Linker norwegischer Radiomoderator wünscht sich unverhohlen, dass der Impfstoff in Israel nicht funktionieren möge

Rundfunkjournalist Shaun Henrik Matheson hetzt in einem öffentlich-rechtlichen Sender unflätig und vulgär gegen Israel. Seine judenfeindlichen Ausfälle blieben folgenlos. Seine Vorgesetzten haben mit Antisemitismus von links kein Problem und stehen hinter ihm.

Mikrofon des staatlichen norwegischen Radiosenders NRK
© WIKIPEDIA

Von Redaktion Audiatur

Ein Moderator des staatlichen norwegischen Radiosenders NRK P13 äußerte in einer Livesendung den Wunsch, dass der Impfstoff gegen COVID-19 in Israel nicht funktioniert, weil es ein „Scheißland“ sei.

Laut der norwegischen NGO „Med Israel for Fred“ (MIFF, Mit Israel für den Frieden) diskutierte der Radiomoderator Shaun Henrik Matheson gerade über die Meldung, dass der von Pfizer und BioNTech entwickelte COVID-19-Impfstoff in Israel als zu 92 % wirksam befunden wurde, als er den Zuhörern folgendes erzählte (Transkription MIFF):

„Nun, wir sollten eigentlich die guten Nachrichten erwähnen, auch wenn sie aus Israel kommen (lacht). Ich weiß, wie krank ist das? Gute Nachrichten aus Israel, wann ist das das letzte Mal passiert? Wissen Sie was, ich weiß es eigentlich nicht. Aber wir haben heute den ganzen Tag darüber gelesen und gerade eben in den Radionachrichten davon gehört.“

„Sowohl die Zeitungen als auch die Radionachrichten haben etwas Wichtiges vergessen oder nicht erwähnt, etwas, das wir nie vergessen sollten: Israel ist eine Besatzungsmacht, ein Apartheidregime, in dem einige Menschen mehr wert sind als andere, und in dem diese ‚anderen‘ einer systematischen Unterdrückung ausgesetzt sind, ihr Land wird ihnen gestohlen und ihr Wasser und ihr Strom werden abgestellt, wenn sie aus der Reihe tanzen.“

„Und wenn eine selbstgebaute Rakete irgendwo über Gottes auserwähltem Volk landen sollte, dann werden schreckliche Racheaktionen begangen, bei denen Tausende von Menschen getötet werden, oft Kinder.“

„Kann es wirklich gute Nachrichten aus diesem Land geben? In gewisser Weise, ja. In gewisser Weise, aber nur, wenn wir an uns selbst denken und all die Misshandlungen und Morde vergessen, die die Israelis am palästinensischen Volk verüben.“

„Also anscheinend zeigen die Zahlen aus Israel, dass unter mehr als 1 Million vollständig geimpften Personen weniger als 1000 infiziert wurden. Egal wie man es dreht und wendet, das sind gute Nachrichten. Nur wünschte ich, es wäre aus einem anderen Land, wenn Sie verstehen, was ich meine. Es ist fast so, als würde ich mir wünschen, der Impfstoff würde nicht funktionieren. Das darf man so nicht sagen. Es tut mir leid, ich verstehe das. Verdammt noch mal.“

„Habe ich Apartheid gesagt? Habe ich, nicht wahr. Nur um es zu unterstreichen: Am Anfang bekam kein Palästinenser einen Impfstoff, vor 14 Tagen bekamen sie 100, gestern bekamen sie 2000. 1,1 Millionen ‚richtige‘ Menschen bekamen ihren Impfstoff, 2.100 der weniger richtigen Menschen bekamen ihren Impfstoff.“

„Wir dürfen einfach nie vergessen, was für ein beschissenes Land Israel ist, es ist verzweifelt wichtig, dass wir das nie vergessen. Wir dürfen nie vergessen, was für ein Scheißland Israel ist!“.

MIFF sicherte sich eine Aufnahme von Mathesons Tirade und veröffentlichte sie auf YouTube. Youtube entfernte die Aufnahme auf Antrag des Radiosenders. MIFF veröffentlichte die antisemitische Tirade von Matheson daher auf deren eigenen Webseite zur Dokumentation. Der Geschäftsführer von MIFF, Conrad Myrland, sagte gegenüber Audiatur-Online, man habe eine formale Beschwerde an den staatlichen Sender NRK und eine Anzeige bei der Polizei wegen Hassrede eingereicht.

Der staatliche Sender NRK beschloss, den Radiobeitrag aus dem Archiv zu entfernen, aber der verantwortliche Redakteur sagt, dass der Vorfall „keine Konsequenzen“ für den Radiomoderator haben würde.

Nach der Arbeitsdefinition von Antisemitismus der „International Holocaust Remembrance Alliance“ (IHRA) gehören das Aufstellen verlogener, entmenschlichender, dämonisierender oder stereotyper Behauptungen über Juden als solche oder die Macht von Juden als Kollektiv; die Behauptung, dass die Existenz eines Staates Israel ein rassistisches Unterfangen ist; mit zweierlei Maß messen, indem sie von ihm ein Verhalten verlangen, das von keiner anderen demokratischen Nation erwartet oder gefordert wird; und die Verwendung von Symbolen und Bildern, die mit klassischem Antisemitismus assoziiert werden, um Israel oder Israelis zu charakterisieren, zu den aktuellen Beispielen für Antisemitismus im öffentlichen Leben und in den Medien.

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