht: „Palästinensische“ Schulbücher enthalten Antisemitismus und Judenhass

Sehr zum Unbehagen der EU belegt ein bekanntgewordener eigener Bericht, dass die Texte „palästinensischer“ Schulbücher nachweislich Kinder zu Judenhass und Antisemitismus erziehen. Auf die Veröffentlichung dieses Berichts wartet man bisher vergebens.

Spanische TV-Moderatorin hetzt gegen  israelische Sportlerinnen

Spanische TV-Moderatorin hetzt gegen israelische Sportlerinnen

Die spanische TV-Kommentatorin Clara Basiana verunglimpft die Teilnahme israelischer Sportlerinnen an internationalen Wettbewerben als „Weißwaschung“ des vermeintlichen israelischen „Völkermords an den Palästinensern“.

Trumps und Netanjahus gemeinsames Erbe: Israel  eröffnet Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Trumps und Netanjahus gemeinsames Erbe: Israel eröffnet Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die von Benjamin Netanjahu und Donald Trump ausgehandelten Abraham-Abkommen tragen Früchte: Der jüdische Staat eröffnet erstmals seit Jahrzehnten wieder Botschaften in arabischen Staaten – seine Isolation in der Region bröckelt.

Lebensgefährliche Kritik: Oppositioneller in sogenannten „Palästinensischen Autonomiegebieten“ von Abbas-Ordnungskräften totgeschlagen

Lebensgefährliche Kritik: Oppositioneller in sogenannten „Palästinensischen Autonomiegebieten“ von Abbas-Ordnungskräften totgeschlagen

Der Tod eines arabischen Kritikers der Abbas‘schen „Autonomiebehörde“ offenbart die herrschende Willkür im Machtgebiet des im Westen hofierten und seit 2009 ohne Legitimation im Amt befindlichen „Präsidenten“. Der Fall Nisar Banat demonstriert außerdem, wie gleichgültig bis billigend die EU der Tatsache gegenübersteht, dass sie mit ihren umfangreichen Hilfszahlungen an Abbas nur eine weitere arabische Willkür-Diktatur aufbaut und unterstützt.

Das unglaubwürdige „Nie wieder“ der Kanzlerin

Das unglaubwürdige „Nie wieder“ der Kanzlerin

Die Kanzlerin lässt die Ursachen der gewalttätigen islamisch-antisemitischen Exzessen auf deutschen Straßen unbenannt. Es dürfte als sicher gelten, dass sie entgegen ihren Staatsräson-Behauptungen als jene Regierungschefin in die Geschichte eingehen wird, die wesentlich für den offenen Judenhass in Deutschland in nach dem Zweiten Weltkrieg nie dagewesenem Ausmaß verantwortlich zeichnet.

Nach dem Linksruck der amerikanischen Gesellschaft sind Christen bezeichnenderweise noch vor den Juden das Rückgrat der US-Unterstützung für Israel

Nach dem Linksruck der amerikanischen Gesellschaft sind Christen bezeichnenderweise noch vor den Juden das Rückgrat der US-Unterstützung für Israel

Während große Teile der amerikanischen Juden politisch zu den nahezu durchgehend israelfeindlichen Democrats neigen, entwickeln sich besonders die evangelikalen Christen in den USA zu den engagiertesten Freunden des jüdischen Staates.

Die Krieger der Hamas sind in den Medien unsichtbar

Die Krieger der Hamas sind in den Medien unsichtbar

Auffällig, aber kaum debattiert: Die Terroristen der Hamas sind 2021 im deutschen und österreichischen Fernsehen ebenso unsichtbar wie jene der Hisbollah im Krieg von 2006. Auf moslemischer Seite zeigen unsere Medien fast nur Zivilisten und zerstörte Häuser.

Alle Artikel
Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Mehr dazu..
Verstanden